Funktionen
Alle Funktionen der App im Überblick, gruppiert nach Bereichen. Vertiefte Beschreibungen mit Beispielen stehen auf den Themen-Seiten des Handbuchs. Tastenkürzel in der Zugang-Spalte nennen die umbelegbare Standard-Belegung („Standard …“); fest verdrahtete Eingaben (z.B. Tab in Listen) stehen ohne Zusatz. Die aktuell wirksamen Kürzel zeigt die Seite Tastenkürzel.
Datei und Sitzung
| Funktion | Beschreibung | Zugang |
|---|---|---|
| Dateien öffnen | Markdown-Dateien öffnen per Dialog, Drag & Drop ins Fenster, „Öffnen mit“ im Dateimanager oder über die Liste zuletzt geöffneter Dateien. | Datei → Datei öffnen… (Standard Strg+O); Drag & Drop; „Öffnen mit“ im Dateimanager; Datei → Weitere Datei-Funktionen → Zuletzt geöffnete Dateien |
| Datei über Namen öffnen | Öffnet eine Datei über die Eingabe eines Teils ihres Namens, ohne Umweg über die Ordner-Struktur oder die Volltextsuche. Gesucht wird über Datei-Namen und Zweitnamen aus dem Frontmatter; ohne Eingabe steht die zuletzt bearbeitete Datei oben, mit Eingabe führen die Namen, die damit beginnen. Der Suchraum ist der geöffnete Bereich, sonst die Nachbarschaft der aktiven Datei. | Datei → Datei über Namen öffnen… (Standard Strg+T) |
| Neuer Tab | Öffnet einen leeren „Unbenannt“-Tab im aktiven Fenster, im Edit-Modus mit geteilter Ansicht. Beim ersten Speichern öffnet sich Speichern unter. | Datei → Neue Datei (Standard Strg+N) |
| Unterseite anlegen | Legt eine neue Unterseite zur aktiven Seite an: Ein Dialog fragt den Namen ab, die Datei entsteht im Ordner der aktiven Datei und öffnet als Tab. Funktioniert auf jeder Ebene, auch auf einer Unterseite. | Menü Datei → Weitere Datei-Funktionen → Neue Unterseite… |
| Datei umbenennen | Benennt die aktive Datei um. Offene Tabs, Lesezeichen, zuletzt geöffnete Dateien und die Historien-Begleitdatei ziehen mit. Eine Seite mit Unterseiten nimmt ihren gesamten Unterseiten-Baum mit; bei einer Unterseite ändert sich nur ihr eigenes Namens-Segment, und ein ausdrücklicher Schalter im Dialog gibt den vollständigen Namen frei. | Menü Datei → Weitere Datei-Funktionen → Umbenennen…, Tab-Kontextmenü |
| Links beim Umbenennen anpassen | Beim Umbenennen passt die App eingehende Verweise aus anderen Dateien mit an: Wiki-Links, Embeds und relative Markdown-Links. Eine optionale Vorschau zeigt die betroffenen Dateien vorab, ein Bericht die Anpassungen danach. In einer Bereichs-Applikation deckt die Anpassung den gesamten Bereich ab, sonst den bekannten Suchraum. | Umbenennen-Dialog (Kontrollkästchen), Einstellungen → Verhalten → Links beim Umbenennen |
| Unterseite lösen | Löst eine Unterseite von ihrer übergeordneten Seite: Sie wird zur eigenständigen Seite, eigene Unterseiten wandern mit, und eingehende Verweise werden nachgeführt. Der Ziel-Name lässt sich vorher ändern, falls auf der Zielebene bereits eine Datei so heißt. | Menü Datei → Weitere Datei-Funktionen → Von der übergeordneten Seite lösen…, Tab-Kontextmenü |
| Titelzeile | Zeigt den Dateinamen ohne Endung als scroll-feste Titelzeile in Überschrift-Optik über dem Dokument, ohne Zeilennummer; Unterseiten erscheinen mit ihrem vollen logischen Namen, wobei der übergeordnete Anteil gedämpft und unveränderlich bleibt. Ein Klick macht den Titel editierbar — bei einer Unterseite ihr eigenes Namens-Segment, sonst der ganze Name: Bestätigen benennt die Datei direkt um (inklusive Link-Aktualisierung), bei unbenannten Dokumenten öffnet sich das Speichern mit vorbelegtem Namen. Handbuch- und Systemseiten haben keine Titelzeile. | Automatisch über dem Dokument in allen Ansichten; Klick auf den Titel zum Umbenennen, Enter bestätigt, Esc verwirft |
| Teilung großer Dokumente | Zerlegt ein sehr großes Dokument beim Speichern in mehrere Dateien und führt sie beim Öffnen wieder als ein Dokument zusammen. Geschnitten wird nur an einer Überschrift der obersten zwei Ebenen; ohne eine solche bleibt das Dokument ungeteilt. Die Teile liegen im selben Ordner, tragen den Dokumentnamen mit einem Zusatz und bleiben einzeln lesbare Markdown-Dateien. Das erste Teilen wird angekündigt und lässt sich ablehnen. | Läuft beim Speichern von selbst |
| Teile wieder vereinen | Führt die Teile eines geteilten Dokuments wieder zu einer einzigen Datei zusammen und löscht die Teil-Dateien. Läuft ausschließlich auf diese Anforderung hin, nie von selbst. Ist das Ergebnis größer als die Schwelle, wird vorher gewarnt, dass beim nächsten Speichern erneut geteilt wird. | Menü Datei → Weitere Datei-Funktionen → Teile wieder vereinen… |
| Vorlagen | Vorlagen sind Markdown-Dateien in einem konfigurierbaren Vorlagen-Ordner. Beim Anwenden werden Platzhalter wie Datum, Titel, Zwischenablage oder Eingabe- und Auswahl-Dialoge ausgefüllt; neue Dateien entstehen aus einer Vorlage, oder die Vorlage wird an der Cursor-Position eingefügt. | Menü Datei → Weitere Datei-Funktionen → Neue Datei aus Vorlage…; Editor-Kontextmenü → Einfügen → Vorlage einfügen |
| Ordner-Regeln | Ordner-Regeln füllen neue Dateien automatisch mit einer Vorlage: Jede Regel ordnet einem Zielordner eine Vorlage zu, der tiefste Treffer gewinnt. Sie greifen bei Datei-Anlagen über die App; der Vorlagen-Ordner ist ausgenommen. | Einstellungen → Vorlagen |
| Journale | Journale sind Serien periodischer Dokumente pro Bereich: Tag, Woche, Monat, Quartal oder Jahr, mit Ordner- und Namens-Schema aus Datums-Platzhaltern, optionaler Vorlage und vier automatischen Eigenschaften im Frontmatter (Journal-Name, Perioden-Datum, Perioden-Start und -Ende), die auch in bestehenden Einträgen nachgetragen werden können. Regale gruppieren mehrere Journale; Einträge werden geöffnet oder bei Bedarf angelegt. Wochen folgen fest ISO 8601 (Montag-Start, Donnerstags-Regel). | Menü Datei → Weitere Datei-Funktionen → Heutiger Journal-Eintrag / Journal-Eintrag für Datum… |
| Journal-Navigation | Navigations-Block im Journal-Eintrag: zeigt die aktuelle Periode groß, verlinkt die übergeordneten Perioden desselben Regals und blättert mit Pfeilen zur vorigen und nächsten Periode. Klicks öffnen die Einträge und legen fehlende an; außerhalb eines Journal-Eintrags erscheint ein Hinweis. Die Pfeile blättern im selben Reiter und behalten dessen Ansichts-Modus; die Verweise auf übergeordnete Perioden öffnen weiterhin einen eigenen Reiter. Unter der Beschriftung steht immer die zeitliche Einordnung der Periode: Heute, gestern, vor 3 Wochen, in 2 Jahren — gerechnet in der Einheit der Periode. Neben jeder Blätter-Schaltfläche steht der Name ihrer Ziel-Periode, und ein Punkt markiert jede Periode, deren Eintrag es bereits gibt. | Code-Block perspective-journal-nav |
| Journal-Zeitleiste | Zeitleisten-Block im Journal-Eintrag: zeigt die Perioden-Übersicht in vier Modi, als Wochen-Zeile, Monatskalender, Quartal aus drei Monaten oder Jahr aus zwölf Monaten. Wochennummern-Spalte und Wochentags-Kopf ab Montag, Punkte an Tagen mit vorhandenem Eintrag, der heutige Tag und die Ebene des Modus hervorgehoben. Jedes Element führt in seine Periode und legt fehlende Einträge an; maßgeblich sind die Journale des Regals, zu dem der Eintrag gehört. Außerhalb eines Journal-Eintrags erscheint ein Hinweis. | Code-Block perspective-journal-timeline mit mode: week, month, quarter oder year |
| Speichern | Speichern und Speichern unter. Ungespeicherte Änderungen sind mit • im Tab- und Fenstertitel markiert; beim Schließen eines geänderten Tabs erscheint ein Bestätigungsdialog. Vor dem Schreiben wird der Stand der Datei geprüft: Hat sie sich außerhalb der App geändert, wird gefragt, ob neu geladen oder die eigene Version behalten wird. Bleibt die eigene Version, ist die überschriebene Fassung in der Dokument-Historie abrufbar. | Datei → Speichern / Speichern unter… (Standard Strg+S / Strg+Umschalt+S) |
| Automatisch speichern | Optional: automatisches Speichern. Speichert 2 Sekunden nach der letzten Eingabe oder bei Fenster-Fokusverlust. Tabs ohne Pfad („Unbenannt“) werden nicht automatisch gespeichert. Hat sich eine Datei außerhalb der App geändert, schreibt es sie nicht, sondern meldet das in der Statusleiste; entschieden wird beim Speichern von Hand. | Datei → Weitere Datei-Funktionen → Automatisch speichern |
| Dokument-Historie | Protokolliert Änderungen eines Dokuments als Revisions-Historie in einer Begleitdatei (Markdown-Data, .mdd) neben dem Dokument. Aufeinanderfolgende Speicherungen werden über einstellbare Zeitfenster zu Änderungspaketen zusammengefasst; außerhalb der App vorgenommene Änderungen werden beim Öffnen und Speichern erkannt und als eigenes Paket festgehalten. Jedes Änderungspaket hält außerdem fest, unter welchem Anmeldenamen und auf welchem Rechner es entstanden ist; die Angabe ist eine Feststellung zum Zeitpunkt der Änderung und kein verwaltetes Benutzerkonto. | Einstellungen → Verhalten → Dokument-Historie |
| Historisierungs-Schalter | Schaltet die Historisierung auf drei Ebenen: pro Dokument (YAML-Eigenschaft history), pro Bereich (Bereichsdatei Area_Settings.mdda) und app-weit. Die Datei-Ebene schlägt die Bereichs-Ebene, diese die App-Einstellung; Abschalten pausiert nur, vorhandene Historie bleibt erhalten. Das Statusbar-Symbol zeigt den wirksamen Zustand samt Herkunft. | Statusbar-Symbol Dokument-Historie, Einstellungen → Verhalten, YAML-Eigenschaft history |
| Historien-Ansicht | Zeigt die Revisionsliste eines Dokuments mit Zeitpunkt, Auslöser und Änderungsumfang. Jede Revision ist einsehbar, zwei Stände (auch gegen den aktuellen Stand) sind zeilenweise vergleichbar, und ein alter Stand lässt sich in den Editor zurückholen; das Speichern erzeugt dann eine neue Revision. Der Tab der Ansicht liegt unmittelbar rechts neben dem Tab seines Dokuments und wandert mit, sobald die Ansicht ein anderes Dokument zeigt. | Ansicht → Dokument-Historie, Statusbar-Symbol Dokument-Historie |
| Dokument-Notiz | Führt zu jedem Dokument eine einzelne Notiz, getrennt vom Inhalt und gespeichert in der Begleitdatei (Markdown-Data, .mdd). Sie unterstützt Markdown mit umschaltbarer gerenderter Vorschau, wird automatisch gespeichert und kennt anders als die Historie keine Revisionen; bei Bearbeitung in mehreren Fenstern erscheint ein Konflikt-Hinweis. | Ansicht → Sidebar → Panels → Notizen, Statusbar-Symbol Notizen |
| Block-Metadaten | Führt zu einzelnen Blöcken eines Dokuments strukturierte, typisierte Eigenschaften (Text, Liste, Zahl, Wahr/Falsch, Datum, mehrzeilig), verankert am Block-Anker und gespeichert in der Begleitdatei (Markdown-Data, .mdd). Gepflegt werden sie in einem Sidebar-Panel, das dem Cursor folgt und auch verwaiste Daten sowie das Umbenennen von Ankern behandelt. Blöcke mit Eigenschaften tragen in der gerenderten Ansicht und im Live-Modus einen dezenten Indikator, dessen Klick das Panel öffnet. | Ansicht → Sidebar → Panels → Block-Eigenschaften, Statusbar-Symbol Block-Eigenschaften |
| Anlagen ablegen | Eine Datei aus der Zwischenablage oder aus dem Dateimanager wird beim Einfügen beziehungsweise Hineinziehen automatisch abgelegt und im Text verlinkt. Der Ablage-Ort ist einstellbar, global und je Arbeitsbereich; Bilder erhalten einen Bild-Verweis, andere Dateien einen Link. Ein vorhandener Dateiname wird nie überschrieben. | Standard Strg+V oder Datei auf Editor bzw. Render-Ansicht ziehen |
| Anlage öffnen | Ein Verweis auf eine Anlage öffnet sie im zuständigen Programm des Betriebssystems. Geöffnet werden nur Ziele innerhalb des Arbeitsbereichs beziehungsweise des Dokument-Ordners; bei Dateien, die dabei Programmcode ausführen können, erscheint zuerst eine Rückfrage. | Klick auf den Verweis; bei Bildern im Editor Doppelklick |
| Portabler Export | Speichert die aktive Datei als portables Markdown. Perspective-Tabellen werden durch inline HTML-Tabellen ersetzt, sodass die Datei auch in anderen Markdown-Programmen als echte Tabelle erscheint. Mermaid-Diagramme werden als fertiges Bild eingebrannt, immer hell gezeichnet; ein fehlerhaftes Diagramm bleibt Code-Block. Details auf der Handbuch-Seite «Perspective Table». | Datei → Weitere Datei-Funktionen → Exportieren → Portables Markdown… |
| Druckt den Inhalt des aktiven Tabs unmittelbar auf einem Drucker, ohne den Umweg über eine PDF-Datei. Der Druckdialog des Betriebssystems wählt Drucker, Seitenbereich, Kopien und Duplex; Papierformat, Ausrichtung und Ränder sind aus dem Einstellungs-Bereich «Export» vorbelegt. Der Druck folgt der aktiven Ansicht wie der PDF-Export: die Quelltext-Ansicht druckt Roh-Markdown mit Syntax-Hervorhebung, alle anderen Modi das formatierte Dokument. Das Druckbild ist immer hell, auch im dunklen Theme. | Datei → Weitere Datei-Funktionen → Drucken… (Standard Strg+P) | |
| PDF-Export | Druckt den Inhalt des aktiven Tabs in eine PDF-Datei — die gerenderte Ansicht als formatiertes Dokument, die Quelltext-Ansicht als Roh-Markdown mit Syntax-Hervorhebung und Zeilennummern gemäß Tab-Einstellung. Das PDF ist immer hell, auch im dunklen Theme; Formeln, Diagramme, Code-Hervorhebung, Callouts und Perspective-Tabellen erscheinen wie in der Vorschau. Seitenformat, Ausrichtung und Ränder regelt der Einstellungs-Bereich «Export». | Datei → Weitere Datei-Funktionen → Als PDF exportieren… (Standard Strg+Umschalt+P) |
| Auto-Reload | Geänderte Dateien werden automatisch neu geladen; gelöschte Dateien werden im Tab durchgestrichen markiert. | automatisch bei externer Änderung |
| Sitzung wiederherstellen | Beim Beenden gespeicherte Sitzung (Tabs, Spalten, Ansichten) wird beim nächsten Start wiederhergestellt (abschaltbar). | Hilfe → Sitzung wiederherstellen |
| Entwürfe behalten | Neue, nie gespeicherte Dokumente überleben das Beenden: Ihre Inhalte werden zwischengespeichert und beim nächsten Start wieder als Unbenannt-Tabs geöffnet, unabhängig von der Sitzungs-Wiederherstellung (abschaltbar). | Einstellungen → Verhalten |
| Fenster-Status merken | Fensterposition, -größe und Maximiert-Status werden beim Beenden gemerkt und beim nächsten Start wiederhergestellt. | automatisch beim Beenden |
| Arbeitsbereiche | Benannte Arbeitsbereiche halten eine logische Applikation mit allen Fenstern, Tabs, Tab-Gruppen und Bereichs-Bindung dauerhaft fest und aktualisieren sich beim Arbeiten automatisch. Öffnen stellt alle Fenster am letzten Stand wieder her, Schließen friert den Stand ein; Anlegen, Umbenennen, Farbkennung und Löschen laufen über die Verwaltung. Fenster eines geöffneten Arbeitsbereichs tragen dessen Farbe in der Fenster-Titelleiste (theme-abgestimmte Variante; setzt Windows 11 voraus, sonst bleibt die Standard-Titelleiste). | Menü Datei → Arbeitsbereiche |
| Bücher | Ein Buch fasst mehrere Markdown-Dateien zu einer festen Lese-Ordnung zusammen: Im Buch-Ordner liegen die Buch-Datei und eine Begleitdatei mit dem Kapitel-Baum, die Kapitel selbst bleiben gewöhnliche Dateien und auch einzeln lesbar. Ein geöffnetes Buch ist eine eigene Applikation mit eigenem Fenster: Der Buch-Ordner ist ihr Arbeitsraum, der Fenstertitel trägt den Buchnamen, und zwei Bücher sind nie im selben Fenster. Ein Panel zeigt das Inhaltsverzeichnis, pflegt die Struktur (Kapitel anlegen, ein- und aushängen, umsortieren) und blättert vorwärts und rückwärts über die Kapitel-Grenzen. Kapitel-Dateien lassen sich innerhalb des Buch-Ordners verschieben; Verweise und Kapitel-Baum ziehen dabei nach. | Menü Datei → Buch und Bücherregal → Buch öffnen…, Neues Buch…, Buch schließen; Ansicht → Sidebar → Panels → Buch; Kontextmenü des Buch-Panels |
| Inhaltsverzeichnis des Buches | Ein Seitenleisten-Panel zeigt den Kapitel-Baum des geöffneten Buches in der erklärten Reihenfolge; ein Klick öffnet ein Kapitel, das gerade gelesene ist hervorgehoben. Darunter steht der Abschnitt „Nicht eingehängt“ mit den Markdown-Dateien des Buch-Ordners, die in keinem Kapitel hängen. Ein deklariertes Kapitel, dessen Datei fehlt, bleibt sichtbar und ist als fehlend markiert. | Ansicht → Sidebar → Panels → Buch; Schaltfläche Buch in der Statusbar-Leiste; Kommando-Palette |
| Kapitel-Struktur pflegen | Die Gliederung des Buches wird unmittelbar im Inhaltsverzeichnis gepflegt: Ziehen am Marker vor dem Kapitelnamen ordnet um, hängt ein und ordnet unter; am fokussierten Eintrag bewegen Alt und die Pfeiltasten dasselbe Kapitel samt seinen Unterkapiteln. Das Kontextmenü legt ein neues Kapitel an, hängt eine Datei ein und wieder aus. Geändert wird allein die Deklaration in der Begleitdatei, bewegt wird dabei keine Datei. | Buch-Panel: Ziehen am Marker vor dem Kapitelnamen; am fokussierten Eintrag Alt+↑ und Alt+↓ zum Umsortieren, Alt+→ und Alt+← zum Ein- und Ausrücken; Kontextmenü „Neues Kapitel“, „Einhängen“, „Aushängen“ |
| Leseführung durch das Buch | Blättert vorwärts und rückwärts durch das Buch, über die Grenze der einzelnen Datei hinaus. Der Schritt folgt der Lese-Ordnung des Inhaltsverzeichnisses, in der ein Kapitel vor seinen Unterkapiteln steht. Am Anfang und am Ende des Buches gibt es keinen Umlauf, sondern einen Hinweis in der Statuszeile; nicht eingehängte Dateien bleiben außerhalb der Führung. | Vor- und Zurück-Schaltflächen im Kopf des Buch-Panels; Kommando-Palette (Standard Strg+Alt+Bild ab und Strg+Alt+Bild auf) |
| Kapitel-Datei verschieben | Verschiebt die Datei eines Kapitels in einen anderen Ordner innerhalb des Buch-Ordners. Verweise auf die Datei ziehen nach, und der Eintrag behält seine Stelle im Kapitel-Baum samt Unterkapiteln, denn die Ordner-Lage sagt nichts über die Gliederung. Ein Ziel außerhalb des Buch-Ordners und ein dort bereits belegter Dateiname werden abgewiesen. | Kontextmenü eines Eintrags im Buch-Panel → „Kapitel-Datei verschieben…“; Kommando-Palette |
| Fehlende Kapitel reparieren | Ein deklariertes Kapitel, dessen Datei nicht mehr am erwarteten Ort liegt, bleibt im Inhaltsverzeichnis stehen und ist als fehlend markiert. Gibt es im Buch-Ordner eine namensgleiche Datei an anderer Stelle, erscheint sie als Vorschlag; ausgeführt wird nichts von selbst. Über das Kontextmenü wird das Kapitel einer Datei neu zugeordnet, aus dem Vorschlag oder über die Datei-Wahl, oder es wird ausgehängt. | Kontextmenü eines fehlenden Eintrags im Buch-Panel → „Neu zuordnen…“ und „Aushängen“ |
| Bücherregal | Ein Bücherregal gruppiert Bücher: Im Regal-Ordner liegen die Regal-Datei (Beschreibungstext; Eigenschaften und Bild-Verweis im Frontmatter) und eine Begleitdatei, die die Regal-Datei benennt und die zugeordneten Bücher führt; die Bücher liegen als Buch-Ordner direkt darunter. Ein geöffnetes Regal ist eine eigene Applikation mit eigenem Fenster, begrenzt auf den Regal-Ordner; jeder Griff in ein Buch führt in dessen eigenes Fenster. Regale lassen sich neu anlegen, öffnen und um Bücher ergänzen; noch nicht zugeordnete Buch-Ordner erscheinen in der Ansicht als eigener Abschnitt. Ein geöffnetes Regal übersteht die Sitzungs-Wiederherstellung. | Menü Datei → Buch und Bücherregal → Bücherregal öffnen…, Neues Bücherregal…, Bücherregal schließen; Öffnen der Regal-Datei |
| Regal-Ansicht | Ein geöffnetes Bücherregal erscheint als eigene Seite im Reiter-System mit zwei umschaltbaren Darstellungen: Kacheln zeigen die Buch-Bilder als Raster (ohne Bild-Verweis eine Platzhalter-Kachel mit dem Buch-Titel), Zeilen zeigen Bild, Name, Kapitel-Anzahl, Autor und Beschreibung. Ein Klick öffnet das Buch; der gewählte Darstellungs-Modus wird je Regal gemerkt. | öffnet sich beim Öffnen eines Bücherregals; Umschalter Kacheln/Zeilen in der Ansicht |
| Erstellungs- und Änderungszeitpunkt | Pflegt beim Speichern zwei Frontmatter-Felder automatisch: den Erstellungszeitpunkt aus der Erstellungszeit der Datei und den Änderungszeitpunkt aus dem Speicherzeitpunkt. Feldnamen, Format (Datum oder Datum und Uhrzeit) und das Anlegen fehlender Felder sind einstellbar; ein vorhandener Erstellungszeitpunkt bleibt unverändert. | Einstellungen → Erweiterungen → Erstellungs- und Änderungszeitpunkt; Konfiguration in Einstellungen → Zeitstempel. |
Bearbeitung
| Funktion | Beschreibung | Zugang |
|---|---|---|
| Edit-Modus | Markdown-Inhalt bearbeiten. Der Edit-Modus wirkt in Quellcode-, Geteilt- und Live-Ansicht; ein Klick auf den Stift in der Lese-Ansicht wechselt in eine Bearbeitungs-Ansicht und aktiviert den Editor. In welche, ist einstellbar (Voreinstellung Geteilt); wer überwiegend in der Live-Ansicht arbeitet, stellt sie dort ein. | Stift in der Statusbar; Ansicht → Bearbeiten (Standard Strg+E); Ziel-Ansicht unter Einstellungen → Verhalten |
| Listen-Einrückung | Tab und Umschalt+Tab rücken einen Listenpunkt samt seiner Unterpunkte eine Ebene ein und aus. Die Tiefe richtet sich nach dem Punkt darüber, damit die Verschachtelung auch in der Anzeige greift. Eingerückt wird nur dort, wo es einen Punkt darüber gibt, unter den der eigene rutschen kann. | Tab / Umschalt+Tab im Editor |
| Listen-Struktur | Listenpunkte lassen sich samt aller Unterpunkte nach oben und unten verschieben; der Sprung geht dabei immer über den ganzen Nachbar-Ast, und die Ebene bleibt unverändert. Das Kommando „Teilbaum auswählen" markiert einen Punkt mit allem, was darunter hängt, als Grundlage zum Kopieren oder Ausschneiden ganzer Äste. | Standard Alt+Pfeil auf / Alt+Pfeil ab; Kommando-Palette: Teilbaum auswählen |
| Automatische Nummerierung | Nummerierte Listen zählen im Quelltext von selbst durch, sobald du in ihnen arbeitest: nach dem Verschieben und Einrücken ebenso wie nach dem Einfügen oder Löschen von Zeilen. Die Startnummer einer Liste bleibt dabei erhalten. Eine Leerzeile beginnt eine neue Liste; entsteht sie durch deine Bearbeitung, zählt die Liste dahinter wieder ab 1. Quelltext und Anzeige zeigen dieselben Nummern. | wirkt beim Bearbeiten nummerierter Listen |
| Listen fortsetzen und beenden | Die Eingabetaste setzt eine Liste fort und ergänzt Aufzählungszeichen, fortlaufende Nummer oder leeres Kontrollkästchen. Auf einem leeren Unterpunkt rückt sie eine Ebene aus, auf der obersten Ebene beendet sie die Liste und lässt eine leere Zeile zurück. | Eingabetaste im Editor |
| Tabellen-Editor | Tab und Umschalt+Tab springen zwischen Zellen einer Pipe-Tabelle im Editor. Tab am Ende der letzten Zeile erzeugt eine neue Tabellenzeile mit derselben Spalten-Anzahl. Enter am Zeilenende ebenfalls; zweimal Enter in einer leeren Tabellenzeile verlässt die Tabelle. | Tab / Umschalt+Tab / Enter in Pipe-Tabellen |
| Tabellen-Bearbeitung im Live-Modus | Pipe-Tabellen sind im Live-Modus an Ort und Stelle bearbeitbar: Der Klick trifft die Zelle, Tabulator und Pfeiltasten führen von Zelle zu Zelle, und die Tabelle bleibt dabei gesetzt, statt in ihren Quelltext aufzuklappen. Geschrieben wird in den Markdown-Quelltext zurück, mit Undo und Redo wie beim Tippen. Für die Roh-Syntax einer Tabelle dient die Quellcode- oder die geteilte Ansicht. | Live-Ansicht → Klick in eine Tabellenzelle |
| Tabellen-Werkzeuge | Bearbeitungs-Operationen für beide Tabellenarten an der Cursor-Position: Spalten-Ausrichtung (links, zentriert, rechts), Zeilen und Spalten verschieben, einfügen und löschen sowie Transponieren. Das Untermenü erscheint nur, wenn der Cursor in einer Tabelle steht; jede Operation ist ein einzelner Undo-Schritt, Pipe-Tabellen werden dabei formatiert ausgerichtet. Bei Perspective-Tabellen mit colspan- oder rowspan-Zellen werden Spalten-Operationen und Transponieren mit einem Hinweis abgelehnt. | Rechtsklick in einer Tabelle → Tabelle; alle Operationen auch über die Kommando-Palette, Kürzel-Belegung unter Datei → Einstellungen… → Tastenkürzel |
| Zeitstempel einfügen | Setzt die aktuelle Datum-Uhrzeit im Format jjjj-mm-tt hh:mm an die Cursor-Position; eine aktive Markierung wird ersetzt (im Edit-Modus). |
Standard Strg+Umschalt+D |
| Datums- und Uhrzeit-Eingabe | Öffnet ein Kalender-Popup mit Uhrzeit-Eingabe und fügt den gewählten Wert an der Cursor-Position ein; Datum und Uhrzeit sind einzeln zuschaltbar (Formate 2026-07-10, 14:30 oder kombiniert). Im Editor öffnet auch die Zeichenfolge ;; den Picker. Eingefügte oder von Hand geschriebene Werte in diesen Formaten sind im Editor klickbar (Quelltext- und Live-Modus) und lassen sich über den vorbelegten Picker ändern. |
Standard Strg+Alt+T (Datum und Uhrzeit), Strg+Alt+D (nur Datum), Strg+Alt+U (nur Uhrzeit); Schreib-Trigger ;; im Editor; Klick auf einen Wert im Editor |
| Volltextsuche | Volltextsuche mit Live-Treffern, regulären Ausdrücken (.*-Schalter) und Groß-/Kleinschreibung (Aa). Das Fragezeichen in der Suchleiste zeigt eine Regex-Kurzreferenz. | Standard Strg+F |
| Suchen und Ersetzen | Suchen und Ersetzen im Edit-Modus, mit Regex-Backreferences ($1, $2, …) im Ersetzungstext. „Alle ersetzen“ ist als einzelne Transaktion per Strg+Z rückgängig zu machen. | Standard Strg+H (im Edit-Modus) |
| Suchbereich | Der Suchbereich folgt dem Reiter, in dem gesucht wird: eine Handbuch-Seite durchsucht das ganze Handbuch, die Einstellungen alle ihre Bereiche, eine Datei in einem geöffneten Bereich den ganzen Bereich, eine einzelne Datei nur sich selbst. Die Treffer erscheinen gruppiert im Sidebar-Panel, ein Klick springt an die Fundstelle. | Standard Strg+F; der Bereich ergibt sich aus dem Reiter und wird links in der Suchleiste angezeigt |
| Bereichs-Suche | In einem geöffneten Bereich durchsucht die Suche alle Markdown-Dateien des Bereichs statt nur der offenen Datei. Die Treffer erscheinen nach Dateien gruppiert im Sidebar-Panel, die offene Datei steht dabei an erster Stelle und mit ihrem ungespeicherten Stand. Ein Klick öffnet die Datei an der Fundstelle, und der Weiter-Sprung läuft über die Datei-Grenze hinaus. | Standard Strg+F in einer Datei eines geöffneten Bereichs; Trefferliste im Panel «Suchergebnisse» |
| Bereichsweites Ersetzen | In einem geöffneten Bereich ersetzt die Suche auch: Die Trefferliste bekommt ein Ankreuzfeld je Fundstelle und je Datei und wird damit zur Vorschau; „Alle ersetzen" führt den Lauf über die ausgewählten Stellen aus, auch in Dateien, die gar nicht geöffnet sind. Jede geänderte Datei bekommt ihren Vor-Stand in die Versionshistorie, auch bei abgeschalteter Historisierung, und ein Bericht nennt danach Geändertes, Übergangenes und seit der Suche Verändertes. | Standard Strg+H in einer Datei eines geöffneten Bereichs; Auswahl und Schaltfläche «Alle ersetzen» in der Suchleiste |
| Markdown-Linter | Markdown-Linter-Light markiert dezent sieben typische Mängel im Editor: bare URLs (ohne Markdown-Link-Syntax), leere Link-Texte, fehlende Alt-Texte, Wiki-Links ohne auffindbares Ziel, defekte Wiki-Anker, unbekannte Callout-Typen und unpaarige Kommentar-Marker. Hover zeigt eine Erklärung. | automatisch im Editor |
| Rechtschreibprüfung | Die Rechtschreibprüfung des Betriebssystems markiert falsch geschriebene Wörter im Quelltext- und Live-Modus. Ein Rechtsklick auf ein markiertes Wort zeigt Korrektur-Vorschläge und nimmt es auf Wunsch dauerhaft ins Wörterbuch auf. Geprüft wird gegen die Sprache des Betriebssystems, unabhängig von der Sprache der Oberfläche. | Einstellungen → Erweiterungen → Rechtschreibprüfung; Schalter unter Einstellungen → Rechtschreibprüfung; Korrekturen über das Kontextmenü des Editors |
| Perspective-Tabellen | Tabellen mit mehrzeiligen Block-Zellen über einen perspective-table-Code-Block mit eigener zeilenbasierter Syntax. Details und Beispiele auf der Handbuch-Seite «Perspective Table». | Code-Block perspective-table |
| Perspective-Tabellen erweitert | Perspective-Tabellen unterstützen zusätzlich Sortierbarkeit ({|+sortable), Status-Hervorhebung (|.error, |-.warn etc.) und Spalten-Default-Ausrichtung ({|+cols="left right right"). Details und Beispiele auf der Handbuch-Seite «Perspective Table». |
Syntax-Zusätze in der {|-Zeile |
| Frontmatter | YAML-Frontmatter am Datei-Anfang (zwischen ---) wird als Metadaten erkannt und vom Dokument-Inhalt getrennt. Source-Pane zeigt den Block dezent abgesetzt. |
----Block am Dateianfang |
| Properties-Sidebar | Properties-Sidebar zeigt die Frontmatter-Felder live editierbar mit Typ-Inferenz (Text, Liste, Datum, Zahl, Wahr/Falsch, Mehrzeilig). Änderungen folgen dem Auto-Save-Setting. | Statusbar-Icon; Ansicht → Sidebar → Panels → Properties (Standard Strg+;) |
| Werte-Vorschläge aus dem Bestand | Ein Klick in ein Wert-Feld des Eigenschafts-Panels bietet die Werte an, die im Bereich für diese Eigenschaft bereits vergeben sind, alphabetisch geordnet; mit jedem getippten Zeichen verkleinert sich die Liste. Gibt ein Eigenschafts-Profil einen Wertevorrat vor, erscheinen beide Herkünfte gemeinsam und bleiben unterscheidbar. Kommt die Eigenschaft im Bereich nirgends vor, erscheint keine Liste. | Klick in ein Wert-Feld des Eigenschafts-Panels; abschaltbar unter Einstellungen → Erweiterungen |
| Eigenschafts-Profile | Zentrale Feld-Definitionen für Eigenschaften: Profile sind Markdown-Dateien in einem Profil-Ordner des Bereichs, deren Frontmatter pro Feld Name, Typ, optional einen festen Wertebereich (Einfach- oder Mehrfach-Auswahl) und einen Vorgabe-Wert festlegt; der Feldname ist die einzige Pflichtangabe, und das Format sieht typ-eigene Optionen, Wertevorrats-Quellen und verschachtelte Kind-Definitionen bereits vor. Dokumente ordnen sich über ein Frontmatter-Feld zu; ein Standard-Profil gilt für alle Dateien des Bereichs. Properties-Editor und Block-Eigenschaften-Panel schlagen die definierten Felder vor, bedienen Wertebereiche als Auswahl-Listen und zeigen bei Abweichungen einen weichen Hinweis, ohne die Eingabe zu blockieren; fehlerhafte Definitionen benennt die Profil-Liste der Einstellungen genau (Definition, Angabe, Erwartung). Seit dem Typ-Ausbau kennt der Satz zusätzlich einen Verweis auf eine Datei und eine Uhrzeit, Zahl, Datum, Verweis und Auswahl tragen typ-eigene Optionen, und der Mehrfach-Modus gilt für jeden Typ, bei dem mehrere Werte sinnvoll sind. Ein Profil kann ein Symbol führen, das am Dokument zeigt, welches Profil gilt. Details auf der Handbuch-Seite «Eigenschafts-Profile». | Einstellungen → Eigenschafts-Profile; Zuordnung über das Frontmatter-Feld (Standard class) |
| Profil-Vererbung | Ein Profil erbt die Feld-Definitionen eines Eltern-Profils (extends), kann einzelne geerbte Felder ausschließen (exclude) und überschreibt ein geerbtes Feld durch ein gleichnamiges eigenes. Ketten über mehrere Ebenen sind möglich; die Auflösung bleibt eine einzige geordnete Folge neben der Mehrfach-Zuordnung, und ein Zyklus oder ein fehlendes Eltern-Profil erzeugt nur einen Hinweis am Profil. Details auf der Handbuch-Seite «Eigenschafts-Profile». |
Angaben extends und exclude im Frontmatter einer Profil-Datei |
| Komplett-Übernahme der Profil-Felder | Ergänzt alle noch fehlenden Felder eines Eigenschafts-Profils in einem Schritt. Vorhandene Werte und ihre Reihenfolge bleiben unangetastet; fehlende Felder entstehen mit ihrem Vorgabe-Wert, sonst typgerecht leer (Zahl 0, Wahrheitswert falsch, Text, Datum und Liste leer). Die Funktion gilt im Properties-Editor und im Block-Eigenschaften-Panel. | Klick auf den Profil-Namen im Vorschlags-Menü des Hinzufügen-Knopfes (Eigenschaften- und Block-Eigenschaften-Panel) |
| Wertevorräte aus Notiz und Abfrage | Der zulässige Wertevorrat eines Auswahl-Feldes kommt wahlweise aus der festen Liste der Definition, aus einer gewöhnlichen Notiz mit einem Wert je Zeile oder aus einer Abfrage über den Bestand. Eine Werte-Notiz wird wie eine Profil-Datei nachgezogen: Ihre Änderung wirkt ohne Neustart, auch von außen. Eine Abfrage wird erst ausgewertet, wenn ein Feld ihren Vorrat braucht, und bis zur nächsten Bestands-Änderung gemerkt — es wird nichts vorab über den Gesamtbestand gerechnet. Fehlt eine Quelle oder liefert sie nichts, bleibt das Feld bedienbar, der Vorrat ist leer, und ein Hinweis steht am Feld. | Angabe valuesFrom mit note oder query in der Feld-Definition der Profil-Datei |
| Zuordnung über Schlagwort und Ordner | Ein Dokument findet sein Profil zusätzlich über ein Schlagwort oder seinen Ordner, ohne dass in ihm ein Zuordnungs-Feld stehen muss. Die Bindungen werden je Bereich eingestellt; ein gebundener Ordner schließt seine Unterordner ein. Die Auflösung bleibt eine einzige geordnete Folge in vier Stufen — Zuordnungs-Feld, Schlagwort, Ordner, Standard-Profil —, die Wege ergänzen einander, und bei gleichem Feldnamen gilt der erste Treffer. Damit ablesbar bleibt, warum ein Dokument seine Felder hat, zeigt der Kopf der Eigenschaften-Sektion das Symbol des aufgelösten Profils samt der Stufe, über die es gefunden wurde. | Einstellungen → Eigenschafts-Profile → Zuordnung über Schlagwort und Ordner |
| Feld-Formular des Dokuments | Die Eigenschaften-Sektion zeigt unter den Feldern des Dokuments einen Ausklapp-Bereich mit allen Feldern, die seine Profile definieren und die noch fehlen. Darüber steht die Kette der geltenden Profile: je Ebene Symbol, Name und der Weg, über den das Profil gilt; die Vererbungs-Tiefe wird als Einrückung sichtbar, und ab der ersten geerbten Ebene nennt die Zeile «geerbt» statt des Weges. Je Ebene lassen sich die dort fehlenden Felder in einem Zug übernehmen — mit typgerechtem Leer-Wert, ohne vorhandene Werte anzurühren und als eine einzige Rückgängig-Einheit; eine Ebene ohne fehlende Felder bietet die Übernahme nicht an. Jedes Feld trägt das Symbol seines Herkunfts-Profils. Ein noch nicht übernommenes Feld bleibt aus dem Metadaten-Block, solange es leer ist: Das bloße Aufklappen schreibt nichts. | Eigenschaften-Sektion → «Alle Felder dieses Dokuments»; Kommando «Feld-Formular des Dokuments öffnen»; Kontextmenü des Reiters → «Feld-Formular öffnen» |
| Sicht je Profil als erzeugte Abfrage | Ein Kommando schreibt zu einem Profil die Abfrage über seine Dokumente an der Cursor-Position hin. Sie erfasst alle drei ausdrücklichen Zuordnungs-Wege — das Zuordnungs-Feld sowie die Schlagwort- und die Ordner-Bindungen des Profils —, und eine Ordner-Bindung schließt ihre Unterordner ein. Ist das gewählte Profil das Standard-Profil des Bereichs, entsteht eine Abfrage über alle Dokumente. Dokumente eines erbenden Profils bleiben außen vor: Sie tragen dessen Felder, sind aber nicht dasselbe. Der eingefügte Block ist eine gewöhnliche Abfrage und danach frei änderbar; er bildet die Zuordnung zum Zeitpunkt der Erzeugung ab und zieht späteren Änderungen an den Bindungen nicht nach. | Kommando «Profil-Abfrage einfügen» |
| Abgeleitete Felder | Ein Profil kann Felder erklären, die ihren Wert nicht tragen, sondern bekommen: Ein Formel-Feld rechnet über die anderen Felder desselben Dokuments — mit derselben Sprache und demselben Funktions-Vorrat wie eine Abfrage-Spalte —, ein Sammel-Feld holt die Dokumente, die über ein benanntes Feld auf das eigene verweisen. Beide entstehen beim Anzeigen und stehen deshalb nicht im Metadaten-Block: Das Öffnen eines Dokuments verändert es nicht, und der Wert ist immer aktuell. In beiden Eigenschafts-Editoren erscheinen sie nicht bearbeitbar. Verweisen zwei Felder im Kreis aufeinander oder nennt eine Rechenvorschrift ein Feld, das es hier nicht gibt, bleibt der Wert leer und trägt einen Hinweis — nichts wird blockiert. Weil ein solcher Wert nicht in der Datei steht, trägt er auch keine Abfrage-Bedingung; wo das stört, rechnet die Abfrage selbst. | Profil-Datei: type: formula mit options.expression, type: lookup mit options.relatedField und optional options.from |
| Strukturierte Felder | Ein Feld kann ein Objekt mit benannten Kind-Feldern tragen oder eine Liste gleichartiger Objekte — «Sitzung mit drei Teilnehmern» braucht damit nicht mehr drei parallele Listen für Name, Rolle und Firma, deren Zusammenhang allein in der Reihenfolge steckt. Die Kind-Felder stehen verschachtelt in der Profil-Datei und können jeden Typ führen, auch wieder ein Objekt. Beide Eigenschafts-Editoren zeigen sie gestapelt: Kind-Felder eingerückt unter ihrem Feld, Einträge einer Liste als Gruppen zum Anlegen und Entfernen. Ein noch nicht gesetztes Kind-Feld bleibt sichtbar leer, statt vorbelegt zu werden, und wird nicht mitgeschrieben. Im Metadaten-Block erscheinen die Werte als gewöhnliche verschachtelte Struktur und bleiben damit auch ohne die Anwendung lesbar. An einem Absatz gespeicherte strukturierte Werte erscheinen nicht im Bereichs-Index und tragen dort keine Abfrage-Bedingung. | Profil-Datei: type: object bzw. type: objectlist mit verschachtelter fields-Liste |
| Perspective-Abfrage | Bettet eine dynamische, klickbare Datei-Liste oder -Tabelle ins Dokument ein: ein perspective-query-Code-Block mit einer Abfrage über Frontmatter-Eigenschaften und Datei-Felder (Name, Ordner, Zeiten, Größe, Schlagwörter, Links) listet alle passenden Dateien des Suchraums auf und hält sie aktuell. Bedingungen kennen Vergleiche, Datums- und Dauer-Rechnung sowie einen Funktions-Katalog. Details und Beispiele auf der Handbuch-Seite «Perspective-Abfrage». |
Code-Block perspective-query |
| Abfrage-Quellen | Die Quellen-Auswahl grenzt den Treffer-Raum der Abfrage vor der Bedingung ein: nach Ordner, nach Schlagwort (hierarchisch) oder über Link-Bezüge (Dateien, die auf ein Ziel verlinken, oder Dateien, auf die ein Ziel verlinkt); kombinierbar mit Und/Oder, Klammern und Negation. | Klausel FROM im Code-Block perspective-query |
| Abfrage-Tabelle | Die Abfrage kann statt der Liste eine Tabelle ausgeben: frei definierbare Spalten aus Feldern oder Ausdrücken, Spalten-Titel per Alias, abschaltbare Datei-Spalte. Datei-Spalte und Link-Werte bleiben klickbar wie die Listen-Einträge. | Klausel TABLE im Code-Block perspective-query |
| Abfrage-Sortierung und Mehrspaltigkeit | Ergebnis-Listen und -Tabellen lassen sich mehrstufig sortieren (aufsteigend oder absteigend, typ-gerecht nach Zahl, Datum oder Text; fehlende Werte ans Ende) und mit einem Limit begrenzen; Ergebnis-Listen fließen auf Wunsch in bis zu acht Spalten. | Klauseln SORT, LIMIT und COLUMNS im Code-Block perspective-query |
| Block-Abfrage | Die Abfrage kann statt Dateien Blöcke liefern: der Scope-Zusatz BLOCKS wertet die Block-Eigenschaften der Dokumente aus, samt Zeitstempel updated; Frontmatter- und Datei-Felder der Träger-Datei bleiben in Bedingungen nutzbar. Treffer erscheinen als klickbare Ziele der Form Datei#^anker, der Klick springt zum Block. Details und Beispiele auf der Handbuch-Seite «Perspective-Abfrage». |
Scope-Zusatz BLOCKS nach LIST bzw. TABLE im Code-Block perspective-query |
| Abfrage-Selbstbezug | Eine Abfrage kann sich auf ihre eigene Träger-Datei beziehen statt nur auf die Treffer: Das Präfix this. liest deren Datei-Felder und Frontmatter-Eigenschaften (this.file.link, this.bereich), der leere Wiki-Link als Quelle sammelt die Dateien, die auf sie verlinken, outgoing mit leerem Ziel die Gegenrichtung. Derselbe Abfrage-Text wertet damit in jeder Datei anders aus; ohne auflösbare Träger-Datei bleibt der Bezug leer, statt zu viel zu treffen. |
Präfix this. und leerer Wiki-Link [[]] im Code-Block perspective-query |
| Abfrage-Wert-Bausteine | Bausteine für zusammengesetzte Ergebnis-Spalten: file.day liest das Datum aus dem ISO-Präfix eines Dateinamens, days rechnet eine Dauer in ganze Tage um, numberformat und currencyformat stellen Zahlen und Beträge lokalisiert dar, infolder schränkt eine Link-Liste auf einen Ordner ein. Das Pluszeichen verbindet dabei auch Datums-, Dauer- und Link-Werte mit Text. Die drei Formatierer folgen der eingestellten Programmsprache. |
Feld file.day sowie die Funktionen days, numberformat, currencyformat und infolder im Code-Block perspective-query |
| Hervorhebung in Abfrage-Ergebnissen | Die Funktion bold hebt einen Wert oder einen Teil eines zusammengesetzten Ausdrucks hervor, in Tabellen-Zellen, im Listen-Zusatzfeld und im Gruppen-Titel gleichermaßen; die Auszeichnung übersteht die Verkettung mit weiteren Anteilen. Zell-Inhalte werten kein Markdown aus, ein Sternchen im Text bleibt also wörtlich. Vergleich, Sortierung und Gruppierung arbeiten unverändert auf dem reinen Text. |
Funktion bold im Code-Block perspective-query |
| Perspective Datatable | Typisierte Datentabelle als Code-Block: Spalten mit festen Wertetypen (Text, Zahl, Datum, Uhrzeit, Wahrheitswert) und optionalem Anzeige-Format, live rechnende Aggregat-Zeile (Summe, Durchschnitt, Min, Max, Anzahl) und berechnete Spalten mit der Ausdrucks-Sprache der Perspective-Abfrage. Details und Beispiele auf der Handbuch-Seite «Perspective Datatable». Der Spaltenkopf trägt wahlweise einen eigenen Anzeigetext statt der Spalten-Kennung, und die Typangabe darunter lässt sich je Tabelle abschalten. | Code-Block perspective-datatable |
| Datentabellen-Grid-Bearbeitung | Werte der Datentabelle werden direkt im gerenderten Grid bearbeitet: typ-validierte Zell-Eingabe, direkter Wahrheitswert-Umschalter, Zeilen hinzufügen und löschen. Jede Übernahme schreibt in den Code-Block zurück; Rückgängig läuft über die Editor-Historie. | Klick in eine Grid-Zelle in geteilter Ansicht oder Live-Modus; Enter oder F2 bei Zell-Fokus |
| Datentabellen-Sortierung und -Filter | Der Spaltenkopf-Klick sortiert die Datentabellen-Ansicht typ-gerecht (aufsteigend, absteigend, aufgehoben); eine einblendbare Filter-Zeile filtert pro Spalte, mit gefilterten Aggregaten und «n von m Zeilen»-Anzeige. Reine Ansichts-Funktionen: der Quelltext bleibt unverändert, nichts wird gespeichert. | Klick auf den Spaltenkopf; Filter-Umschalter am rechten Tabellen-Rand |
| Skript-Blöcke | Ein Code-Block mit dem Sprach-Tag perspective-script führt JavaScript aus und bettet das Ergebnis ins gerenderte Dokument ein: freie Auswertungen über die Daten des Suchraums (Dateien, Frontmatter, Block-Eigenschaften) mit Listen-, Tabellen- und Element-Ausgabe über die rein lesende pq-API. Skripte laufen eingehegt in einer isolierten Sandbox ohne Datei- und Netz-Zugriff; ohne Aktivierung zeigt der Block seinen Quelltext. Details auf der Handbuch-Seite «Skript-Blöcke». |
Code-Block perspective-script; Ausführung über die Einstellung «Skript-Blöcke ausführen» (Einstellungen → Verhalten, Standard aus) |
| Inline-Berechnungen | Rechenausdrücke an beliebiger Stelle im Fließtext: zwischen den Markern rechnet die Ausdrucks-Sprache der Perspective-Abfrage mit Zahlen, Klammern, Text-, Datums- und Dauer-Werten sowie dem Funktions-Katalog; angezeigt wird das formatierte Ergebnis, der Quelltext behält den Ausdruck. Fehlerhafte Ausdrücke zeigen ein dezentes Fehler-Zeichen mit Hinweis im Tooltip. | Syntax {= Ausdruck =}; \{= für ein wörtliches {= |
| Block-Anker | Block-Anker ^id am Zeilenende setzen einen benannten Anker auf den umschließenden Block (Absatz, Listen-Eintrag, Tabelle, Code-Block). Mit [[Datei#^id]] referenzierbar. |
Syntax ^id am Zeilenende |
| Block-Anker im Live-Modus | Im Live-Modus erscheint ein Block-Anker als dezentes Zeichen am Zeilenende statt als Quelltext ^id. Zeigen auf das Zeichen nennt die Kennung, ein Klick setzt die Schreibmarke ans Zeilenende und klappt den Roh-Text zum Bearbeiten auf; steht die Schreibmarke ohnehin in der Zeile, bleibt der Anker unverändert sichtbar. Die gerenderte Ansicht blendet den Anker weiterhin ganz aus — der Live-Modus zeigt bewusst, dass der Block ein Verweis-Ziel ist. Trägt derselbe Block Eigenschaften, steht deren Zeichen daneben. |
Live-Ansicht → Zeichen am Zeilenende |
| Autocomplete | Autocomplete-Dropdown beim Tippen: [[ schlägt Datei-Namen und Aliases vor, [[Datei# Heading-Anker, [[Datei#^ Block-IDs. # im Fließtext schlägt Tags vor. Pfeil-Tasten navigieren, Enter/Tab wählt, Esc schließt. Solange nach [[ nichts getippt ist, stehen die zuletzt geänderten Dateien oben; die Übernahme eines Vorschlags schreibt die schließenden Klammern mit. Nach # stehen die im Bereich häufiger vergebenen Schlagworte oben; sobald etwas getippt ist, führt in beiden Listen die Treffer-Güte. |
[[ bzw. # beim Tippen |
| Callouts | Callout-Boxen mit > [!type] Titel als erste Zeile eines Blockquote-Blocks. Zehn Typen (note, info, tip, success, question, warning, failure, danger, example, quote) mit eigenem Icon und Akzentfarbe; klappbar via + (default offen) oder - (default eingeklappt). |
Syntax > [!typ] |
| Highlight | Text-Hervorhebung mit ==Text== rendert als gelb hinterlegter Bereich. Escape \== bleibt Klartext. Innerhalb von KaTeX-Math-Blöcken ($…$) wird das == nicht als Highlight interpretiert. |
Syntax ==Text== |
| Fußnoten | Fußnoten als [^id]-Verweis im Fließtext mit [^id]: Definition am Datei-Ende sowie Inline-Variante ^[Direkt-Text]. Im Render erscheint eine hochgestellte Zahl mit Anchor-Link; am Datei-Ende sammelt sich ein Footnote-Block mit Backlink-Pfeilen. |
Syntax [^id] / ^[Text] |
| Emoji-Shortcodes | Emoji-Shortcodes wie :smile: oder :+1: rendern als Unicode-Emoji; unbekannte Codes und Doppelpunkt-Muster (Uhrzeiten, URLs) bleiben Text. |
Syntax :code: |
| Abkürzungen | Abkürzungen per Definitionszeile *[HTML]: Hyper Text Markup Language; jedes Vorkommen erhält eine gepunktete Unterstreichung mit dem Langtext als Tooltip. |
Syntax *[Kürzel]: Langtext |
| Implicit Figures | Ein allein in einem Absatz stehendes Bild wird zur Abbildung mit dem alt-Text als zentrierter Bildunterschrift. | Bild allein in einem Absatz |
| Bild-Größen | Bild-Größe direkt in der Syntax: , auch nur Breite (=300x) oder nur Höhe (=x200). |
Syntax-Suffix =300x200 |
| Definitionslisten | Definitionslisten: Begriff auf einer Zeile, Definition darunter mit : eingeleitet; auch ~ ist als Marker erlaubt. |
Definitionszeile mit : |
| Line Blocks | Line Blocks für Adressen und Gedichte: Zeilen, die mit | beginnen, behalten Zeilenumbrüche und führende Leerzeichen. |
Zeilenanfang | |
| Custom Containers | Container-Blöcke ::: typ bis :::; die zehn Callout-Typen erscheinen in Callout-Optik (Icon, Farbe, Titel), unbekannte Namen als neutrale Box. |
Block ::: typ bis ::: |
| Mehrspalten-Block | Mehrspalten-Block ::: columns 2 bis ::: mit 2 bis 5 Spalten; der Inhalt fließt automatisch und ausgeglichen über die Spalten, eine +++-Zeile erzwingt den Spaltenwechsel. Ungültige Spaltenzahlen fallen auf die neutrale Container-Box zurück; der PDF-Export gibt die Spalten wieder. |
Block ::: columns <n> bis :::; Spaltenwechsel-Zeile +++ |
| Tief- und Hochstellen | Tiefstellen mit H~2~O und Hochstellen mit x^^2^^ (Doppel-Caret, weil das einzelne ^ durch Fußnoten und Block-Anker belegt ist). |
Syntax ~x~ / ^^x^^ |
| Unterstreichen | Unterstreichen mit ++Text++ (rendert als ins-Element ohne Einfüge-Färbung). |
Syntax ++Text++ |
| Heading-Attribute | Eigene Überschrift-IDs mit # Titel {#meine-id} (gewinnt gegen den automatischen Anker) und Inline-Spans [Text]{.klasse #id}; nur id und class sind erlaubt. |
Syntax {#id} / [Text]{.klasse} |
| Spoiler | Spoiler mit ||verborgener Text||: verdeckt dargestellt, Aufdecken per Maus-Hover oder Tastatur-Fokus. In Pipe-Tabellen-Zellen die Pipes als | escapen, sonst zerschneidet die Zellen-Trennung den Spoiler. |
Syntax ||Text|| |
| Critic Markup | Critic Markup für Änderungs-Auszeichnung: {++neu++}, {--alt--}, {~~alt~>neu~~}, {==markiert==} und {>>Kommentar<<}. |
Syntax {++…++}, {--…--} u. a. |
| Kommentare | Text zwischen gewöhnlicher Text. | Syntax %%Kommentar%% (auch mehrzeilig); \%% für ein wörtliches %% |
| Erweiterte Task-Status | Erweiterte Task-Status wie - [/] (in Arbeit) oder - [!] (wichtig) als farbige Status-Boxen; Set inklusive eigener Status konfigurierbar. Jeder Status trägt Typ und Folge-Symbol: der Klick folgt der konfigurierten Kette, nur der Typ Erledigt setzt das Erledigt-Datum und löst die Wiederholung aus. |
Syntax - [/] u. a.; Einstellungen → Task-Status |
| Task-Marker | Task-Zeilen tragen Symbol-Marker für Termine (fällig, geplant, Start; optional mit Uhrzeit), sechs Prioritäts-Stufen und eine Wiederholungs-Regel; alle Ansichten zeigen sie als Badges. Beim Statuswechsel entstehen Erledigt- und Abgebrochen-Datum automatisch, der Abschluss einer wiederkehrenden Aufgabe erzeugt die nächste Instanz. | Symbol-Marker am Zeilenende; Einstellungen → Aufgaben |
| Global Filter | Ein konfigurierbarer Filter-Text entscheidet, welche Checkbox-Zeilen als Aufgaben gelten (leer = alle). Optional wird der Filter-Text in den Anzeigen ausgeblendet. | Einstellungen → Aufgaben → Global Filter |
| Task-Abfragen | Die Perspective-Abfrage listet mit dem Scope-Zusatz TASKS einzelne Aufgaben über den ganzen Suchraum: filterbar über alle Marker-Felder (Termine mit relativen Datums-Wörtern, Status-Typ, Priorität, Text, Überschrift, Schlagwörter), mehrstufig gruppierbar per GROUP BY und mit Layout-Steuerung über HIDE, SHOW und SHORT samt Treffer-Zähler. Eine globale Abfrage aus den Einstellungen wird jeder Task-Abfrage implizit vorangestellt. | perspective-query-Codeblock mit LIST TASKS bzw. TABLE TASKS |
| Rückschreiben aus Abfrage-Treffern | Abfrage-Treffer sind Arbeitsfläche: Die Status-Box schaltet den Status samt Automatik-Daten und Wiederholung direkt in der Quelldatei weiter, der Verschiebe-Knopf verlegt den maßgeblichen Termin (morgen, eine Woche, freie Wahl über den Kalender), der Stift-Knopf öffnet den Bearbeitungs-Dialog. Geschrieben wird auch in nicht geöffnete Dateien; geänderte Zeilen erzeugen einen Hinweis statt eines blinden Schreibens. | Status-Box, Verschiebe- und Stift-Knopf an den Treffern der Task-Abfrage |
| Aufgaben-Dialog | Ein Formular-Dialog bearbeitet Task-Zeilen oder legt auf leeren Zeilen neue an: Beschreibung, Status aus dem konfigurierten Set, Priorität, Wiederholungs-Regel mit Prüf-Hinweis, die drei manuellen Termine über den Datums-Kalender sowie ID, Vorgänger und Nachfolger mit Aufgaben-Suche. Jede Anwendung ist ein einzelner Rückgängig-Schritt. | Standard Strg+Alt+A; Editor-Kontextmenü → Einfügen; Stift-Knopf der Abfrage-Treffer |
| Task-Vervollständigung | Auf Task-Zeilen schlägt die Vervollständigung Marker vor: Termine über den Datums-Kalender, Priorität, häufige Wiederholungs-Regeln, Status-Wechsel und das Erzeugen einer eindeutigen ID. Mindest-Tipplänge und Vorschlagszahl sind einstellbar; das getippte Wort wird beim Übernehmen ersetzt. | Tippen auf einer Task-Zeile bzw. Strg+Leertaste; Einstellungen → Aufgaben |
| Aufgaben-Abhängigkeiten | Aufgaben tragen IDs und Vorgänger-Bezüge (Ende-Anfang-Beziehungen). Blockiert ist eine Aufgabe, solange ein Vorgänger offen ist; Treffer zeigen eine dezente Kennzeichnung, die Felder blocked, blocking, id.set und id.duplicate filtern danach. Automatisch vergebene IDs sind im Suchraum eindeutig, manuelle Duplikate werden markiert. | Marker 🆔 und ⛔; Aufgaben-Dialog → Vorgänger/Nachfolger |
| Dringlichkeits-Score | Ein Dringlichkeits-Score aus Fälligkeit (dominant), Priorität, Geplant-Bonus und Start-Abwertung sortiert Task-Listen ohne Handarbeit (Standard-Sortierung der Task-Abfrage). Der Wert ist über SHOW urgency einblendbar und über das Feld urgency filter- und sortierbar; gerechnet wird auf Tages-Basis ohne Uhrzeit-Einfluss. | Feld urgency und SHOW urgency in der Task-Abfrage |
| Erinnerungs-Marker | Der Erinnerungs-Marker ⏰ auf einer Aufgaben-Zeile legt einen Melde-Zeitpunkt fest, zu dem die App an die Aufgabe erinnert; er ist vom Fälligkeits-Termin 📅 abgegrenzt, der den Sach-Termin nennt. Fehlt der Uhrzeit-Anteil, meldet der Anker zur eingestellten Standard-Uhrzeit. | Syntax ⏰ JJJJ-MM-TT [HH:MM]; Standard Strg+Alt+R; Auto-Vervollständigung, Aufgaben-Dialog |
| Erinnerungs-Benachrichtigungen | Bei laufender App mit geöffnetem Bereich meldet ein Dialog fällige Erinnerungen mit Beschreibung und Datei-Link: Erledigen schaltet die Aufgabe über die Status-Kette weiter (samt Wiederholung), Später erinnern verschiebt den Melde-Zeitpunkt (feste Optionen oder freies Datum), Wegklicken schaltet bis zum Neustart stumm. Beim Start erscheinen verpasste Erinnerungen gesammelt in einem Nachhol-Dialog; nichts verfällt. Eine zuschaltbare System-Benachrichtigung erscheint zusätzlich, wenn das Fenster nicht im Vordergrund steht. | automatisch bei laufender App mit geöffnetem Bereich |
| Erinnerungs-Liste | Eine Sidebar-Liste bündelt alle Erinnerungen des Bereichs, gruppiert nach Überfällig, Heute, Morgen und Später. Je Eintrag lässt sich direkt erledigen oder verschieben, ein Klick öffnet die Quelldatei an der Zeile. Die Überfällig-Gruppe führt auch stummgeschaltete Erinnerungen und bietet, sie erneut auszulösen. | Ansicht → Sidebar → Panels → Erinnerungen; Wecker-Symbol in der Statusleiste |
| Ereignis-Verwaltung | Eingebettete Ereignis-Verwaltung als Code-Block: Termine, Geburtstage, Jahrestage und Projekt-Daten als Datenzeilen mit Kategorie-Badges, Zeitdifferenz in vier Staffelungen, Meilensteinen und Jahres-Wiederkehr. Die Tabelle wird direkt in der gerenderten Ansicht gepflegt und bietet Sortierung, Filter mit speicherbaren Presets sowie die Ansichten Tabelle, Dashboard, Monats-/Wochen-Kalender, Timeline und Gantt-Diagramm. Details und Beispiele auf der Handbuch-Seite «Ereignisse». | Code-Block perspective-events; Kommando-Palette → ‘Ereignis-Block einfügen’ |
| Ereignis-Aggregation | Sammelt Ereignisse aus den Dateien des Bereichs in einen Ereignis-Block: Grundmenge sind alle Dateien, deren Zuordnungs-Feld das interne Profil «Ereignis» nennt; eine Abfrage in der Klausel-Sprache der Perspective-Abfrage verfeinert die Auswahl. Bearbeitungen schreiben in das Frontmatter der Quell-Dateien zurück, ein Zeilen-Klick öffnet die Quelle; Anlegen und Löschen bleiben den Quell-Dateien vorbehalten. | Direktive query: im Code-Block perspective-events |
| Ereignis-Verknüpfungen | Verkettet Ereignisse als Vorgänger und Nachfolger: im Ereignis-Block über automatisch vergebene Kennungen, in der Aggregation über Datei-Verweise in den Listen-Feldern. Beide Seiten werden gemeinsam gepflegt; der Indikator öffnet ein Popup mit Suche, Vorgänger-/Nachfolger-Umschaltern und Sprung zum Ziel. Löschen bereinigt die Bezüge, Duplizieren übernimmt keine. | Verknüpfungs-Indikator in der Zeitpunkt-Spalte; 🔗-Aktion der Zeile |
| Kalender-Systeme | Frei definierbare Zeitrechnungen pro Bereich: Blöcke mit parallelen Kalendern aus Ebenen mit fünf Beziehungs-Typen (fester Faktor, Längen-Tabelle, Schalt-Regel, eigenständiger Zyklus, Gruppierung), nahtlose Epochen mit Zählung ab 1 und Umrechnung über die Block-Achse. Werte stehen kanonisch im Dokument, erscheinen in allen Ansichten als Badge mit Namens-Anzeige und öffnen per Klick den vorbelegten Picker. Details auf der Handbuch-Seite «Kalender-Systeme». | Einstellungen → Kalender-Systeme (im Bereich); Syntax @{Kalendername: Wert}; Kommando-Palette → ‘Kalender-Datum einfügen’ |
| Abgeleitete Zeitrechnungen | Eine Zeitrechnung, die ab einem selbst gesetzten Nullpunkt zählt: Sie benennt eine Bezugs-Zeitrechnung und ein Datum darin und erbt deren Einheiten phasenverschoben, braucht also keine eigene Definition. Werte erscheinen als gestaffelte Zeitspanne in wählbarer Tiefe, in beide Richtungen vom Nullpunkt weg und ohne Bestandteile der Länge null; der Kurzhinweis nennt den entsprechenden Zeitpunkt der Bezugs-Zeitrechnung. Details auf der Handbuch-Seite «Kalender-Systeme». | Einstellungen → Kalender-Systeme → «Abgeleitete Zeitrechnung hinzufügen» (im Bereich); Syntax @{Name: Zählung} |
| Code-Copy-Button | Code-Block-Copy-Button rechts oben an jedem Fenced-Code-Block im Render-Pane (auch in eingebetteten Markdown-Dateien). Klick kopiert den Inhalt in die Zwischenablage, kurzes visuelles ‘Kopiert’-Feedback. | Button rechts oben am Code-Block |
| Editor-Kontextmenü | Rechtsklick im Editor öffnet ein Kontextmenü mit Link-, Format-, Absatz- und Einfüge-Aktionen sowie den Befehlen der Zwischenablage. Format- und Absatz-Aktionen wirken als Umschalter auf die Markierung bzw. die Cursor-Zeile; ein Häkchen zeigt den aktiven Absatz-Zustand. Im schreibgeschützten Editor bleibt nur der Zwischenablage-Teil. | Rechtsklick im Editor (Quelltext- und Live-Modus); Fett und Kursiv zusätzlich per Standard Strg+B / Strg+I |
| Eigene Kontextmenü-Einträge | Eigene Kommando-Einträge erscheinen als Sektion am Ende des Editor-Kontextmenüs, in Quelltext- und Live-Modus, mit Icon und optionalem Anzeigenamen. Einträge, deren Kommando im aktuellen Kontext nicht ausführbar ist, sind deaktiviert statt versteckt. | Datei → Einstellungen… → Kommando-Platzierung → Editor-Kontextmenü |
| Format-Toolbar | Leiste oberhalb des Editors mit Schaltflächen für Zeichen-Formate, Überschrift-Auswahl, Listen, Zitat, Links und Tabelle; gedrückte Schaltflächen zeigen den Zustand an der Cursor-Position, ein erneuter Klick entfernt das Format. Die Belegung ist konfigurierbar; Schaltflächen, die nicht in die Breite passen, wandern in ein Mehr-Menü. Erscheint nur im Edit-Modus. Für Tabellen stehen zwei Schaltflächen bereit: die einfache Tabelle mit Raster-Auswahl und das Gerüst einer Perspective-Tabelle. | Automatisch oberhalb des Editors im Edit-Modus (Quellcode-, Geteilt- und Live-Ansicht); Belegung unter Datei → Einstellungen… → Format-Toolbar |
| Link-Einfügen in die Auswahl | Ist Text markiert und die Zwischenablage enthält eine einzelne Adresse, entsteht beim Einfügen ein Markdown-Link aus Auswahl und Adresse, statt die Auswahl zu ersetzen. Adressen mit Leerzeichen oder Klammern werden in Spitze-Klammern gesetzt, www-Adressen um das https-Präfix ergänzt. Ohne Auswahl sowie in Quelltext-Bereichen bleibt es beim normalen Einfügen. | Strg+V bei markiertem Text; Schalter in Einstellungen → Verhalten. Strg+Umschalt+V fügt immer unverändert ein. |
Ansicht
| Funktion | Beschreibung | Zugang |
|---|---|---|
| Ansichts-Modi | Ansichten pro Tab: Quellcode, Geteilt, Gerendert und Live, dazu die Mindmap als schaltbare Erweiterung. Der gewählte Modus gilt pro Tab; die Standard-Ansicht für neue Tabs ist auf der Einstellungs-Seite (Bereich ‘Verhalten’) wählbar. | Statusbar-Buttons; Ansicht-Menü (Standard Strg+1 bis Strg+4) |
| Live-Modus | Live-Modus rendert Markdown direkt im Editor: fett, kursiv, Links, Tabellen, Code, Bilder, KaTeX und Mermaid erscheinen wie in der Render-Pane. Cursor in einer Zeile zeigt dort die rohe Quelle zum Bearbeiten. Tabellen sind davon ausgenommen: Sie bleiben gesetzt und werden Zelle für Zelle bearbeitet. | Statusbar-Button; Ansicht → Live (Standard Strg+4) |
| Mindmap-Ansicht | Zeigt Überschriften und Listen eines Dokuments als Mindmap. Fließtext erscheint als Notiz am Knoten. Teilbäume lassen sich klappen, die Fläche zoomen und verschieben; ein Klick auf einen Knoten springt an die Stelle im Dokument. | Ansicht → Mindmap (Standard Strg+5) |
| Mindmap-Darstellung | Steuert das Bild der Mindmap: Lage der Wurzel in fünf Richtungen (links, mittig, rechts, oben, unten), geschwungene oder gerade Linienführung, Ebene, ab der ein Teilbaum die Farbe seines Hauptastes erbt, anfangs ausgeklappte Tiefe und Höchstbreite eines Knotens. Die Einstellung ist die Vorgabe für alle Dokumente, ein einzelnes Dokument übersteuert sie für sich. | Datei → Einstellungen… → Mindmap; je Dokument im YAML-Kopf unter dem Schlüssel mindmap |
| Quellcode-Optionen | Im Quellcode optional Wortumbruch und Zeilennummern — pro Tab umschaltbar. Umgebrochene Listen-Zeilen setzen eingerückt fort, so dass die Struktur erhalten bleibt. | Statusbar: Umbruch / Nummern |
| Sidebar-Anordnung | Die Sidebar ist frei anordenbar: jedes Panel kann links oder rechts stehen, die Reihenfolge ist wählbar, und mehrere Panels lassen sich an einer Position als Reiter-Gruppe bündeln. Die Anordnung gilt für die ganze App; die Sichtbarkeit der Panels bleibt pro Spalte schaltbar. Die Standard-Anordnung verteilt die Panels auf beide Seiten in thematischen Reiter-Gruppen und lässt sich jederzeit wiederherstellen. | Panel-Titel bzw. Gruppen-Reiter ziehen; Einstellungen → Bereich Sidebar |
| Panel-Überschriften als Symbol | Die Überschriften der Sidebar-Panels lassen sich von Text auf das Symbol des jeweiligen Panels umstellen, in den Sektions-Köpfen wie in den Reitern gruppierter Panels. Der Name bleibt als Kurzhinweis und für Screenreader erhalten. | Einstellungen → Sidebar → Überschriften als Symbol statt Text |
| Panel-Höhen | Stehen mehrere Panels gestapelt auf einer Sidebar-Seite, stellt der Zieh-Griff zwischen zwei Panels die Höhe des Panels darüber ein. Eingestellte Höhen bleiben gespeichert; ein Doppelklick auf den Griff stellt die automatische Höhe wieder her. Das unterste Panel einer Seite hat keinen Griff und folgt immer der Höhe seines Inhalts. Verlangen die eingestellten Höhen zusammen mehr Platz, als die Seite hat, wird die Spalte senkrecht rollbar; jedes Panel behält dabei mindestens seine Kopfzeile. | Zieh-Griff zwischen zwei Panels in der Sidebar |
| Höhen-Modell der Panel-Blöcke | Wovon die Höhe eines Panel-Blocks abhängt, ist einstellbar. Bei «Höhe je Panel» behält jedes Panel seine eigene Höhe, sodass sich die Höhe einer Reiter-Gruppe beim Durchblättern ändert. Bei «feste Höhe je Gruppe» behält eine Reiter-Gruppe ihre Höhe, und die Panels darunter bleiben an ihrem Platz. Die Höhen beider Einstellungen werden getrennt gemerkt. | Einstellungen → Sidebar → Höhe der Panel-Blöcke |
| Reihenfolge der Panel-Zugänge | Menü und Statusbar führen dieselben Panel-Schalter in identischer Reihenfolge: jedes Sidebar-Panel hat einen Menü-Eintrag und einen Statusbar-Button. Die gemeinsame Reihenfolge ist über die Einstellungen frei sortierbar und wirkt auf beide Bedienorte gleichzeitig. | Einstellungen → Panel-Reihenfolge (wirkt auf Ansicht → Sidebar → Panels und die Statusleiste) |
| Sidebar-Varianten | Die aktuelle Sidebar-Anordnung lässt sich samt Panel-Sichtbarkeit als benannte Variante speichern, beliebig oft — global oder je Bereich (Ablage in der Bereichsdatei, sichtbar nur bei geöffnetem Bereich). Anwenden ersetzt die aktuelle Anordnung; Umbenennen, Überschreiben und Löschen verwalten den Bestand. | Ansicht → Sidebar → Sidebar-Anordnungen; Einstellungen → Sidebar, Abschnitt Varianten (global) bzw. Einstellungen → Sidebar-Varianten (Bereich) |
| Sidebar-Spalten einklappen | Die linke und die rechte Sidebar-Spalte lassen sich als Ganzes ein- und ausklappen, unabhängig von den einzelnen Panels. Das Ausklappen stellt genau die vorherige Panel-Sichtbarkeit wieder her; in geteilter Ansicht klappt jede Editor-Spalte ihre Spalten eigenständig. Der Zustand wird global gespeichert und gilt beim nächsten Start weiter. | Icon am inneren Spaltenrand in der obersten Kopfzeile (eingeklappt: Rand-Strich mit Hover-Icon); Ansicht → Sidebar → Linke/Rechte Sidebar einklappen; Kommando-Palette; Kürzel-Belegung unter Datei → Einstellungen… → Tastenkürzel |
| Statusbar-Kommando-Buttons | Eigene Kommando-Buttons erscheinen als eigenes Segment in der Statusleiste: pro Button ein Kommando aus der zentralen Registry, ein Icon aus dem kuratierten internen Set und ein optionaler Anzeigename. Bei Platzmangel wandern überzählige Buttons in ein Mehr-Menü am Ende des Segments. | Datei → Einstellungen… → Kommando-Platzierung → Statusbar-Buttons |
| Statusbar-Ausblende-Liste | Jeder Standard-Button der Statusleiste lässt sich einzeln ausblenden; nur die Hinweis-Zeile bleibt immer sichtbar. Ausgeblendete Funktionen bleiben über Menü, Kommandos und Tastenkürzel erreichbar; ein Zurücksetzen-Knopf holt alle Buttons zurück. | Datei → Einstellungen… → Kommando-Platzierung → Standard-Buttons ausblenden |
| Gliederungs-Folding | Heading- und Listen-/Blockfolding im Quellcode mit Hierarchie-Spuren am linken Rand; pro Dokument ein-/ausblendbar. | Statusbar: Gliederung; Ansicht → Editor-Darstellung → Gliederung |
| Editor-Ansicht pro Dokument | Die drei Editor-Ansicht-Schalter (Gliederung, Zeilennummern, Zeilenumbruch) werden pro Dokument im Frontmatter gespeichert (fold-gutter, line-numbers, word-wrap) und reisen mit der Datei. Das Umschalten schreibt den neuen Wert in das Frontmatter und macht die Datei änderungsbedürftig; Dokumente ohne eigene Angabe folgen der globalen Voreinstellung. |
Statusbar bzw. Ansicht → Editor-Darstellung → Gliederung/Zeilennummern/Zeilenumbruch; Voreinstellung: Datei → Einstellungen… → Darstellung |
| Aktive Zeile | Die Zeile mit dem Cursor wird im Bearbeiten-Modus dezent hinterlegt, im Quellcode- wie im Live-Modus und samt Zeilennummern-Spalte. In der reinen Lese-Ansicht bleibt sie unmarkiert, weil dort kein Cursor steht. Die Tönung ist halbtransparent und legt sich damit über jedes Farbschema; Auswahl, Suchtreffer und Linter-Markierungen bleiben darüber sichtbar. | Datei → Einstellungen… → Darstellung |
| Zoom | Inhalt jedes Tabs unabhängig in 10-%-Schritten zoomen. Statusbar zeigt den aktuellen Zoomfaktor bei Abweichung von 100 %; Klick darauf setzt zurück. Zoom ist flüchtig und überlebt das Schließen des Fensters nicht. | Standard Strg + + / − / 0; Strg + Mausrad |
| Inhalts-Breite | Bestimmt die genutzte Breite der gerenderten Ansicht als Prozent-Wert (20 bis 100, Standard 80); schmalere Werte bleiben zentriert. Gilt für die gerenderte und die geteilte Ansicht; der PDF-Export nutzt unabhängig davon die volle Druckbreite. | Datei → Einstellungen… → Darstellung |
| Schriftart und Schriftgröße | Schriftart und Schriftgröße lassen sich getrennt für die Bearbeiten-Fläche und die gerenderte Ansicht wählen; die Größe liegt zwischen 8 und 32. Die Werte gelten für alle Dokumente und greifen sofort in allen offenen Fenstern. | Datei → Einstellungen… → Darstellung |
| Einstellungen | Die Einstellungs-Seite öffnet als eigener Tab; die Bereichsnavigation gliedert sich in vier Blöcke: «Allgemein» (app-weit gültig), «Aktueller Bereich» (nur bei geöffnetem Bereich sichtbar), «Erweiterungen (intern)» und «Erweiterungen (extern)». Änderungen wirken als Entwurf mit Live-Vorschau der Darstellung; Anwenden und OK speichern und sind nur bei ungesicherten Änderungen hervorgehoben, ohne Änderungen ist Anwenden deaktiviert. Abbrechen oder Schließen des Tabs verwirft; Werte gelten für alle offenen Fenster. | Datei → Einstellungen… (Standard Strg+,) |
| Fokus-Modus | Fokus-Modus blendet Tabbar, Statusbar und Sidebar aus für ablenkungsfreies Schreiben. Menüleiste bleibt über Alt erreichbar. Esc verlässt den Modus, sofern kein Dialog oder Menü vorrangig ist. | Ansicht → Erscheinungsbild → Fokus-Modus (Standard Strg+Umschalt+F) |
| Typewriter-Scroll | Typewriter-Scroll hält die Cursor-Zeile im Editor vertikal zentriert, sobald der Cursor bewegt wird. Wirkt nur im Edit-Modus. | Ansicht → Editor-Darstellung → Typewriter-Scroll |
| Wort-Statistik | Wort-Statistik in der Statusbar zeigt Wörter, Zeichen und Lesezeit (200 wpm) der aktiven Datei. Bei Editor-Selektion wechselt die Anzeige auf die Auswahl. Klick öffnet einen Detail-Dialog mit Absätzen, Sätzen und Headings je Ebene. Frontmatter, Code-Blöcke und KaTeX-Math werden nicht mitgezählt. | Statusbar-Anzeige; Klick öffnet Details |
| Uhr | Ein Sidebar-Panel zeigt die aktuelle Zeit als analoge Uhr, als digitale Anzeige und mit Datumszeile. Eine Größen-Stufe bemisst Zifferblatt und Schrift gemeinsam in drei Stufen; dazu sind Zifferblatt-Art, Sekundenzeiger, Stunden-Format und Datumsformat einstellbar, die Kalenderwoche lässt sich zusätzlich einblenden. Eine Leiste am oberen Rand schaltet zwischen Uhr, Wecker, Timer und Stoppuhr um; die Wahl gilt je Sidebar-Spalte und bleibt erhalten. | Statusbar-Icon (Uhr-Symbol); Ansicht → Sidebar → Panels → Uhr; Einstellungen → Uhr |
| Wecker | Im Wecker-Modus der Uhr lassen sich beliebig viele Wecker anlegen: Uhrzeit über eine Ziffern-Auswahl, dazu eine Bezeichnung und ein Wiederhol-Muster (einmalig, täglich oder an gewählten Wochentagen). Jeder Wecker ist einzeln scharf schaltbar. Ein fälliger Wecker meldet sich mit einem Hinweis und lässt sich bestätigen oder um eine einstellbare Dauer schlummern; bei nicht aktivem Fenster kommt zusätzlich eine System-Benachrichtigung. Die Meldung erfolgt nur bei laufender App. | Uhr-Panel → Modus Glocke; Schlummer-Dauer unter Einstellungen → Uhr |
| Timer und Stoppuhr | Der Timer-Modus hält beliebig viele rückwärts laufende Timer mit Restzeit und Fortschrittsbalken; drei Schnellwahl-Knöpfe starten sofort, eigene Dauern kommen über eine Steuerung für Stunden, Minuten und Sekunden. Start, Pause und Zurücksetzen wirken je Timer, die Restzeit wird aus Zeitstempeln gerechnet und bleibt deshalb auch nach einem Neustart korrekt. Ein abgelaufener Timer meldet sich und lässt sich bestätigen oder erneut starten. Der Stoppuhr-Modus misst vorwärts, mit Hundertsteln, Pause und Rundenzeiten. | Uhr-Panel → Modus Sanduhr beziehungsweise Stoppuhr |
| Monatskalender | Der Kalender-Modus der Uhr zeigt einen Monat als Gitter mit Wochentags-Kopf, hervorgehobenem heutigem Tag und wahlweise einer Kalenderwochen-Spalte. Monate und Jahre lassen sich vorwärts und rückwärts blättern, ein Jahr auch direkt über eine Ziffern-Steuerung einstellen; eine Schaltfläche kehrt zum laufenden Monat zurück. Die Tage sind reine Anzeige: Der Kalender dient dem Nachschlagen und führt nicht in Journale oder Termine. | Uhr-Panel → Modus Kalender; Kalenderwochen-Spalte unter Einstellungen → Uhr |
| Syntax-Highlighting | Code-Blöcke mit Sprach-Tag (z.B. ```javascript) werden im Render-Pane mit Syntax-Highlighting dargestellt. Farbpalette folgt dem System-Theme. | Code-Block mit Sprach-Tag |
| KaTeX-Formeln | Mathematische Formeln werden mit KaTeX gesetzt: $…$ inline, $$…$$ als Block. Dollar-Beträge im Fließtext bleiben unverändert. |
Syntax $…$ / $$…$$ |
| Mermaid-Diagramme | Code-Blöcke mit Sprach-Tag mermaid werden im Render-Pane als SVG-Diagramme gerendert (Flowchart, Sequence, Gantt, Class und weitere). Diagramme folgen dem Theme. | Code-Block mermaid |
| Scroll-Synchronisation | Scroll-Synchronisation in der geteilten Ansicht: beim Scrollen im Source-Pane folgt das Render-Pane inhaltlich (und umgekehrt). Pro Tab umschaltbar. | Statusbar-Icon; Ansicht → Editor-Darstellung → Scroll-Synchronisation |
| Frontmatter-Anzeige | Zeigt das Frontmatter im Gerenderten als dezente, zusammengeklappte Zeile mit Feldanzahl. Überfahren mit der Maus klappt das Klartext-YAML auf, Klick stellt es fest; im Live-Modus wird der Block beim Cursor-Eintritt zum editierbaren Quelltext. Die Anzeige ist abschaltbar; ein zweiter Schalter hält den Block dauerhaft ausgeklappt und wirkt damit auch im PDF-Export. | Zeile am Dokumentanfang; Schalter unter Datei → Einstellungen… → Darstellung |
| Überschriften-Nummerierung | Versieht die Überschriften automatisch mit hierarchischen Nummern (1, 1.1, 1.2) in allen Ansichten, der Gliederung und den Exporten. Der Quelltext bleibt Standard-Markdown. Ausgenommene Überschriften zählen nicht mit. | Einstellung „Überschriften nummerieren“ (mit Start-Ebene); Dokument-Frontmatter numbered-headings: true; pro Überschrift die Marker {-} (ausnehmen) und {+} (einbeziehen) |
Navigation
| Funktion | Beschreibung | Zugang |
|---|---|---|
| Tabs und Spalten | Mehrere Dateien parallel in Tabs; bis zu zwei nebeneinander liegende Spalten — Tabs lassen sich per Drag & Drop oder Kontextmenü zwischen den Spalten verschieben. | Tab-Leiste; Drag & Drop; Tab-Kontextmenü |
| Position neuer Tabs | Ein Tab, der aus einem anderen heraus entsteht, öffnet sich unmittelbar rechts neben diesem: der Wiki-Link im Dokument, der Treffer einer Abfrage, die Journal-Navigation, die Ereignis-Quelle, der Diagramm-Link und die Dokument-Historie. Liegt der Herkunfts-Tab in einer Gruppe, tritt der neue Tab dieser Gruppe an derselben Stelle bei, ohne den Block zu zerreißen. Alle übrigen Öffnungen (Dialog, Kommando-Palette, Lesezeichen, Panels) hängen wie gewohnt ans Ende der Leiste; eine bereits offene Datei wird nur aktiviert und nicht umsortiert. | automatisch beim Öffnen aus einem Dokument heraus |
| Tab-Gruppen | Tabs lassen sich zu benannten, farbigen Gruppen zusammenfassen: Mitglieder stehen zusammenhängend hinter einem Gruppen-Kopf, der die Gruppe zu- und aufklappt. Name und Farbe (feste Acht-Farben-Palette) sind wählbar; Gruppen überleben die Sitzungs-Wiederherstellung. Aus einem gruppierten Dokument heraus geöffnete Dateien treten derselben Gruppe bei. Eine zugeklappte Gruppe darf den aktiven Reiter enthalten: Sein Inhalt bleibt sichtbar, der Kopf ist als aktiv gekennzeichnet, und das Zeigen auf ihn listet die Reiter der Gruppe zum direkten Wechsel. Jeder Eintrag dieser Liste trägt zusätzlich eine Schaltfläche, die die Datei schließt; die Liste bleibt dabei offen. | Kontextmenü eines Tabs bzw. des Gruppen-Kopfs; Ziehen von Tabs und Köpfen im Tab-Streifen |
| Mehrfach-Auswahl von Reitern | Mehrere Reiter lassen sich zugleich auswählen: Strg und Klick nimmt einzelne auf und wieder heraus, Umschalt und Klick wählt die Spanne ab dem aktiven Reiter. Die Auswahl ist farbig hinterlegt und wandert als Ganzes, wenn einer ihrer Reiter gezogen wird; die Gruppen-Einträge des Kontextmenüs wirken dann auf alle ausgewählten Reiter. Der Mittelklick schließt weiterhin genau den angeklickten Reiter. Die Auswahl gehört zur einzelnen Reiterleiste und endet mit einem Klick ohne Zusatztaste. | Strg und Klick bzw. Umschalt und Klick in der Reiterleiste |
| Abgerundete Tab-Ecken | Dokument-Reiter und Tab-Gruppen-Köpfe wahlweise mit eckigen oder abgerundeten oberen Ecken. Abgerundet ersetzt ein schmaler Abstand die senkrechte Trennlinie, sodass die Reiter als einzelne Flächen lesbar bleiben; die Kennzeichnung des aktiven Reiters und die Farbstreifen der Gruppen bleiben unverändert. | Datei → Einstellungen… → Darstellung |
| Mehrere Fenster | Tabs in ein neues oder bestehendes Fenster auslagern; bei mehreren offenen Fenstern erscheint ein Untermenü mit allen anderen Fenstern als Ziel. Der Fenstertitel zeigt bei mehreren Fenstern einer Applikation den Zusatz „(Fenster N)“, bei mehreren Applikationen kombiniert, z.B. „(App 2, Fenster 3)“. Mehrere Fenster lassen sich z.B. auf verschiedene Monitore verteilen; bei aktivierter Sitzungs-Wiederherstellung werden alle offenen Fenster beim nächsten Start wieder geöffnet. | Tab-Kontextmenü: Verschieben in / Kopieren in |
| Mehrere Applikationen | Das Programm kann mehrfach gestartet werden: jeder weitere Start legt eine eigenständige Applikation mit eigenen Fenstern und eigener Nummerierung an. Bei mehreren Applikationen zeigt der Fenstertitel den Zusatz „(App N)“; die Sitzungs-Wiederherstellung stellt alle Applikationen samt Fenstern wieder her. | Datei → Neue Applikation; erneuter Start der Programmdatei |
| Bereiche | Eine Applikation kann an einen Bereich gebunden werden: einen Ordner samt Unterordnern als ausschließlichen Arbeitsraum. Öffnen, Zuletzt-geöffnet-Liste und Speichern sind dann auf den Bereich beschränkt; Links auf Ziele außerhalb werden markiert und nicht geöffnet. Der Fenstertitel zeigt „(Bereich Name)“; das Schließen des Bereichs schließt alle Fenster der Bereichs-Applikation. | Datei → Bereich → Bereich öffnen… / Bereich schließen |
| Zuletzt geöffnete Bereiche | Liste der zuletzt geöffneten Bereiche für den schnellen Wiedereinstieg in Arbeitskontexte. Ein Eintrag öffnet den Bereich mit den üblichen Bereichs-Regeln (Sprung in die laufende Bereichs-Applikation, Übernahme durch eine leere Applikation oder neue Applikation). | Datei → Bereich → Zuletzt geöffnete Bereiche |
| Start-Seite eines Bereichs | Ein Bereich kann eine seiner Dateien als Start-Seite führen; sie öffnet sich beim Öffnen des Bereichs von selbst. Ist eine Sitzung wiederherzustellen, hat diese Vorrang und die Start-Seite bleibt zu. Fehlt die festgelegte Datei, öffnet der Bereich unverändert und weist auf die ungültige Festlegung hin. Ein Bereich ohne Festlegung verhält sich wie zuvor. | Rechtsklick auf eine Datei im Bereichs-Panel → Als Start-Seite des Bereichs festlegen |
| Demo-Area | Mitgelieferte Beispiel-Sammlung in englischer Sprache: Markdown-Dateien samt Anlagen demonstrieren die wichtigsten Funktionen und dienen als Sandbox zum gefahrlosen Ausprobieren; ein astronomischer Themenbereich zeigt dabei eine vierstufige Unterseiten-Hierarchie. Die Inhalte werden in einen leeren Ordner kopiert und als Bereich geöffnet, dazu entstehen zwei benannte Arbeitsbereiche mit mehreren Fenstern und gruppierten Reitern. Vorhandene Dateien werden niemals überschrieben. | Datei → Bereich → Demo-Area erstellen… |
| Bereichs-Panel | Zeigt den aktiven Bereich als Ordnerstruktur in der Sidebar: Ordnerbaum oben, darunter die Markdown-Dateien des ausgewählten Ordners (andere Datei-Typen erscheinen nicht). Klick öffnet die Datei als Tab; alle Einträge zeigen den vollen Pfad als Tooltip; externe Änderungen erscheinen automatisch. Der Knopf „+“ legt eine neue Markdown-Datei im ausgewählten Ordner an. | Statusbar-Icon (Ordner-Symbol); Ansicht → Sidebar → Panels → Bereich |
| Ordner und Datei im Bereichs-Panel anlegen | Der Rechtsklick auf einen Ordner im Bereichs-Panel legt dort einen Unterordner oder eine Markdown-Datei an. Der Name wird an Ort und Stelle abgefragt; angelegt wird im angeklickten Ordner, auch wenn gerade ein anderer ausgewählt ist. Einem Dateinamen ohne Endung wird die Markdown-Endung ergänzt, und die neue Datei wird geöffnet und durchläuft dabei die Ordner-Regel für Vorlagen. Ein bereits vergebener, ein für das Dateisystem unzulässiger und ein leerer Name werden gemeldet, bevor etwas angelegt wird; Abbrechen hinterlässt nichts. | Rechtsklick auf einen Ordner im Bereichs-Panel |
| Datei im Bereichs-Panel umbenennen und löschen | Der Rechtsklick auf eine Datei im Bereichs-Panel bietet Umbenennen und Löschen an. Das Umbenennen ist derselbe Weg wie über das Menü, samt Nachführung der internen Verweise und ihrer Vorschau, wirkt hier aber auf jede Datei des Bereichs und nicht nur auf die geöffnete; ein geänderter Reiter wird vorher gesichert. Das Löschen verschiebt die Datei in den Papierkorb des Betriebssystems und fragt vorher unter Nennung des Namens; wiederhergestellt wird sie dort und nicht in der Anwendung, und steht kein Papierkorb zur Verfügung, wird das gemeldet statt ersatzweise endgültig zu löschen. Ein offener Reiter wird geschlossen, ungesicherte Änderungen laufen vorher durch die Speichern-Abfrage, und deren Abbruch bricht auch das Löschen ab. Verweise auf eine gelöschte Datei bleiben unverändert stehen und werden zu gebrochenen Verweisen. | Rechtsklick auf eine Datei im Bereichs-Panel |
| Kalender-Panel | Sidebar-Panel mit Monatsansicht der Journale: Wochentags-Kopf mit Montag-Start, ISO-Kalenderwochen-Spalte, Punkte an Tagen mit vorhandenem Eintrag, Heute-Hervorhebung und Heute-Knopf. Klick auf einen Tag öffnet bzw. legt den Tages-Eintrag an, Klick auf die KW-Zelle den Wochen-Eintrag; ein Filter begrenzt auf ein Regal oder ein einzelnes Journal. | Statusbar-Icon (Kalender-Symbol); Ansicht → Sidebar → Panels → Kalender |
| Bereichs-Statistik | Zeigt Kennzahlen des geöffneten Bereichs in einem eigenen, nicht änderbaren Tab: Datei-, Ordner- und Speicher-Zahlen, die Häufigkeit der Eigenschaften und Tags, die Begleitdateien sowie Aufgaben-, Verweis- und Alias-Zahlen und Listen der größten, zuletzt geänderten und meistverlinkten Dateien sowie der Dateien ohne eingehenden Verweis; diese eine Liste ist vollständig statt gekürzt, eine festgelegte Start-Seite bleibt darin und in der zugehörigen Kennzahl außen vor. Gezählt werden Dateien, nicht Fundstellen. Die Zahlen tragen einen Stand-Zeitstempel und werden auf Anforderung neu erhoben. Sie zeigen den gespeicherten Stand; die Seite weist das aus und nennt die Zahl der offenen Dokumente mit ungespeicherten Änderungen. | Ansicht → Bereichs-Statistik; Kontextmenü des Bereichs-Panels |
| Inhaltsverzeichnis | Inhaltsverzeichnis-Sidebar pro Spalte mit klickbarem Heading-Baum, Sprung-Klick und Folding-Sync. | Statusbar-Icon; Ansicht → Sidebar → Panels → Inhaltsverzeichnis (Standard Strg+Umschalt+I) |
| Backlinks | Backlinks-Sidebar pro Spalte: zeigt eingehende Wiki- und Markdown-Links auf die aktive Datei aus dem Datei-Ordner und zwei Unterordner-Ebenen, mit Live-Update beim Speichern. | Statusbar-Icon; Ansicht → Sidebar → Panels → Backlinks (Standard Strg+Umschalt+B) |
| Outgoing-Links | Outgoing-Links-Sidebar zeigt alle Wiki-Links, Markdown-Links und Wiki-Embeds der aktiven Datei in Dokument-Reihenfolge mit Zeile, Anker und Snippet. Klick öffnet das Ziel (mit Alias-Auflösung). | Statusbar-Icon; Ansicht → Sidebar → Panels → Outgoing-Links (Standard Strg+Umschalt+O) |
| Bereichs-Graph | Zeigt die Link-Beziehungen aller Markdown-Dateien des Bereichs als interaktiven Graph in einem eigenen Tab. Kanten sind gerichtet (Pfeil vom verlinkenden zum verlinkten Dokument, Doppel-Pfeil bei beidseitiger Verlinkung); die Steuerleiste bietet Richtungs-Filter, Knoten-Zähler und Neu-Anordnen. Dieselben Daten stehen wahlweise als Netz oder als Verweis-Baum ab einer wählbaren Wurzel — der Baum zeigt jede Datei genau einmal an ihrem kürzesten Weg zur Wurzel und klappt schrittweise auf. | Ansicht → Bereichs-Graph; Kontextmenü des Bereichs-Panels |
| Datei-Graph | Zeigt das Link-Umfeld der aktiven Datei als interaktiven Graph im Seitenleisten-Panel, mit einstellbarer Tiefe von 1 bis 5 und Richtungs-Filter. Das Panel folgt der aktiven Datei; Klick auf einen Knoten öffnet die Nachbar-Datei. | Statusbar-Icon; Ansicht → Sidebar → Panels → Datei-Graph |
| Aliases | Frontmatter-Feld aliases: macht eine Datei unter mehreren Namen per [[Alias]] verlinkbar. Backlinks finden sie über alle Aliases und kennzeichnen Treffer mit «via Alias». |
Frontmatter-Feld aliases: |
| Wiki-Link-Anker | Wiki-Links mit Anker: [[Datei#Heading]] springt zum Heading, [[Datei#^id]] zum Block-Anker. Der Linter markiert defekte Anker-Ziele. |
Syntax [[Datei#…]] |
| Wiki-Embeds | ![[Datei]]-Embeds binden andere Dateien ein: Bilder als <img>, Markdown-Dateien als gerenderter Block, PDFs als interaktiver Viewer. Heading- und Block-Anker (![[Datei#Heading]], ![[Datei#^id]]) blenden Teilausschnitte ein — bei Block-Ankern wird der vollständige umschließende Block (Listen-Item mit Sub-Listen, Fenced Code, Tabellen-Zeile, Blockquote) eingebettet. Das Ziel wird in drei Schritten gesucht, für jede Datei-Art gleich: erst der Pfad relativ zur eigenen Datei, dann die Unterseiten-Schreibweise, zuletzt der bloße Name im ganzen Bereich; außerhalb der Bereichs-Wurzel wird nichts eingebettet. |
Syntax ![[Datei]] |
| Bereichs-Verknüpfungen | Verknüpft Bereiche untereinander: Eine Verknüpfung nennt den anderen Bereich, seinen Ordner und ein Kürzel. Im Verweis steht das Kürzel vor dem Ziel ([[@kuerzel:Datei]]) und öffnet damit eine Datei des verknüpften Bereichs. Auf Wunsch stehen auch dessen Vorlagen zur Verfügung. Beim Öffnen prüft der Bereich seine Verknüpfungen und meldet einen verschobenen Ordner; ein getrenntes Laufwerk lässt sie unangetastet. |
Einstellungen → Aktueller Bereich → Bereichs-Verknüpfungen; im Text die Syntax [[@kuerzel:Ziel]] |
| Unterseiten | Seiten können Unterseiten in beliebiger Tiefe haben, unabhängig von der Ordnerstruktur. Träger der Hierarchie ist der Dateiname mit dem Trennzeichen ∕ (Unicode U+2215); in Links wird der normale Schrägstrich geschrieben. Relative Ziele verweisen auf die eigene Unterseite oder die Elternseite. | Wiki-Link-Syntax Seite/Unterseite, /Name und … |
| Unterseiten-Navigation | Navigation in der Unterseiten-Hierarchie: Ein Breadcrumb über dem Dokument zeigt die Eltern-Kette der aktiven Unterseite mit klickbaren Ebenen; die Sidebar-Sektion Unterseiten listet die direkten Unterseiten der aktiven Datei. | Breadcrumb über dem Dokument; Statusbar-Icon; Ansicht → Sidebar → Panels → Unterseiten |
| Tags | Tag-System: #projekt/x im Fließtext und tags:-Feld in der Frontmatter werden als Tags erkannt. Tag-Sidebar pro Spalte listet alle Tags mit Häufigkeit und filtert per Klick. Tags sind in der Lese-Ansicht und im Live-Modus klickbar. Nicht als Tag zählen Hex-Farbcodes, reine Zahlen, Anker-Ziele und Rauten innerhalb einer Web-Adresse. |
#tag im Text; Statusbar-Icon; Ansicht → Sidebar → Panels → Tags (Standard Strg+Umschalt+T) |
| Tag umbenennen | Ein Tag lässt sich über alle seine Vorkommen im Bereich umbenennen, im Fließtext wie im tags:-Feld. Untergeordnete Tags wandern mit: Aus #projekt wird #arbeit, aus #projekt/alpha wird #arbeit/alpha. Eine Vorschau zeigt jede Fundstelle mit ihrer Zeile und lässt einzelne abwählen; geschrieben wird erst nach der Zusage, und von jeder geänderten Datei liegt der Vor-Stand in der Versionshistorie. |
Rechtsklick auf einen Eintrag der Tag-Sidebar → Tag umbenennen… |
| Anker-Links | Dokument-interne Anker-Links wie Text funktionieren im Render-Pane. | Syntax [Text](#abschnitt) |
| Links | Markdown-Links auf andere .md-Dateien öffnen sie als neuen Tab; http(s)- und mailto-Links öffnen im Systemstandard; Wiki-Links wie Ziel werden unterstützt. Dateinamen mit Leerzeichen stehen im Markdown-Ziel in spitzen Klammern ([Text](<Meine Notiz.md>)) oder als %20 kodiert, während Wiki-Links das Leerzeichen direkt tragen. |
Syntax [Text](ziel) / [[Ziel]] |
| Lesezeichen | Lesezeichen-Sidebar mit Tree-Struktur: merkt Dateien dauerhaft, verschachtelte Ordner per Rechtsklick-Menü (Neuer Ordner, Umbenennen, In Ordner verschieben, Entfernen) oder Drag-and-Drop. Statusbar-Stern zeigt den Bookmark-Stand der aktiven Datei. Im leeren App-Zustand bleibt die Liste verfügbar, damit gemerkte Dateien direkt geöffnet werden können. | Statusbar-Stern; Datei → Weitere Datei-Funktionen → Aktive Datei als Lesezeichen merken (Standard Strg+D); Ansicht → Sidebar → Panels → Lesezeichen (Standard Strg+Umschalt+L) |
| Bereichs-Lesezeichen | Ein zweiter Lesezeichen-Abschnitt, der zu einem Bereich gehört und in dessen Bereichsdatei gespeichert wird. Seine Ziele liegen relativ zur Bereichs-Wurzel und bleiben deshalb gültig, wenn der Bereichs-Ordner verschoben wird. Der Abschnitt erscheint nur bei geöffnetem Bereich; Lesezeichen lassen sich mit den allgemeinen in beide Richtungen umwandeln. | Lesezeichen-Panel, Abschnitt „Bereichs-Lesezeichen“ (nur bei geöffnetem Bereich); Kontextmenü „Als Bereichs-Lesezeichen“ an der Datei-Zeile des Bereichs-Panels und am Datei-Tab; Umwandeln über das Kontextmenü eines Lesezeichens; Einstellungen → Verhalten (Reihenfolge-Schalter) |
Allgemein
| Funktion | Beschreibung | Zugang |
|---|---|---|
| Theme | Helles und dunkles Theme; Standard folgt dem Theme des Betriebssystems. | Statusbar-Icon; Ansicht → Erscheinungsbild → Hell/Dunkel/System |
| Farbschemas | Farben der Oberfläche und des gerenderten Inhalts über benannte Farb-Slots. Je Modus (hell, dunkel) ist ein Schema aktiv; eigene Schemas entstehen als Kopie der mitgelieferten Vorlagen. Einstellbar sind auch die elf Farben, mit denen der Editor den Markdown-Text auszeichnet. | Einstellungen → Farbschemas |
| Sprachen | Oberfläche in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. | Sprach-Selektor in der Statusbar |
| Menüleiste | Native Menüleiste mit den Menüs Datei, Ansicht und Hilfe. Alt aktiviert die Tastatursteuerung, Mnemonics (z.B. Alt+D für Datei) springen direkt ins jeweilige Menü. | Alt aktiviert die Tastatursteuerung |
| Konfigurierbare Tastenkürzel | Alle Tastenkürzel sind frei konfigurierbar: Kombination per Tastendruck aufnehmen, Konflikt-Erkennung mit Überschreiben-Option, Zurücksetzen pro Kommando oder gesamt. | Datei → Einstellungen… → Tastenkürzel |
| Makros | Makros bündeln Kommando-Sequenzen mit optionalen Verzögerungs-Schritten (null bis zehn Sekunden) und laufen strikt nacheinander ab; ein fehlschlagender oder im Kontext nicht ausführbarer Schritt bricht die Sequenz mit einem Statusbar-Hinweis ab, Makro-in-Makro ist mit begrenzter Aufruf-Kette möglich. Jedes Makro ist selbst ein reguläres Kommando: platzierbar, in der Kommando-Palette findbar und mit einem Tastenkürzel belegbar. | Datei → Einstellungen… → Kommando-Platzierung → Makros |
| Erweiterungen | Viele Funktionen sind interne Erweiterungen und einzeln abschaltbar (Rendering, Vernetzung, Werkzeuge). Abgeschaltete Syntax erscheint als Klartext, zugehörige Panels, Menü-Einträge und Kürzel verschwinden; Daten und Einstellungen bleiben erhalten. | Datei → Einstellungen… → Erweiterungen |
| Externe Erweiterungen | Selbst erstellte Erweiterungs-Pakete erweitern Rendering und Oberfläche über eine versionierte Schnittstelle (Erweiterungs-API). Neu erkannte Pakete sind deaktiviert; die Aktivierung verlangt eine ausdrückliche Bestätigung, fehlerhafte Pakete werden automatisch deaktiviert. | Datei → Einstellungen… → Erweiterungen (extern) |
| Erweiterungen erstellen | Eigene externe Erweiterungen entwickeln: Aufbau des Manifests, die versionierte Erweiterungs-API mit ihren Erweiterungs-Punkten und ein vollständiges Referenz-Beispiel zum Nachbauen. | Handbuch-Seite «Erweiterungen erstellen» |
| Handbuch | Das Handbuch öffnet als eigene schreibgeschützte Tabs im Tab-System: Überblicksseite als Wegweiser, generierte Funktions- und Tastenkürzel-Seiten, Themen-Seiten mit Syntax-Beispielen — in allen vier Ansichten nutzbar, in fünf Sprachen. | Hilfe → Hilfe (Standard F1) |
| Produkt-Tour | Eine geführte Tour zeigt in zehn Stationen die tragenden Konzepte der Anwendung und deutet dabei auf das jeweilige Bedienelement in der laufenden Oberfläche. Beim ersten Programmstart läuft sie automatisch an, danach nur noch auf Aufruf; abbrechen lässt sie sich jederzeit. | Hilfe → Produkt-Tour |