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Anlagen

Eine Anlage ist eine Datei, die zu einem Dokument gehört: ein Bildschirmfoto, ein Bericht, eine Tabelle. Wer sie einfügt oder in das Dokument zieht, muss sie nicht erst von Hand speichern und verlinken. Die Datei wird abgelegt, und im Text entsteht der passende Verweis.

Anlage einfügen

Eine Datei oder ein Bild aus der Zwischenablage wird mit Strg+V eingefügt. Die Datei landet am eingestellten Ort, und an der Schreibmarke entsteht der Verweis.

Ein Bild erscheint als Bild-Verweis, jede andere Datei als gewöhnlicher Link:

![Protokoll_20260729-143022](Protokoll/Protokoll_20260729-143022.png)
[Bericht](Protokoll/Bericht.pdf)

Strg+Umschalt+V bleibt reines Einfügen und legt nichts ab.

Anlage hineinziehen

Eine Datei lässt sich auch aus dem Dateimanager in das Dokument ziehen. Wo sie losgelassen wird, entscheidet über das Ergebnis:

Ablegeort Ergebnis
Editor-Fläche Anlage, Verweis an der Zeigerposition
Render-Ansicht Anlage, Verweis am Dokument-Ende
Reiterleiste, Seitenbereich, leeres Fenster Die Datei wird geöffnet

Während des Ziehens sagt die Einblendung, welches der beiden Ergebnisse eintritt. So lässt sich auch eine Markdown-Datei bewusst als Anlage anhängen, statt sie zu öffnen.

Mehrere gleichzeitig gezogene Dateien ergeben mehrere Verweise. Ein Einfügen oder Ziehen ist ein Schritt: Strg+Z nimmt den Verweis zurück. Die abgelegte Datei bleibt dabei liegen und ist bei Bedarf im Dateimanager zu entfernen.

Wohin die Datei gelegt wird

Der Ablage-Ort steht in den Einstellungen unter „Anlagen" und lässt sich zusätzlich je Arbeitsbereich abweichend festlegen (Einstellungen → Aktueller Bereich → Anlagen).

Ablage-Ort Wohin die Datei kommt
Ordner mit dem Namen des Dokuments in einen Unterordner, der wie das Dokument heißt (Voreinstellung)
Fester Unterordner in einen Unterordner mit dem eingestellten Namen
Neben dem Dokument in denselben Ordner wie das Dokument
Zentraler Ordner des Bereichs in einen Ordner direkt in der Wurzel des Arbeitsbereichs

Der zentrale Ordner steht nur bei geöffnetem Arbeitsbereich zur Wahl, weil er ohne ihn keinen Bezugspunkt hätte. Der Ordnername gilt für die beiden Formen, die einen brauchen; er ist ein einzelner Name ohne Pfad-Angaben.

Ein bereits vorhandener Dateiname wird nie überschrieben. Stattdessen erhält die neue Datei einen Zähler, also Bild-2.png neben Bild.png. Anlagen ohne eigenen Namen, etwa ein Bildschirmfoto aus der Zwischenablage, werden nach dem Dokument und dem Zeitpunkt benannt.

Ein Dokument, das noch nie gespeichert wurde, hat keinen Ort, an dem eine Anlage liegen könnte. In diesem Fall erscheint ein Hinweis in der Statusleiste, und es wird nichts abgelegt.

Anlage öffnen

Ein Verweis auf eine Anlage öffnet sie im zuständigen Programm des Betriebssystems. Bei einem eingebetteten Bild hängt die Geste von der Ansicht ab:

Ansicht Geste
Lese- und Render-Ansicht einfacher Klick
Bearbeiten- und Live-Ansicht Doppelklick

Im Editor bleibt der einfache Klick dem Setzen der Schreibmarke vorbehalten; wer neben einem Bild weiterschreiben will, soll dabei kein fremdes Programm starten.

Geöffnet werden nur Ziele innerhalb des Arbeitsbereichs beziehungsweise, ohne Arbeitsbereich, innerhalb des Dokument-Ordners. Bei Dateien, die beim Öffnen Programmcode ausführen können, erscheint zuerst eine Rückfrage mit Namen und vollständigem Pfad.

Anlagen und Bereichsgrenzen

Bei geöffnetem Arbeitsbereich sind Bilder aus dem gesamten Bereich sichtbar, auch wenn sie über dem Ordner des Dokuments liegen. Genau das macht den zentralen Anlagen-Ordner nutzbar. Ohne Arbeitsbereich bleibt es beim Ordner des Dokuments samt seiner Unterordner; siehe auch die Seite Bilder.