Werkzeuge
Elf Helfer für die tägliche Arbeit am Text: Linter, Rechtschreibprüfung, Suche, Suchen und Ersetzen, Tabellen-Editor, Drucken, PDF-Export, Kommando-Palette, Datums- und Uhrzeit-Eingabe, Uhr mit Wecker, Timer, Stoppuhr und Monatskalender, Titelzeile. Die Zugänge und Standard-Kürzel stehen in der Funktions-Tabelle.
Markdown-Linter
Der Linter markiert sieben typische Mängel dezent im Editor (Quellcode-, Geteilt- und Live-Ansicht); die Maus über einer Markierung zeigt die Erklärung. Die Beispiele stehen in Code-Blöcken, damit diese Seite selbst markierungsfrei bleibt.
| Regel | Verstoß | Korrektur |
|---|---|---|
| Bare URL | Siehe https://example.org dazu. |
Siehe [Beispiel](https://example.org) dazu. |
| Leerer Link-Text | [](https://example.org) |
[Beispiel](https://example.org) |
| Fehlender Alt-Text |  |
 |
| Wiki-Link ohne Ziel | [[Tippfehler-Name]] |
[[Projektplan]] (existierende Datei) |
| Defekter Wiki-Anker | [[Projektplan#Fehlt]] |
[[Projektplan#Meilensteine]] (existierender Anker) |
| Unbekannter Callout-Typ | > [!wichtig] Titel |
> [!warning] Titel (Typ aus der Whitelist) |
| Unpaariger Kommentar-Marker | Text %% ohne Schließung |
Text %%privat%% weiter oder \%% für ein wörtliches %% |
Rechtschreibprüfung
Die Rechtschreibprüfung markiert falsch geschriebene Wörter im Editor (Quelltext- und Live-Ansicht). Sie ist ab Werk aus und wird unter Einstellungen → Rechtschreibprüfung eingeschaltet.
Geprüft wird mit dem Prüfer des Betriebssystems. Die Anwendung bringt kein eigenes Wörterbuch mit und lädt keines nach; ohne Netzverbindung arbeitet die Prüfung genauso.
Welche Sprache geprüft wird
Es gilt die Sprache des Betriebssystems, und zwar unabhängig von der Sprache der Oberfläche. Wer die Oberfläche auf Italienisch stellt, während das Betriebssystem auf Portugiesisch steht, bekommt eine portugiesische Prüfung. Ein Text in einer anderen Sprache als der des Betriebssystems wird deshalb durchgehend markiert; das ist kein Fehler, sondern die Folge dieser Festlegung. Gewechselt wird die Prüfsprache in den Spracheinstellungen des Betriebssystems.
Eine Sprach-Auswahl in der Anwendung gibt es bewusst nicht. Sie würde bedeuten, Wörterbücher aus dem Netz nachzuladen, und genau das soll unterbleiben.
Korrigieren
Ein Rechtsklick auf ein markiertes Wort öffnet das Editor-Kontextmenü mit bis zu fünf Vorschlägen ganz oben. Ein Klick auf einen Vorschlag ersetzt das Wort. Darunter steht „Zum Wörterbuch hinzufügen": das Wort gilt danach dauerhaft als richtig, auch nach einem Neustart. Steht kein markiertes Wort unter dem Zeiger, fehlt dieser Abschnitt des Menüs.
Die selbst aufgenommenen Wörter stehen unter Einstellungen → Rechtschreibprüfung und lassen sich dort einzeln wieder entfernen.
Grenze
Markdown-Syntax, Pfade und Code werden mitgeprüft, weil der Prüfer den Text Wort für Wort sieht und die Auszeichnung nicht kennt. Das ist der Grund, aus dem die Prüfung ab Werk aus ist.
Erweiterung
Die Rechtschreibprüfung ist eine schaltbare Erweiterung (Einstellungen → Erweiterungen). Im Aus-Zustand entfallen Markierungen, Vorschläge und der Einstellungs-Bereich; der Schalter-Stand bleibt erhalten.
Volltextsuche
Die Suche (Standard Strg+F) findet live beim Tippen; der Suchbereich folgt der Ansicht (Quelltext oder Vorschau). Zwei Schalter ergänzen sie: .* für reguläre Ausdrücke, Aa für Groß-/Kleinschreibung. F3 und Umschalt+F3 springen zwischen Treffern, in der Suchleiste auch Enter / Umschalt+Enter.
Das Fragezeichen in der Suchleiste öffnet eine Regex-Kurzreferenz; die wichtigsten Muster:
| Muster | Bedeutung |
|---|---|
. |
beliebiges Zeichen |
* / + / ? |
0+, 1+ bzw. 0–1 Wiederholungen |
^ / $ |
Zeilenanfang / Zeilenende |
\d / \w / \s |
Ziffer / Wortzeichen / Leerraum |
[abc] / [^abc] |
eines / keines der Zeichen |
a|b |
a oder b |
Suchen und Ersetzen
Im Edit-Modus (Standard Strg+H) kommt eine Ersetzen-Zeile dazu. Mit aktivem Regex-Schalter stehen Backreferences im Ersetzungstext zur Verfügung: $1, $2 für Klammergruppen. „Alle ersetzen" ist eine einzelne Transaktion, ein Strg+Z macht alles zusammen rückgängig. In einem geöffneten Bereich wirkt dieselbe Zeile über den ganzen Bereich statt nur über die offene Datei; siehe «Im Bereich».
Suchen: (\d{2})\.(\d{2})\.(\d{4})
Ersetzen: $3-$2-$1
Wirkung: 12.06.2026 → 2026-06-12
Wo gesucht wird
Der Suchbereich folgt dem Reiter, in dem die Suche geöffnet wird; die Bereiche schließen einander aus. Ist kein Reiter offen, entscheidet der gebundene Bereich:
| Aktiver Reiter | Gesucht wird |
|---|---|
| Einzelne Datei | in dieser Datei, in Quelltext oder Vorschau |
| Datei in einem geöffneten Bereich | in allen Markdown-Dateien des Bereichs |
| Handbuch-Seite | in allen Handbuch-Seiten, auch den nicht geöffneten |
| Einstellungen | in allen Einstellungs-Bereichen, auch den nie besuchten |
| Kein Reiter offen, Bereich gebunden | in allen Markdown-Dateien des Bereichs |
Welcher Bereich gilt, steht links in der Suchleiste.
Außerhalb der einzelnen Datei erscheinen die Treffer im Sidebar-Panel Suchergebnisse, gruppiert nach Datei, Seite beziehungsweise Einstellungs-Bereich und mit der Trefferzahl je Gruppe. Ein Klick öffnet das Ziel und hebt die Fundstelle hervor; F3 läuft über die Gruppen-Grenze hinweg weiter.
Im Bereich
Die offene Datei steht an erster Stelle der Liste, und zwar mit ihrem ungespeicherten Stand: Was gerade im Editor steht, wird gefunden, auch wenn es noch nicht gespeichert ist. Ihre Treffer sind wie gewohnt direkt im Text markiert, die Liste kommt hinzu. Für alle übrigen Dateien gilt der gespeicherte Stand auf der Festplatte.
Gesucht wird in den Markdown-Dateien des Bereichs. Andere Dateien und die Begleitdateien der Anwendung bleiben außen vor.
Ist kein Reiter offen, gilt der Bereich trotzdem: Suchen und Ersetzen erreichen seinen Bestand, ohne dass erst eine Datei geöffnet werden müsste. Zwei Dinge entfallen dann, weil es sie ohne offene Datei nicht gibt — die Liste wird rein alphabetisch geordnet, statt eine Datei voranzustellen, und im Text ist nichts markiert.
Ersetzen wirkt hier über den ganzen Bereich. Wer die Ersetzen-Zeile öffnet (Strg+H), bekommt in der Trefferliste ein Ankreuzfeld vor jeder Fundstelle und vor jeder Datei; zu Beginn ist alles ausgewählt. Die Liste ist damit zugleich die Vorschau: Was angehakt bleibt, wird ersetzt. „Alle ersetzen" führt den Lauf über die ausgewählten Stellen aus, auch in Dateien, die gar nicht geöffnet sind. Danach nennt ein Bericht die geänderten Dateien, die übergangenen mit ihrem Grund und die, die sich seit der Suche geändert haben.
Jede geänderte Datei bekommt ihren Vor-Stand in die Versionshistorie — auch dann, wenn die Historisierung ausgeschaltet ist. Das ist keine Option neben dem Lauf, sondern Teil des Schreibvorgangs: Lässt sich der Vor-Stand nicht sichern, wird die Datei nicht geschrieben. Zurück geht es über die Historien-Ansicht der betroffenen Datei, dort steht die Fassung von vor dem Lauf.
Im Regex-Modus wirken die Rückverweise $1, $2 wie in der einzelnen Datei. Geschrieben wird ausschließlich innerhalb des Bereichs. Eine Datei, die mit ungespeicherten Änderungen in einem Reiter offen ist, wird in diesem Reiter ersetzt und bleibt ungespeichert — ein Strg+Z nimmt den ganzen Lauf dort wieder zurück. Geteilte Dokumente bleiben außen vor und erscheinen im Bericht.
In einem sehr großen Bereich weist die Statuszeile des Panels darauf hin, dass bei jeder Suche neu gelesen wird; die Suche antwortet dann langsamer.
Im Handbuch und in den Einstellungen
Ein Bereichswechsel in den Einstellungen speichert nichts, ein begonnener Entwurf bleibt erhalten. Ersetzen ist hier abgeschaltet, weil beide schreibgeschützt sind. Wer die Markdown-Quelle einer Handbuch-Seite vor sich hat, also die Quelltext-Ansicht, sucht wieder in dieser einen Seite.
Abgrenzung zur Kommando-Palette: Die Palette findet Kommandos über ihren Namen und führt sie aus. Diese Suche findet Text. Wer weiß, was er tun will, nimmt die Palette; wer wissen will, wo etwas steht oder wie es heißt, nimmt die Suche.
Abgrenzung zur Perspective-Abfrage: Sie filtert Dateien über ihre Eigenschaften und listet sie im Dokument auf. Die Suche findet Fließtext, unabhängig von jeder Eigenschaft.
Tabellen-Editor
In Pipe-Tabellen springt Tab zur nächsten und Umschalt+Tab zur vorherigen Zelle. Am Ende der letzten Zeile erzeugen Tab oder Enter eine neue Tabellenzeile mit derselben Spalten-Anzahl; zweimal Enter in einer leeren Zeile verlässt die Tabelle. Auch randlose Tabellen (ohne äußere Pipes) werden erkannt. Struktur-Operationen (Zeilen und Spalten verschieben, einfügen und löschen, Ausrichtung, Transponieren) bietet das Untermenü Tabelle im Editor-Kontextmenü.
„Datei → Weitere Datei-Funktionen → Drucken…" (Standard Strg+P) druckt den Inhalt des aktiven Tabs unmittelbar auf einem Drucker — ohne den Umweg über eine PDF-Datei, die danach in einem zweiten Programm geöffnet werden müsste. Es öffnet sich der Druckdialog des Betriebssystems: Drucker, Seitenbereich, Anzahl der Kopien, Duplex und alles Weitere wählen Sie dort, in der Oberfläche, die Sie aus jedem anderen Programm kennen. Aus dem Einstellungs-Bereich „Export" sind Papierformat, Ausrichtung und Ränder vorbelegt.
Der Druck folgt der aktiven Ansicht, genau wie der PDF-Export darunter: Die Quelltext-Ansicht druckt das Roh-Markdown mit Syntax-Hervorhebung, Gerendert, Geteilt und Live drucken das formatierte Dokument. Das Druckbild ist immer hell, auch wenn die App im dunklen Theme läuft; Mermaid-Diagramme werden dafür hell neu gezeichnet. Der Einstellungs-Tab lässt sich nicht drucken, Handbuch-Tabs schon. Brechen Sie den Systemdialog ab, geschieht nichts.
PDF-Export
„Datei → Weitere Datei-Funktionen → Als PDF exportieren…" (Standard Strg+Umschalt+P) druckt den Inhalt des aktiven Tabs in eine PDF-Datei. Der Export folgt der aktiven Ansicht: die Quelltext-Ansicht druckt das Roh-Markdown mit Syntax-Hervorhebung, inklusive Zeilennummern, wenn sie im Tab eingeschaltet sind; Gerendert, Geteilt und Live drucken das formatierte Dokument (Geteilt und Live wechseln für den Druck intern auf die gerenderte Darstellung und stellen die Ansicht danach wieder her). Das PDF ist immer hell, auch wenn die App im dunklen Theme läuft; Mermaid-Diagramme werden dafür hell neu gezeichnet und bleiben Vektorgrafik. Formeln, Code-Hervorhebung, Callouts und Perspective-Tabellen erscheinen wie in der Vorschau.
Seitenformat, Ausrichtung und Ränder stellt der Bereich „Export" der Einstellungen ein (Datei → Einstellungen…); Standard ist A4 im Hochformat mit normalen Rändern. Beim Umbruch über Seiten bleiben Code-Blöcke, Tabellen, Diagramme, Formeln und Callouts nach Möglichkeit zusammen; Überschriften stehen nicht allein am Seitenende.
Kommando-Palette
„Ansicht → Kommando-Palette" (Standard Strg+K) öffnet ein filterbares Popup aller Kommandos der App. Tippen filtert die Liste per Teilstring über die Kommando-Namen; die Pfeiltasten bewegen die Auswahl, Enter oder ein Klick führt das Kommando aus und schließt das Popup, Esc bricht ab. Rechts neben jedem Kommando steht das aktuell wirksame Tastenkürzel, eigene Umbelegungen aus dem Einstellungs-Bereich „Tastenkürzel" eingeschlossen. Kommandos, die im aktuellen Kontext nicht verfügbar sind (zum Beispiel Bereichs-Kommandos ohne geöffneten Bereich), erscheinen gedimmt und lassen sich nicht ausführen.
Die Palette ist der flüchtige Tastatur-Zugriff auf die Kommando-Registry; für dauerhafte eigene Zugänge — Statusbar-Buttons, Kontextmenü-Einträge und Makros — siehe die Seite Kommando-Platzierung.
Datei über Namen öffnen
„Datei → Datei über Namen öffnen…" (Standard Strg+T) öffnet dasselbe Popup wie die Kommando-Palette, nur mit den Dateien statt den Kommandos. Tippen filtert die Liste per Teilstring über die Namen; die Pfeiltasten bewegen die Auswahl, Enter oder ein Klick öffnet die Datei im aktiven Bereich und schließt das Popup, Esc bricht ab. Rechts neben jedem Namen steht seine Herkunft: bei einer Datei ihr Ordner, bei einem Zweitnamen die Datei, auf die er zeigt.
Gesucht wird über die Datei-Namen und über die Zweitnamen aus dem Frontmatter, nie über den Inhalt — dafür gibt es die Volltextsuche. Ohne Eingabe steht die zuletzt bearbeitete Datei oben; sobald etwas getippt ist, führen die Namen, die damit beginnen, und die Änderungszeit ordnet die übrigen. Der Suchraum ist derselbe wie bei der Vervollständigung interner Verweise: der geöffnete Bereich, und ohne Bereich die Nachbarschaft der aktiven Datei. Tragen zwei Ordner eine Datei gleichen Namens, fragt eine Auswahl nach, welche gemeint ist.
Datums- und Uhrzeit-Eingabe
Ein Kalender-Popup fügt Datum und Uhrzeit an der Cursor-Position ein, auch im Notiz-Feld. Drei Kommandos öffnen es: Standard Strg+Alt+T für Datum und Uhrzeit, Standard Strg+Alt+D für nur Datum, Standard Strg+Alt+U für nur Uhrzeit. Eingefügt werden die Formate 2026-07-10, 14:30 oder kombiniert 2026-07-10 14:30.
Popup bedienen
Links steht ein Monatskalender mit Kalenderwochen-Spalte und Wochenstart am Montag; die Pfeile blättern durch die Monate, Heute springt zum aktuellen Tag. Rechts steht die Uhrzeit als vier einzeln einstellbare Stellen (Stunden-Zehner und -Einer, Minuten-Zehner und -Einer) mit Doppelpunkt dazwischen; Jetzt setzt die aktuelle Zeit. Datum und Uhrzeit lassen sich einzeln zu- und abschalten, mindestens ein Teil bleibt aktiv.
Die Tastatur führt durch den Kalender: die Pfeiltasten verschieben um einen Tag (links, rechts) oder eine Woche (auf, ab), Bild auf und Bild ab um einen Monat, Enter übernimmt, Esc bricht ab. Ein Klick außerhalb des Popups bricht ebenfalls ab.
Bei der Uhrzeit wählt ein Klick eine der vier Stellen: die Pfeil-Knöpfe ▲/▼ und die Pfeiltasten Auf/Ab stellen die aktive Stelle mit Umlauf, Links/Rechts wechseln die Stelle, Ziffern-Tasten setzen sie direkt und rücken zur nächsten weiter. Ungültige Uhrzeiten lassen sich so gar nicht erst eingeben.
Schreib-Trigger
Zwei Semikolons ;; im Editor öffnen den kombinierten Picker an dieser Stelle. Das Übernehmen ersetzt die beiden Zeichen durch den gewählten Wert, Esc lässt sie stehen. In Code, Formeln und Frontmatter löst die Zeichenfolge nichts aus; in den Zellen einer Perspective-Tabelle dagegen schon, denn dort ist die Zeichenfolge Inhalt und kein Code.
Klickbare Werte im Editor
Im Editor, im Quelltext- wie im Live-Modus, erkennt die App Werte in den drei Formaten und unterstreicht sie dezent gepunktet. Ein Klick öffnet den Picker mit dem Wert vorbelegt, die Schalter richten sich nach der Form des Werts; das Übernehmen ersetzt ihn an Ort und Stelle. Nicht klickbar sind Werte
- in Code, Formeln und Frontmatter,
- in Wiki-Link-Zielen,
- hinter den Termin-Markern der Aufgaben-Listen, die dort als Badge erscheinen.
Auf der Zeile, in der der Cursor steht, gilt eine Besonderheit: Dort setzt der einfache Klick weiterhin den Cursor — auch mitten in den Wert —, und der Picker öffnet sich mit Strg-Klick. Solange die Taste nicht gedrückt ist, bleibt der Wert dort ohne Unterstreichung; hält man Strg, erscheint sie und zeigt an, dass der Klick jetzt den Picker öffnet. In schreibgeschützten Ansichten gibt es keine klickbaren Werte.
Die Erkennung greift bewusst auch bei von Hand getippten Werten: jedes Datum und jede Uhrzeit in diesen Formaten wird so pflegbar.
Erweiterung
Die Funktion gehört zur schaltbaren Erweiterung „Datums- und Uhrzeit-Eingabe" (Einstellungen → Erweiterungen). Ist sie ausgeschaltet, entfallen Kommandos, Schreib-Trigger und Klick-Dekoration; die Werte bleiben normaler Text. Die Formate entsprechen den Termin-Markern der Aufgaben-Listen, sodass beide Funktionen dieselbe Schreibweise teilen.
Uhr, Wecker, Timer, Stoppuhr und Kalender
Ein Sidebar-Panel zeigt die Zeit als analoge Uhr, als digitale Anzeige und mit Datumszeile; Größe, Zifferblatt-Art, Sekundenzeiger, Stunden- und Datumsformat sowie die Kalenderwoche sind in den Einstellungen wählbar. Eine Leiste am oberen Rand des Panels schaltet zwischen fünf Ansichten um: Uhr, Wecker, Timer, Stoppuhr und Kalender. Die Wahl gilt je Sidebar-Spalte und bleibt über den Neustart erhalten.
Größe
Drei Stufen bemessen Zifferblatt und Schrift gemeinsam, damit das Panel als ein Bild wirkt. Die Auswahl steht im Block „Anzeige" der Einstellungen und gilt auch dann, wenn das Zifferblatt abgeschaltet ist und nur die digitale Anzeige läuft. Uhrzeit, Datumszeile und Kalenderwoche wachsen gemeinsam und behalten ihr Größenverhältnis.
Die kleine Stufe ist auf schmale Sidebar-Spalten ausgelegt, die große auf eine breit gezogene Spalte. Passt eine Zeile nicht in die Spalte, bricht sie nicht um, sondern wird links und rechts beschnitten; die Mitte bleibt lesbar. Wer sie vollständig sehen will, zieht die Spalte breiter oder wählt eine kleinere Stufe.
Wecker
Der Wecker-Modus hält beliebig viele Wecker. Beim Anlegen werden Uhrzeit, eine Bezeichnung und das Wiederhol-Muster gewählt: einmalig, täglich oder an bestimmten Wochentagen. Die Uhrzeit kommt über eine Ziffern-Auswahl, eine ungültige Eingabe ist damit nicht möglich. Jeder Wecker lässt sich einzeln scharf schalten, ohne ihn zu löschen; ein einmaliger Wecker schaltet sich nach dem Auslösen selbst ab.
Ein fälliger Wecker meldet sich mit einem Hinweis, der bestätigt oder um eine einstellbare Dauer geschlummert werden kann (Einstellungen → Uhr). Ist das Fenster nicht im Vordergrund, kommt zusätzlich eine System-Benachrichtigung; ein Klick darauf holt das Fenster nach vorn.
Timer und Stoppuhr
Der Timer-Modus zeigt die angelegten Timer mit Restzeit und Fortschrittsbalken. Drei Knöpfe starten geläufige Dauern sofort, eigene Dauern kommen über eine Steuerung für Stunden, Minuten und Sekunden. Start, Pause und Zurücksetzen wirken je Timer. Die Restzeit wird aus Zeitstempeln gerechnet, nicht heruntergezählt: Ein Timer läuft deshalb auch dann richtig weiter, wenn das Fenster im Hintergrund war oder die App zwischenzeitlich beendet wurde. Ein abgelaufener Timer meldet sich und lässt sich bestätigen oder erneut starten.
Die Stoppuhr misst vorwärts, mit Hundertsteln. Neben Start, Pause und Zurücksetzen nimmt sie Rundenzeiten auf; die jüngste Runde steht oben.
Monatskalender
Der Kalender-Modus zeigt einen Monat als Gitter: Wochentage im Kopf, Montag zuerst, der heutige Tag hervorgehoben, Tage der Nachbarmonate gedämpft. Die Kalenderwochen-Spalte links lässt sich in den Einstellungen unter „Kalender" ab- und wieder anschalten.
Über der Tabelle steht die Navigation. Die einfachen Pfeile blättern einen Monat, die doppelten ein Jahr; „Heute" kehrt zum laufenden Monat zurück. Ein Klick auf die Monats-Bezeichnung klappt die Jahres-Eingabe auf: vier Ziffern-Stellen, die sich mit den Pfeiltasten stellen, mit Links und Rechts wechseln und mit Ziffern direkt setzen lassen. Ein ungültiges Jahr ist dabei nicht eingebbar, und Eingabetaste oder Häkchen übernehmen es.
Die Tage sind reine Anzeige. Der Kalender dient dem Nachschlagen, etwa der Frage, auf welchen Wochentag ein weit entferntes Datum fällt; er führt nicht in Journale oder Termine. Dafür gibt es das Kalender-Panel der Journale.
Grenze
Wecker und Timer melden sich nur bei laufender App. Ist die App geschlossen, entfällt die Meldung; ein währenddessen verstrichener Weckzeitpunkt wird beim nächsten Start nicht nachgeholt. Ein laufender Timer dagegen rechnet korrekt weiter und meldet sich, sobald die verbleibende Zeit abgelaufen ist.
Erweiterung
Die Uhr gehört zur schaltbaren Erweiterung „Uhr" (Einstellungen → Erweiterungen). Ist sie ausgeschaltet, entfallen Panel, Statusbar-Schalter, Menü-Eintrag und der Einstellungs-Bereich; es findet dann auch keine Überwachung von Weckern und Timern statt.
Titelzeile
Über dem Dokument steht der Dateiname ohne Endung als kompakte Titelzeile in Überschrift-Optik — ohne Zeilennummer, scroll-fest und in allen vier Ansichten (in der Geteilt-Ansicht einmal, über der Quelltext-Spalte). Unterseiten zeigen ihren vollen logischen Namen in Schrägstrich-Schreibweise, wobei der übergeordnete Anteil gedämpft erscheint; unbenannte Dokumente zeigen den Unbenannt-Platzhalter. Handbuch- und Systemseiten haben keine Titelzeile.
Direkt umbenennen
Ein Klick auf den Titel (oder Enter bzw. F2 auf der fokussierten Zeile) macht ihn editierbar; Enter oder ein Klick außerhalb bestätigt, Esc verwirft, unveränderter Text beendet still. Das Bestätigen benennt die Datei über den normalen Umbenennen-Mechanismus um: Links auf die Datei werden gemäß der Einstellung „Links in anderen Dateien anpassen" aktualisiert, die Begleitdatei wandert mit, eine Seite mit Unterseiten nimmt ihren gesamten Unterseiten-Baum mit. Ungespeicherte Änderungen werden vorher gespeichert. Bei einer Unterseite ist nur ihr eigenes Namens-Segment editierbar; der übergeordnete Anteil steht unveränderlich davor, und ein Schrägstrich wird dort abgelehnt. An einer Seite ohne übergeordnete Seite macht ein Schrägstrich sie dagegen zur Unterseite. Der Umbenennen-Dialog (Datei → Weitere Datei-Funktionen → Umbenennen…) bleibt als Weg mit Vorschau und Ergebnis-Bericht bestehen und ist zugleich der Ort, an dem sich der vollständige Name einer Unterseite ändern lässt.
Ungültige Namen (leer, unzulässige Zeichen) und Namens-Kollisionen zeigt ein Hinweis direkt unter dem Titel; die Datei bleibt dann unverändert. Bei unbenannten Dokumenten stößt das Bestätigen eines Namens „Speichern unter" mit diesem Namen als Vorbelegung an.
Erweiterung
Die Titelzeile gehört zur schaltbaren Erweiterung „Titelzeile" (Einstellungen → Erweiterungen). Ist sie ausgeschaltet, verschwindet die Zeile vollständig; der Dateiname bleibt über Tab-Titel und Fenster-Titel sichtbar, das Umbenennen über den Dialog erreichbar.