Änderungsprotokoll
Was sich in jeder Version geändert hat
Jede ausgelieferte Version mit ihren Neuerungen, Änderungen und behobenen Fehlern.
1.135.0 Die Canvas öffnet sich: Verweis- und Bild-Karten
14. September 2026
Die vorige Version hat Formen, Gruppen und eine gemeinsame Reihenfolge auf die Fläche gebracht. Diese Version löst die zweite Hälfte dessen ein, was mit der Canvas angekündigt war: Eine Karte trägt nicht mehr nur eigenen Text, sondern zeigt wahlweise den Inhalt eines anderen Dokuments oder ein Bild aus Ihrem Bereich. Und weil ein solcher Verweis ein Verweis wie jeder andere ist, erscheint er in den Rückverweisen des Ziels, in den ausgehenden Verweisen des Dokuments und im Verweis-Graph. Was weiterhin fehlt und später kommt: eine Bedienung ohne Maus, der portable Export der Fläche und der Austausch mit fremden Werkzeugen.
- Eine Karte nimmt statt eigenen Textes ein Ziel auf und zeigt dessen Inhalt auf der Fläche an — das ganze Dokument oder, mit einem Anker, genau die Überschrift oder den Block. Der Inhalt ist dort nicht änderbar und wird nicht in die Fläche kopiert; ist er länger als die Karte, wird in ihr gescrollt. Die Kopfzeile zeigt die Beschriftung der Karte, und wenn Sie keine vergeben haben, das Ziel samt Anker. Angelegt wird eine solche Karte über «Verweis-Karte auf der Fläche anlegen» im Ansicht-Menü, über die Befehls-Palette oder über das Kontextmenü der Fläche; das Ziel geben Sie in einem Feld ein, das Ihnen Namen aus Ihrem Bereich vorschlägt. An der gewählten Karte steht dieselbe Angabe in einer kleinen Leiste mit dem Feld «Verweis-Ziel», «Ziel öffnen» und «Verweis entfernen» — so wird eine Text-Karte zur Verweis-Karte und wieder zurück, und ihr Text bleibt dabei stehen. Ein Doppelklick auf den angezeigten Inhalt öffnet das Dokument an der verwiesenen Stelle; der Doppelklick auf die Kopfzeile bearbeitet wie bisher die Beschriftung. Ändert sich das Ziel in einem anderen geöffneten Dokument, frischt die Karte sich auf.
- Dieselbe Karte nimmt statt eines Dokuments auch ein Bild auf. Es wird in die Karte eingepasst und behält dabei sein Seitenverhältnis — es wird weder verzerrt noch beschnitten — und folgt der Karte, wenn Sie deren Größe ändern; gescrollt wird in einer Bild-Karte nicht. Das Bild kommt auf demselben Weg in die Anzeige wie ein Bild im Fließtext, und das Eingabe-Feld «Bild» schlägt Ihnen die Bild-Namen Ihres Bereichs vor. Ein Doppelklick auf das Bild öffnet die Datei so, wie Sie eine Anlage sonst öffnen. Fehlt das Bild, ist es für die Anzeige zu groß oder benennt die Endung gar kein Bild, sagt die Karte das in einem eigenen Hinweis, statt leer zu bleiben.
- Ein Ziel auf einer Fläche ist von nun an ein Verweis wie jeder andere. Das verwiesene Dokument nennt die Fläche in seinen Rückverweisen, mit Zeile, Anker und einem kurzen Auszug und dem Zusatz «auf einer Fläche»; das Dokument mit der Fläche nennt das Ziel in seinen ausgehenden Verweisen als «Verweis-Karte auf einer Fläche»; und im Verweis-Graph entsteht die zugehörige Linie. Benennen Sie das Ziel um oder verschieben Sie es in einen anderen Ordner, ziehen die Karten nach wie Verweise im Fließtext, und der Rest der Fläche bleibt dabei Zeichen für Zeichen erhalten. Ein Bild erzeugt weiterhin keine Linie und keinen Rückverweis, und ein Verweis, den Sie in den eigenen Text einer Karte schreiben, bleibt wie bisher außerhalb des Netzes.
- Die Handbuch-Seite «Canvas-Fläche» hat in allen fünf Sprachen drei neue Kapitel bekommen: Verweis-Karten, Bild-Karten und die Verweise im Netz des Bereichs. Das Kapitel über das Speicherformat beschreibt die beiden neuen Angaben der Karte und sagt, was bei einem leeren, doppelten oder unzulässigen Wert geschieht; die Grenzen der Fläche sind neu gefasst — der angezeigte Inhalt ist in der Karte nicht änderbar, Einbettungen innerhalb dieses Inhalts werden nicht weiter aufgelöst, eine Änderung an einer nirgends geöffneten Ziel-Datei erscheint beim nächsten Zeichnen der Fläche, und eine Verbindung verläuft weiterhin nur zwischen Karten. Die Funktions-Übersicht führt Verweis- und Bild-Karten als eigene Einträge, und die mitgelieferte Demo-Station «12 Canvas» zeigt beide: eine Karte auf eine Seite der Sammlung und eine Karte mit einem mitgelieferten Bild.
1.134.0 Die Canvas wächst: Formen, Gruppen und Reihenfolge
12. September 2026
Mit der vorigen Version hat die Canvas-Fläche Einzug gehalten: Karten mit eigenem Text, frei angeordnet und durch beschriftete, farbige Linien verbunden. Diese Version löst die erste Hälfte dessen ein, was dort angekündigt war. Auf die Fläche kommen geometrische Formen in sechs Arten und Gruppen-Rechtecke, die ihre Mitglieder beim Verschieben mitnehmen; und über allen Elementen liegt eine gemeinsame Reihenfolge, die Sie mit vier Befehlen ändern. Was weiterhin fehlt und später kommt: Verweis- und Bild-Karten sowie eine Bedienung ohne Maus.
- Neben den Karten stehen jetzt Rechteck, abgerundetes Rechteck, Oval, Dreieck, Raute und Stern. Angelegt werden sie über «Form einfügen» im Kontextmenü der Fläche oder über «Form auf der Fläche anlegen» im Ansicht-Menü. Die gewählte Form zeigt eine kleine Leiste: Sie wechselt die Art, setzt Rand- und Füllfarbe aus denselben acht Farben, die auch die Verbindungen tragen, lässt die Füllung ganz weg und nimmt eine Beschriftung auf. Die Beschriftung ist einfacher, zentrierter Text und kein Markdown, das bleibt der Unterschied zur Karte. Angefasst wird immer die gezeichnete Figur und nicht das Rechteck um sie herum: Ein Klick in die leere Ecke neben einem Dreieck trifft, was dahinter liegt. Und der Umriss hält die Seitenverhältnisse nicht, ein in die Breite gezogenes Oval bleibt breit.
- Eine Gruppe ist ein beschriftetes, getöntes Rechteck um andere Elemente. Sie entsteht ganz hinten, damit sie nichts verdeckt, und ihr Innenraum bleibt durchlässig: Ein Doppelklick mitten hinein legt weiterhin eine Karte an, angefasst wird die Gruppe an ihrem Rand, ihrer Beschriftung oder ihrem Griff. Mitglied ist, was vollständig in ihrem Rechteck liegt, die Ränder zählen dazu; eine Verbindung ist nie Mitglied, und eine Gruppe in einer Gruppe wandert mit. Verschieben nimmt die Mitglieder mit, Größe-Ändern verschiebt nichts, Löschen lässt sie stehen. Wer Mitglied ist, steht zu Beginn des Zuges fest, und der ganze Zug ist genau ein Schritt für das Rückgängig-Machen. Die Leiste der Gruppe trägt die acht Farben, den Weg zurück zur Standardfarbe und die Beschriftung.
- Karten, Formen und Gruppen liegen in einer gemeinsamen Ebene, und ihre Reihenfolge im Dokument ist ihre Reihenfolge im Bild; eine Karte liegt also nicht mehr grundsätzlich über einer Form. Vier Befehle ordnen sie: ganz nach vorn, eine Stufe vor, eine Stufe zurück und ganz nach hinten. Erreichbar sind sie am gewählten Element über das Kontextmenü, über das Untermenü «Reihenfolge auf der Fläche» im Ansicht-Menü und über die Befehls-Palette. Eine neue Karte und eine neue Form entstehen vorn, eine neue Gruppe hinten; die Verbindungslinien bleiben in ihrer eigenen Ebene und sind davon nicht berührt.
- Die Handbuch-Seite «Canvas-Fläche» hat in allen fünf Sprachen drei neue Kapitel bekommen: Formen, Gruppen samt ihrer Mitgliedschaft und die Reihenfolge auf der Fläche. Das Kapitel über das Speicherformat beschreibt die beiden neuen Bausteine mit ihren Werten, ihren Vorgaben und dem Verhalten bei einer unbekannten Angabe, und die Grenzen der Fläche sind neu benannt: Formen und Gruppen gehören jetzt dazu, freies Zeichnen gibt es weiterhin nicht, und eine Verbindung verläuft nach wie vor nur zwischen Karten. Die Funktions-Übersicht führt Formen, Gruppen und die Reihenfolge als eigene Einträge, und die mitgelieferte Demo-Station «12 Canvas» zeigt eine Gruppe mit zwei Karten darin sowie zwei Formen, eine mit Füllung und Beschriftung und eine ohne beides.
1.133.0 Ihre Einrichtung, Ihre Sprache, Ihr Überblick
12. September 2026
Wer eine Anwendung lange benutzt, richtet sie sich ein: Farben, Kürzel, Schaltflächen, Vorlagen, Lesezeichen — und manchmal die Sprache selbst. Diese Arbeit war bisher an einen Rechner gebunden. Von dieser Version an lässt sie sich in eine lesbare Datei schreiben und anderswo wieder einlesen — vollständig oder in Teilen, und mit einer Vorschau, die vorher sagt, was geschieht. Wer eine sechste Sprache braucht, übersetzt die Oberfläche selbst. Und wer viele Bereiche, Bücher und Regale angesammelt hat, sieht sie endlich alle auf einer Seite.
- Was Sie sich eingerichtet haben, lässt sich jetzt in eine Datei schreiben und anderswo wieder einlesen — auf einem zweiten Rechner, nach einer Neuinstallation oder als Sicherung vor einem größeren Umbau. Mitgehen können Verhalten und Darstellung, Ihre Farbschemas, die Tastenkürzel, die Belegung der Format-Toolbar, eigene Schaltflächen samt Makros, die Anordnung der Seitenleiste, Vorlagen-Ordner und -Regeln, die Lesezeichen und der Schalt-Zustand der Erweiterungen. Vor dem Schreiben wählen Sie, was mitgeht; jede Zeile nennt, wie viele Einträge dahinterstehen. Die Wege stehen im Menü unter „Datei → Einstellungen".
- Die Datei ist gewöhnliches Markdown und keine Blackbox: Oben stehen Fassung, Zeitpunkt und Herkunft, darunter je Datenart ein eigener, benannter Abschnitt. Sie können sie in dieser Anwendung öffnen, in jedem Editor lesen, zwei Stände vergleichen und sie versionieren. Eine Person ist ihr nicht zu entnehmen — sie nennt das Programm und seine Fassung, nicht Sie und nicht Ihren Rechner.
- Ein Einlesen schreibt nichts, bevor Sie es bestätigt haben. Eine Vorschau sagt Ihnen je Datenart, was hinzukommt, was ersetzt, was umbenannt und was übersprungen wird, und auf Wunsch sichert eine Schaltfläche Ihren bisherigen Stand vorher in eine eigene Datei. Dahinter steht eine einzige Regel: Ergänzt wird, was Sie selbst als benannten Gegenstand angelegt haben, ersetzt wird, was eine Einstellung oder eine Anordnung ist. Trägt etwas Eingelesenes den Namen von etwas Vorhandenem, bleibt das Vorhandene unverändert und das Neue kommt mit einem unterscheidenden Zusatz daneben.
- Kalender-Systeme gehören ihrem Bereich und wanderten bisher nur mit dessen Ordner. Jetzt lässt sich ein einzelnes davon ausgeben und in einem anderen Bereich einlesen, statt es dort noch einmal aufzubauen: In der Auswahl steht unter den Kalender-Systemen jeder Block mit einer eigenen Zeile. Der Kalender-Bestand des anderen Bereichs bleibt dabei vollständig erhalten, und ein System, dessen Definition unvollständig ist, wird abgewiesen und benannt, statt halb anzukommen.
- Was eine externe Erweiterung in ihrem eigenen Ablage-Raum hinterlegt hat, geht niemals mit — gerade weil die Anwendung diesen Bestand nicht kennt und dort ein Zugangs-Schlüssel liegen kann. Ob eine Erweiterung ein- oder ausgeschaltet ist, reist dagegen mit; das ist Einrichtung und kein Geheimnis. Ebenfalls draußen bleiben der Sitzungs-Stand mit seinen Pfaden, die eingerichteten Arbeitsbereiche und Bereiche sowie Ihre Entscheidung, welcher fremden Erweiterung Sie auf diesem Rechner vertrauen — die gehört auf jeden Rechner einzeln.
- Die Oberfläche steht in fünf mitgelieferten Sprachen bereit. Brauchen Sie eine sechste — eine Regionalsprache, eine Sprache, die sonst kein Programm bedient, oder schlicht Ihre eigene Wortwahl im eigenen Fachgebiet —, übersetzen Sie sie jetzt selbst. Der Weg hat drei Schritte: Vorlage herunterladen, im eigenen Editor übersetzen, einspielen. Wie Ihre Sprache heißt, tragen Sie dabei in die Datei selbst ein und nicht in ihren Namen. Beim Einspielen wird geprüft, bevor etwas übernommen wird: Stimmt etwas nicht, nennt die Meldung den Eintrag, an dem es hängt, und Ihr bisheriger Bestand bleibt unangetastet. Danach steht Ihre Sprache in der Sprach-Auswahl der Statusleiste neben den mitgelieferten und wirkt im Fenster, in den Menüs und in den Dialogen des Betriebssystems — auch nach einem Neustart. Die Wege stehen im Menü unter „Datei → Eigene Sprache“.
- Ihre Übersetzung muss nicht fertig sein, um zu wirken. Was in Ihrer Sprachdatei noch fehlt, erscheint auf Englisch — Eintrag für Eintrag und nicht seiten- oder dialogweise. Sie können also mit dem beginnen, was Sie täglich vor sich haben, und den Rest in Etappen nachholen. Englische Beschriftungen neben Ihren eigenen sind damit kein Programmfehler, sondern die sichtbaren Lücken Ihrer Übersetzung; sie schließen sich, sobald die betreffenden Stellen in der Datei stehen und diese erneut eingespielt ist.
- Eine Anwendung, die wächst, bringt Texte hinzu, die eine früher übersetzte Datei nicht kennen kann. Die Anwendung sagt es Ihnen: Nach einer neuen Programmfassung nennt ein Hinweis in der Statusleiste Ihre Sprache und den Umfang dessen, was noch fehlt — einmal je Stand und nicht bei jedem Start. „Aktualisieren…“ im selben Untermenü liefert das Mittel dazu: Der Weg speichert Ihre Sprachdatei auf dem Stand der laufenden Fassung, mit Ihrer Benennung und Ihren Übersetzungen, und die fehlenden Stellen stehen an ihrem Platz auf Englisch. Sie übersetzen, was noch englisch ist, und spielen die Datei wieder ein.
- Arbeitsbereiche, Bereiche, Bücher und Bücherregale liegen über die Festplatte verteilt, und den Überblick darüber hatten bisher nur Sie. „Ansicht → My Extended Memory“ öffnet eine Seite, auf der alles nebeneinander steht, was Sie dort eingetragen haben. Eingetragen wird von Hand: Ein aufklappbarer Vorschlag nennt Ihnen die zuletzt geöffneten Gefäße und Ihre Arbeitsbereiche, „Ordner wählen…“ nimmt jedes weitere auf, und um welche Art von Gefäß es sich handelt, erkennt die Anwendung selbst. Gesucht wird dabei nichts: Kein Laufwerk wird durchforstet, und auf der Seite erscheint nichts, was Sie nicht selbst hineingestellt haben. Ein Eintrag lässt sich ebenso wieder entfernen — dabei verschwindet allein der Eintrag, Ihre Dateien bleiben unberührt. Von jeder Zeile aus öffnen Sie das Gefäß, und die Seite trägt zugleich den Weg zum Ausgeben und Einlesen Ihrer Einrichtung. Wer sie nicht braucht, schaltet sie unter den Erweiterungen ab.
- Zu jedem eingetragenen Gefäß zeigt die Seite Kennzahlen: wie viele Markdown-Dateien darin liegen, wie viele andere Dateien und Ordner, wie viel Speicher sie belegen, beim Buch die Kapitel, beim Bücherregal die Bücher. Daneben steht immer, wann diese Zahlen erhoben wurden — denn sie altern. Erhoben wird beim Eintragen und danach nur, wenn Sie es verlangen; im Hintergrund arbeitet nichts. Das hat einen Vorzug: Ein Gefäß auf einem abgezogenen Datenträger oder einem getrennten Netzlaufwerk verschwindet nicht aus der Liste, sondern bleibt mit seinen zuletzt bekannten Zahlen stehen und ist als nicht erreichbar gekennzeichnet. Bei einem Bereich, der gerade nicht geöffnet ist, bleiben Tags, Aufgaben und Dateien ohne eingehenden Verweis offen, statt auf Null zu stehen: Die Seite baut dafür keinen Index auf, und eine Null wäre eine Aussage, die niemand erhoben hat. „Details“ je Zeile fächert alle Zahlen auf und führt beim Bereich weiter in die ausführliche Bereichs-Statistik.
1.132.0 Die Canvas: eine Fläche zum Anordnen
11. September 2026
Bisher war alles, was EM4me zeigt, von oben nach unten geordnet. Mit dieser Version kann eine gewöhnliche Markdown-Datei eine Fläche tragen: Karten mit eigenem Text, frei angeordnet und mit beschrifteten, farbigen Linien verbunden. Anders als die Graphenansicht rechnet die Fläche nichts aus, sondern hält fest, was Sie gelegt haben, und weil sie als Klartext im Dokument steht, bleiben die Karten-Texte auch ohne EM4me lesbar. Dies ist die erste Ausbaustufe: Formen, Gruppen, Verweis- und Bild-Karten sowie eine Bedienung ohne Maus kommen später.
- Die Canvas-Fläche steht in einem gewöhnlichen Code-Block des Dokuments und braucht damit weder eine neue Datei-Art noch ein neues Format. Die Datei bleibt eine Markdown-Datei, wird von der Volltext-Suche gefunden, kehrt mit der Sitzung zurück und lässt sich in jedem anderen Text-Programm öffnen; dort steht die Fläche als lesbarer Klartext, Karte für Karte. Was EM4me beim Speichern nicht kennt, bleibt unangetastet stehen, und eine unveränderte Fläche wird zeichengenau so zurückgeschrieben, wie sie war.
- Neben Lese-Ansicht, Quelltext, geteilter Ansicht, Live-Modus und Mindmap steht jetzt die Canvas. Ein Tastendruck (Strg+6), ein Menü-Eintrag oder die Schaltfläche in der Statusleiste führt hinein, und der Wechsel verändert die Datei nicht; die Ansicht lässt sich verschieben, zoomen und auf ihren Inhalt einpassen. Zur Wahl steht sie nur bei einem Dokument, das auch eine Fläche enthält. Sonst bleiben Schaltfläche und Menü-Eintrag sichtbar, aber gedämpft, und ihr Titel sagt den Grund.
- Ein Doppelklick auf die freie Fläche legt eine Karte an, ein Doppelklick in die Karte öffnet ihren Text, ein Klick daneben übernimmt ihn und Escape verwirft ihn. Karten lassen sich ziehen, in der Größe ändern und mit Entf löschen. Der Karten-Text ist gewöhnliches Markdown und wird auch so dargestellt, mit Überschriften, Listen und Hervorhebungen; passt er nicht in die Karte, wird darin gescrollt, statt dass die Karte von selbst wächst. Jede Handlung auf der Fläche ist genau ein Schritt für das Rückgängig-Machen, und für jede gibt es drei Wege: Maus, Kontextmenü und Befehls-Palette.
- Eine ausgewählte Karte zeigt an ihren vier Seiten Anschluss-Griffe; ein Zug von einem Griff auf eine andere Karte legt die Verbindung an. An der ausgewählten Linie erscheint eine kleine Leiste. Sie schaltet die Richtung um (Pfeil an einem Ende, an beiden Enden oder gar keiner), dreht die Linie um, färbt sie in einer von acht Farben, denselben, die auch die Reiter-Gruppen tragen, lässt sie beschriften und wieder löschen. Auch die Anschluss-Seiten sind wählbar: beim Ziehen über Zonen am Rand der Ziel-Karte, danach über zwei Auswahlfelder an der Linie. Die Linien folgen ihren Karten schon während des Ziehens, und das Löschen einer Karte nimmt ihre Linien mit.
- Enthält ein Dokument mehr als eine Fläche, erscheint darüber eine schmale Leiste, die alle nennt; ein Klick wechselt. Die Beschriftung wird aus der ersten Karte abgeleitet, sodass dafür nichts zusätzlich in die Datei geschrieben werden muss, und beim Weiterschreiben bleibt die gewählte Fläche gewählt.
- In der Lese-Ansicht, im Druck und im PDF steht an Stelle der Fläche ein Block, der Art und Umfang nennt, die ersten Karten-Texte vorzeigt und mit einem Knopf in genau diese Fläche führt; er lässt sich zuklappen. Im Live-Modus klappt er zum Klartext auf, sobald die Schreibmarke ihn berührt, sodass ein Karten-Text auch ohne Wechsel in die Canvas-Ansicht zu ändern ist. In der Mindmap steht eine kurze Notiz mit Art und Umfang.
- Der Befehl «Canvas-Fläche» steht im Einfügen-Untermenü des Editor-Kontextmenüs und in der Befehls-Palette, dort, wo auch Tabelle, Fußnote und Code-Block stehen. Er setzt die leere Fläche an die Schreibmarke; danach ist die Canvas-Ansicht für dieses Dokument verfügbar.
- Der Schalter «Canvas-Ansicht» steht in den Einstellungen bei den Erweiterungen unter «Darstellung». Ist er aus, verschwinden Ansicht, Schaltfläche, Menü-Einträge und Befehle, und die Fläche erscheint als gewöhnlicher Code-Block: Das Dokument bleibt lesbar, die Karten-Texte bleiben sichtbar, es geht nichts verloren. Wird abgeschaltet, während eine Fläche offen ist, wechselt das Dokument in die Lese-Ansicht, statt in einer Ansicht ohne Ausgang stehenzubleiben.
- Solange ein Dokument nicht zum Bearbeiten geöffnet ist, bietet die Fläche keine Griffe, kein Ziehen, kein Anlegen und keine Eingabe an. Ansehen, Verschieben, Zoomen und das Auswählen eines Elements bleiben unverändert möglich.
- Die Schaltflächen der Ansichts-Umschaltung in der Statusleiste wurden bereits abgeschaltet, wenn sie nicht anwendbar waren, etwa auf den Programm-Seiten wie den Einstellungen, sahen dabei aber unverändert aus. Der Unterschied ist jetzt sichtbar, in hellem wie in dunklem Erscheinungsbild.
- Die neue Handbuch-Seite «Canvas-Fläche» beschreibt Bedienung, Speicherformat und Grenzen in allen fünf Sprachen und trägt selbst eine echte Fläche zum Ausprobieren; sie grenzt die Canvas ausdrücklich gegen die Graphenansicht ab, weil beide Kästchen und Linien zeigen und Verschiedenes meinen. Die mitgelieferte Demo-Ablage hat mit «12 Canvas» eine neue Station der geführten Tour.
1.131.1 Verfügbarkeit, aktuelle Anzeigen und Zugänge
11. September 2026
Menü und Kommando-Palette entscheiden jetzt nach derselben Regel, was im aktuellen Zusammenhang überhaupt anwendbar ist — was gerade nichts bewirken kann, ist damit an beiden Stellen zu erkennen und nicht mehr nur im Menü. Ändert sich eine geöffnete Datei von außen, erreicht der neue Stand wieder alle Anzeigen und nicht nur das geöffnete Dokument selbst, und ein Panel, das beim Arbeiten in der Seitenleiste aufgeht, kommt jetzt auch nach vorn, statt hinter einem Nachbar-Reiter verborgen zu bleiben. Tabellen in portabel exportierten Dokumenten bleiben zudem für Vorleseprogramme lesbar: Jede Zelle ist wieder ihrer Spalte oder Zeile zugeordnet.
- Sechs Einträge ließen sich über die Kommando-Palette bisher in jeder Lage auslösen und taten dann nichts: «Bereich schließen», «Buch schließen», «Bücherregal schließen», «Kapitel-Datei verschieben», «Teile wieder vereinen» und die Mindmap-Ansicht. Sie erscheinen jetzt gedimmt, solange der passende Zusammenhang fehlt — also ohne geöffneten Bereich, ohne aktives Buch, ohne aktives Bücherregal, ohne eine offene eigene Datei oder auf einer Seite des Programms selbst; «Bereich schließen» bleibt zusätzlich in einem Buch- oder Regal-Fenster gedimmt. Es ist dieselbe Regel, mit der das Menü diese Einträge schon bisher ausgraut. Verschwunden ist kein Eintrag, und an der Verfügbarkeit aller übrigen Befehle ändert sich nichts.
- Wer eine Datei geöffnet hat und sie außerhalb des Programms ändert — oder aus einer Abfrage heraus einen Status umschaltet —, sieht den neuen Stand jetzt auch in Trefferlisten, in Einbettungen, in den Verweis-Sichten und im Graphen und nicht mehr nur im geöffneten Dokument selbst. Bisher blieben diese Anzeigen still auf dem Stand von vorher stehen: Der Haken, den ein Klick in einer Abfrage setzte, erschien dort nicht, und ein zweiter Klick nahm ihn wieder zurück. Das gerade bearbeitete Dokument verhält sich unverändert.
- Ein neues Lesezeichen, ein Klick auf ein Schlagwort im Text und das erste Lesezeichen eines Abschnitts bringen das zugehörige Panel jetzt immer nach vorn. Bisher konnte es zwar eingeblendet sein und trotzdem hinter einem Nachbar-Reiter verborgen bleiben: Das Eingabefeld für den Namen des neuen Lesezeichens war dann nicht zu sehen, und was Sie tippten, landete unsichtbar darin; die gefilterte Schlagwort-Liste und die neu eingeblendete Lesezeichen-Sektion blieben ebenso verdeckt.
- Wer ein Dokument portabel exportiert und es mit einem Vorleseprogramm liest, bekommt jede Tabellen-Zelle wieder ihrer Spalte oder Zeile zugeordnet. Bisher ging diese Zuordnung beim Anzeigen des exportierten Dokuments verloren, sodass eine Datentabelle als bloße Folge von Werten vorgelesen wurde. Sichtbar ändert sich nichts.
1.131.0 Bereichsweite Bearbeitung und Ausgabe-Feinschliff
8. September 2026
Was sich in einem Bereich finden lässt, lässt sich dort jetzt auch ersetzen — in einem Lauf über alle Dateien, auch über die, die nie geöffnet waren. Die gewohnte Trefferliste wird dabei zur Vorschau, und jede geänderte Datei behält ihren vorherigen Stand.
- Suchen und Ersetzen wirkt jetzt über einen ganzen Bereich statt nur über die geöffnete Datei. Der Lauf erfasst auch Dateien, die nie geöffnet waren. Regulär mit Rückverweisen wie gewohnt, und ausschließlich innerhalb des Bereichs.
- Vor jeder Fundstelle und vor jeder Datei steht ein Ankreuzfeld; zu Beginn ist alles ausgewählt. Was angehakt bleibt, wird ersetzt. Eine Datei zeigt an, ob sie ganz, teilweise oder gar nicht ausgewählt ist, und die Auswahl bleibt erhalten, wenn eine Gruppe zugeklappt oder dieselbe Suche wiederholt wird.
- Vor jedem Schreiben wird der vorherige Stand in die Versionshistorie gelegt — auch dann, wenn die Historisierung ausgeschaltet ist. Lässt sich der vorherige Stand nicht sichern, wird die Datei nicht geschrieben. Über die Historien-Ansicht der betroffenen Datei kommt man an die Fassung von vor dem Lauf zurück.
- Eine Datei, die mit ungespeicherten Änderungen offen ist, wird in ihrem Reiter ersetzt und bleibt ungespeichert; gespeichert wird nichts ohne Zutun, und ein einzelnes Rückgängig nimmt den ganzen Lauf dort wieder zurück. Nach dem Lauf nennt ein Bericht die geänderten Dateien, die übergangenen mit ihrem Grund und die, die sich seit der Suche geändert haben.
- Wer einen Bereich geöffnet hat, erreicht ihn über die Suche — auch dann, wenn gerade keine Datei offen ist. Bisher brauchte es dafür einen offenen Reiter; jetzt genügt der gebundene Bereich. Ist eine Datei offen, gilt alles wie bisher.
- Die Pfeiltasten bewegten die Auswahl in der Trefferliste genau einmal, danach reagierte sie nicht mehr, und die Eingabetaste fand kein Ziel. Beides geht wieder. Das Weiterspringen über F3 aus der Suchleiste verhält sich unverändert.
- Eine Aufgabe in der Ergebnis-Liste einer Abfrage steht jetzt als fortlaufender Text: Kästchen, Beschreibung und Marker in einer Folge, so wie dieselbe Aufgabe im Dokument aussieht. Bei einer langen Beschreibung zerfiel der Eintrag bisher in drei Zeilen untereinander; jetzt bricht der Text in sich um, und seine Fortsetzung steht eingerückt unter seinem Beginn. Das gilt in der gerenderten Ansicht, in der Live-Ansicht und in der Ausgabe als PDF.
- Unter der Perioden-Beschriftung des Navigations-Blocks steht jetzt in jedem Journal-Eintrag, wie er zur Gegenwart liegt: «Heute» wie bisher, sonst «gestern», «vor 3 Wochen», «in 2 Jahren». Gerechnet wird in der Einheit des Eintrags — ein Wochen-Eintrag spricht von Wochen, ein Jahres-Eintrag von Jahren. Bisher blieb die Zeile bei allem außer der laufenden Periode leer.
- Die Pfeile zum vorigen und nächsten Eintrag sind Schaltflächen mit eigener Fläche statt bloßer Zeichen, und neben jeder steht der Name der Periode, zu der sie führt. Wird der Block schmal, weicht der Name und die Schaltfläche bleibt; ihr Kurzhinweis trägt den vollen Namen weiter.
- Im Navigations-Block trägt jede Periode einen Punkt, deren Eintrag bereits existiert — die übergeordneten oben, die aktuelle und beide Nachbarn. Es ist derselbe Punkt wie im Kalender und in der Zeitleiste. Damit ist vor dem Klick zu sehen, ob er einen vorhandenen Eintrag öffnet oder einen neuen anlegt.
- Ein Rechtsklick auf ein Schlagwort in der Sidebar benennt es über alle seine Vorkommen im Bereich um — im Text wie im Schlagwort-Feld, in allen Dateien, auch in denen, die gerade nicht offen sind. Untergeordnete Schlagworte wandern mit: Aus «projekt» wird «arbeit», und aus «projekt/alpha» wird «arbeit/alpha». Ein Schlagwort, das nur mit demselben Wort beginnt, bleibt unberührt.
- Vor dem Umbenennen zeigt die gewohnte Trefferliste jede Fundstelle mit ihrer Zeile und weist die untergeordneten Schlagworte aus, die mitwandern. Einzelne Stellen lassen sich abwählen; geschrieben wird erst nach der Zusage. Von jeder geänderten Datei liegt der vorherige Stand in der Versionshistorie, und ein Abbruch lässt alles, wie es war.
- Bisher galt der Anker-Teil einer Web-Adresse als Schlagwort: Aus «https://beispiel.de/#abschnitt» wurde das Schlagwort «abschnitt». Solche Einträge verschwinden jetzt aus der Schlagwort-Übersicht, aus der Vervollständigung und aus den Abfragen. Sie waren nie gemeint — und beim Umbenennen hätte ein Schreibvorgang die Adresse zerstört. Ein echtes Schlagwort im selben Absatz wird unverändert erkannt.
1.130.0 Bereiche, die voneinander wissen
7. September 2026
Ein Bereich war bisher ein in sich geschlossener Arbeitsraum: Was außerhalb lag, kam nicht herein. Das bleibt so — mit einer Ausnahme, die Sie selbst setzen. Sie können zwei Bereiche miteinander verknüpfen und danach mit einem kurzen Kürzel von einem in den anderen verweisen. Wissen wächst über einen einzelnen Ordner hinaus; Verweise zwischen Beständen sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.
- Ein Bereich kann jetzt andere Bereiche kennen. Sie tragen den Ablage-Ort des anderen Bereichs ein und vergeben ein kurzes Kürzel, unter dem Sie ihn ansprechen — einzurichten in den Einstellungen unter „Aktueller Bereich", Abschnitt „Bereichs-Verknüpfungen". Jede Richtung wird eigens eingerichtet und darf ihr eigenes Kürzel führen. Die Angabe gehört zum Bereich und wandert mit seinem Ordner mit. Einen Ordner, der gerade nicht erreichbar ist, dürfen Sie trotzdem eintragen.
- Schreiben Sie das Kürzel vor den Dateinamen, und der Verweis zeigt in den anderen Bereich: aus [[Datei]] wird [[@kuerzel:Datei]]. Pfad, Sprungmarke und eigener Anzeige-Text bleiben möglich, und auch als Einbettung funktioniert die Form. Gesucht wird in zwei Schritten: zuerst dort, wo der Pfad im anderen Bereich hinzeigt, und wenn dort nichts liegt, nach dem Namen in dessen ganzem Bestand. Die Grenze des Bereichs bleibt im Übrigen hart — geöffnet wird nur, was eine von Ihnen eingetragene Verknüpfung abdeckt.
- Beim Öffnen sieht die Anwendung nach, ob die verknüpften Bereiche noch da sind, und unterscheidet dabei zwei Fälle. Ist der Ordner weg, obwohl sein übergeordneter Ort erreichbar ist, wurde er offenbar verschoben: Sie werden gefragt, wo er jetzt liegt, und bis dahin gelten die betroffenen Verweise als ungültig. Ist dagegen schon der übergeordnete Ort nicht erreichbar — ein Laufwerk ist ab, eine Netz-Freigabe abgemeldet —, gilt der Bereich nur als abwesend, und Ihre Verweise bleiben unangetastet. Ein Verweis wird also nie deshalb angezweifelt, weil ein Laufwerk gerade nicht angeschlossen ist.
- Ein Verweis auf ein Kürzel, das es nicht gibt, wird im Text markiert, ebenso einer auf eine Datei, die im anderen Bereich nicht zu finden ist. Verweise in einen abwesenden Bereich bleiben unmarkiert.
- Je Verknüpfung können Sie ein Häkchen setzen, das die Vorlagen des anderen Bereichs hinzunimmt. Ihre eigenen Vorlagen stehen dann immer vorn, die hinzugenommenen dahinter; die Liste nennt bei jeder Vorlage, woher sie kommt. Ohne Häkchen ändert sich nichts.
- Die ganze Funktion lässt sich in den Einstellungen unter „Erweiterungen" abschalten. Danach sind Kürzel-Verweise gewöhnlicher Text, die Prüfung beim Öffnen unterbleibt, und für Vorlagen gilt wieder allein Ihr eigener Ordner.
- Sie kennen den Namen einer Datei und wollen sie öffnen — bisher hieß das: den Ordner-Baum aufklappen oder über einen Volltext-Treffer hingehen. Jetzt genügt Strg+T. Tippen Sie einen Teil des Namens, wählen Sie mit den Pfeiltasten, Enter öffnet. Gesucht wird über die Datei-Namen und über Zweitnamen aus dem Frontmatter; ohne Eingabe steht oben, woran Sie zuletzt gearbeitet haben. Der Suchraum ist Ihr geöffneter Bereich, und ohne Bereich die Nachbarschaft der Datei, die gerade offen ist.
- Die Bereichs-Statistik nennt seit jeher die Zahl der Dateien, auf die niemand verweist — welche das sind, sagte sie nicht. Jetzt steht bei den Auffälligkeiten eine vierte Liste, die sie namentlich führt; ein Klick öffnet die Datei. Diese Liste ist vollständig und nicht auf zehn Einträge gekürzt, denn auf die Frage, was in Ihrem Bestand frei hängt, wäre eine gekürzte Antwort keine. Auch der Wert der Kennzahl selbst führt jetzt dorthin, mit der Maus wie mit der Tastatur. Eine festgelegte Start-Seite bleibt dabei außen vor: Sie ist der Einstieg Ihres Bereichs und braucht keinen Verweis, der auf sie zeigt. Die Zahl fällt dadurch um eins niedriger aus als bisher.
- Die Graphenansicht zeigt Ihren Bestand als Netz: Was hängt womit zusammen. Was sie nicht zeigt, ist die Ordnung — von einem Einstieg aus gesehen, in welcher Tiefe. Dafür gibt es jetzt eine zweite Darstellung im selben Reiter: den Baum. Er beginnt bei einem Dokument Ihrer Wahl, standardmäßig der Start-Seite des Bereichs, und klappt von dort auf. Jede Datei steht genau einmal darin, und zwar auf ihrem kürzesten Weg zur Wurzel; führen zwei gleich lange Wege hin, entscheidet der Name. Wer eine Datei also nicht dort findet, wo er sie vermutet, findet sie weiter oben. Die Wurzel wechseln Sie über ihren Namen in der Steuerleiste oder über das Kontextmenü einer Datei im Bereichs-Panel. Eine Fußzeile sagt, wie viele Dateien von dieser Wurzel aus gar nicht erreichbar sind — der Baum zeigt, was unter ihr hängt, und nicht den ganzen Bereich.
1.129.1 Prozess-Qualität
6. September 2026
Sieben Stellen arbeiten wieder so, wie die Anwendung es zusagt: Ein hängendes Fenster lässt sich schließen, ohne die Arbeit der anderen zu kosten. Eingebettete Dokumente, Skript-Ausgaben und die Notiz-Vorschau zeigen ihre Diagramme und Abfragen. Eine sehr große Datei bremst die Suche nicht mehr im ganzen Bereich aus. Und Rückverweise, Graphenansicht und Vorschläge sehen, was Sie gerade schreiben, statt nur den zuletzt gespeicherten Stand.
- Antwortete die Anzeige eines Fensters nicht mehr, erschien zwar der Hinweis mit «Trotzdem schließen», das Fenster blieb danach aber stehen. Jetzt schließt es, und die Reiter-Anordnung sowie die Fenster-Lage sind nach dem Neustart wieder da. Wichtig ist dabei, was unverändert bleibt: Ein langsames, aber antwortendes Fenster wird nie weggerissen, und eine offene Speichern-Frage darf beliebig lange stehen.
- Ein Mermaid-Diagramm in einem eingebetteten Dokument, in der Ausgabe eines Skript-Blocks oder in der Notiz-Vorschau blieb Quelltext, eine Abfrage blieb leer. Woher ein Inhalt stammt, ist beim Lesen nicht zu sehen — dass dasselbe Konstrukt an einer Stelle arbeitet und an der anderen stumm bleibt, war es damit auch. Jetzt gilt überall dieselbe Aufbereitung. Bearbeiten lässt sich ein eingebetteter Inhalt weiterhin nicht: Er ist eine Ansicht, und ein Klick darin würde sonst in eine Datei schreiben, die gar nicht geöffnet ist.
- Der Suchraum eines Bereichs hält die Texte im Speicher und gibt das oberhalb einer Grenze auf. Bisher zählte diese Grenze über den ganzen Bereich: Eine einzige sehr große Datei brauchte sie auf, und danach war die Suche über jedes andere Dokument spürbar langsamer. Jetzt bleibt allein die große Datei außen vor, der übrige Bestand behält sein Tempo.
- Beim Bearbeiten eines Ereignisses aus der Übersicht heraus erkannte die Anwendung eine zwischenzeitliche fremde Änderung an der Änderungszeit der Datei. Die ändert sich aber auch, wenn ein Synchronisations- oder Sicherungs-Programm eine Datei unverändert neu schreibt. Verglichen werden jetzt die gelesenen Werte selbst.
- Vierzehn Handbuch-Seiten nannten in Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch noch den Windows-Produktnamen, obwohl die Anwendung auch unter Linux läuft.
- Ein Verweis, den Sie in einem anderen offenen Dokument gerade setzen, erschien bisher erst nach dem Speichern in den Rückverweisen seines Ziels. Ebenso fehlten frisch gezogene Verbindungen im Graphen, und eine soeben getippte Überschrift ließ sich nicht als Sprungziel vorschlagen. Alle drei arbeiten jetzt auf dem geschriebenen Stand — Sie sehen beim Schreiben, was entsteht, und müssen dafür nicht zwischendurch speichern.
- Die Kennzahlen eines Bereichs zeigen den gespeicherten Stand. Das bleibt so, denn ein noch nicht gespeicherter Text hat weder eine Dateigröße noch eine Änderungszeit, und halb überlagerte Zahlen wären schwerer zu deuten als klare. Neu ist, dass die Seite es sagt: Über den Zahlen steht, dass sie den gespeicherten Stand zeigen, und wie viele Ihrer offenen Dokumente gerade ungespeicherte Änderungen tragen.
1.129.0 Direkter am Dokument arbeiten
6. September 2026
Dieses Release nimmt sich die Stellen vor, an denen die Arbeit am Dokument bisher einen Umweg verlangte: Tabellen lassen sich in der Live-Ansicht wie eine Tabelle beschreiben, Ordner und Dateien verwalten Sie im Bereichs-Panel selbst, gedruckt wird ohne den Umweg über eine PDF-Datei, und was Sie einbetten oder weitergeben, kommt beim Empfänger auch wirklich an.
- In der Live-Ansicht blieb eine Tabelle bisher nur so lange ein gesetztes Raster, wie Sie sie in Ruhe ließen; sobald die Schreibmarke sie erreichte, klappte sie in ihre Pipe-Zeichen auf. Das ist vorbei. Sie klicken in eine Zelle, schreiben dort, und gehen mit der Tabulator-Taste oder den Pfeiltasten zur nächsten — die Tabelle sieht dabei durchgehend so aus, wie sie am Ende aussieht. Wenn Sie doch einmal an die Roh-Syntax wollen, etwa an die Doppelpunkte, die eine Spalte ausrichten, wechseln Sie in die Quellcode- oder die geteilte Ansicht.
- Ein Block-Anker macht eine einzelne Stelle Ihres Textes adressierbar — und stand dafür bisher als ^id mitten im Fließtext, auch in der Live-Ansicht, die sonst alles gesetzt zeigt. Jetzt steht dort ein kleines, zurückhaltendes Zeichen am Zeilenende. Zeigen Sie darauf, nennt es die Kennung; klicken Sie darauf, springt die Schreibmarke hin und der Anker liegt zum Ändern offen. Anders als die gerenderte Ansicht, die den Anker gar nicht zeigt, behält die Live-Ansicht ihn absichtlich sichtbar: Sie sollen beim Umbauen eines Dokuments sehen, auf welche Absätze von anderer Stelle gezeigt wird, statt ein Verweis-Ziel unbemerkt mitzulöschen.
- Wenn Sie eine Datei als portables Markdown weitergeben, war das Diagramm darin bisher das Einzige, womit der Empfänger nichts anfangen konnte: Er bekam den Quelltext, aus dem die Anwendung das Bild zeichnet — und die Anwendung hatte er ja gerade nicht. Jetzt steht das fertige Bild in der Datei. Es ist immer hell gezeichnet, damit es nicht davon abhängt, in welchem Farbschema Sie arbeiten. Nur ein Diagramm, dessen Quelltext fehlerhaft ist, bleibt als Code-Block stehen — dann haben Sie wenigstens die Quelle in der Hand statt einer Fehlermeldung.
- Das Bereichs-Panel zeigte Ihren Bereich bisher nur an. Wer einen Ordner anlegen oder eine Datei loswerden wollte, ging dafür in den Datei-Manager und kam zurück. Jetzt macht der Rechtsklick das an Ort und Stelle: am Ordner ein Unterordner oder eine neue Datei, an der Datei Umbenennen und Löschen. Das Umbenennen zieht die Verweise auf die Datei mit, wie Sie es vom Menü kennen — nur eben für jede Datei des Bereichs und nicht nur für die gerade geöffnete. Gelöscht wird in den Papierkorb Ihres Betriebssystems, nicht endgültig: Sie werden vorher gefragt, die Frage nennt den Dateinamen, und wiederherstellen können Sie die Datei dort, wo Sie es ohnehin gewohnt sind. Nur Verweise auf eine gelöschte Datei bleiben stehen und werden zu gebrochenen Verweisen — beim Löschen gibt es kein Ersatz-Ziel, und ein gebrochener Verweis zeigt Ihnen wenigstens, dass dort einmal etwas stand.
- Bisher führte der Weg zum Papier über drei Schritte: als PDF exportieren, die Datei in einem anderen Programm öffnen, von dort drucken — und übrig blieb eine Datei, die niemand behalten wollte. Jetzt steht «Drucken» im Datei-Menü, auf Strg+P wie überall sonst. Es öffnet sich der Druckdialog Ihres Betriebssystems, in dem Sie Drucker, Seiten und Kopien so wählen, wie Sie es gewohnt sind. Was auf dem Papier landet, ist genau das, was auch das PDF zeigen würde — dieselbe Aufbereitung, immer hell gedruckt, und die Quelltext-Ansicht druckt weiterhin den Quelltext.
- Wenn Sie ein Bild einbetten, suchte die Anwendung es bisher nur genau dort, wo der Pfad hinzeigte — während sie ein eingebettetes Dokument längst über seinen Namen im ganzen Bereich fand. Dieselbe Schreibweise, zwei Verhalten, und nichts daran war zu sehen: Sie sahen nur, dass das Bild fehlt, obwohl die Datei zwei Ordner weiter liegt. Jetzt gilt für jede Art derselbe Weg — erst der Pfad neben Ihrer Datei, dann die Unterseiten-Schreibweise, zuletzt der bloße Name im Bereich. Gesucht wird dabei nur in Ihrem Bereich; was außerhalb liegt, wird nicht eingebettet. Und was Sie auf dem Bildschirm sehen, steht seither auch im Ausdruck: Die Ausgabe wartet, bis die Einbettungen fertig sind, statt eine leere Stelle zu drucken.
1.128.0 Sicheres Speichern und nachvollziehbare Änderungen
6. September 2026
Ein abgebrochenes Speichern kann eine Datei nicht mehr beschädigen: Nach jedem Speichervorgang steht entweder der vollständige alte oder der vollständige neue Inhalt in der Datei, niemals ein halber. Auf Netzlaufwerken und in Synchronisations-Ordnern arbeitet das Speichern außerdem zuverlässiger als bisher. Und die Dokument-Historie hält jetzt fest, wer eine Änderung gemacht hat und auf welchem Rechner.
- Die Dokument-Historie hält jetzt zu jeder Änderung fest, unter welchem Anmeldenamen und auf welchem Rechner sie entstanden ist, und zeigt beides in zwei eigenen Spalten. Wer an mehreren Geräten arbeitet, sieht damit, wo eine Änderung entstand; sobald Sie Dokumente mit anderen teilen, auch von wem. Die Angabe ist eine Feststellung zum Zeitpunkt der Änderung und kein Benutzerkonto: Sie wird abgelesen, nie nachträglich geändert, und wo nichts zu ermitteln war, bleibt die Spalte leer. Sie entsteht nur, wo die Historie eingeschaltet ist, und sie reist beim Weitergeben eines Dokuments mit — das Handbuch sagt, was das bedeutet.
- Beim Speichern schreibt EM4me den neuen Inhalt zunächst neben die Datei und setzt ihn erst dann an ihre Stelle. Stürzt der Rechner mitten im Speichern ab oder fällt der Strom aus, bleibt das Dokument unversehrt in seinem letzten vollständigen Stand. Bisher konnte in diesem Moment ein halber Inhalt zurückbleiben, und je größer die Datei, desto größer war das Zeitfenster dafür.
- Auf einem Netzlaufwerk oder in einem synchronisierten Ordner halten andere Programme eine Datei manchmal für einen Augenblick fest, etwa ein Virenscanner oder der Synchronisations-Dienst. EM4me versucht es in einem solchen Fall mehrere Sekunden lang erneut, statt sofort aufzugeben. Nur wenn Warten erkennbar nichts hilft, meldet es den Fehlschlag sofort und mit Grund.
1.127.2 Vollständige Journal-Eigenschaften
4. September 2026
Journal-Einträge tragen jetzt in jeder Zeitspanne denselben vollständigen Satz an Eigenschaften im Frontmatter, und bestehende Einträge lassen sich darauf nachziehen. Damit findet eine Abfrage über Journale alle Einträge, ohne nach Tag, Woche, Monat, Quartal oder Jahr unterscheiden zu müssen.
- Bisher trug ein Eintrag je nach Zeitspanne entweder das Datum der Periode oder ihren Anfang und ihr Ende, nie beides. Jetzt steht beides in jedem Eintrag, und das Perioden-Datum ist immer der erste Tag der Periode. Bei Tages-Einträgen fallen die drei Angaben deshalb zusammen.
- Die Eigenschaft war vorgesehen und ihr Feldname pro Journal einstellbar, geschrieben hat sie das Programm aber nie. Jetzt nennt jeder Eintrag im Frontmatter das Journal, zu dem er gehört. So ist einem Dokument anzusehen, aus welcher Serie es stammt, ohne den Ordner-Pfad zu lesen.
- Fehlen einem vorhandenen Eintrag Eigenschaften, werden sie beim Öffnen still ergänzt. Für einen ganzen Bestand gibt es das Kommando „Journal-Eigenschaften nachtragen…“, das vorher sagt, wie viele Einträge es prüft, und eine Bestätigung verlangt. In beiden Fällen wird nur ergänzt, was fehlt: Ein Wert, den Sie selbst gesetzt haben, bleibt stehen.
1.127.1 Technische Pflege-Ausgabe
2. September 2026
Diese Ausgabe ist eine rein technische Pflege-Ausgabe ohne Änderung am Funktionsumfang. Sie erweitert den internen Nummernraum der Projekt-Dokumentation, damit er für die kommenden Jahre reicht; am Verhalten der Anwendung ändert sich nichts.
- Die internen Kennungen der Projekt-Dokumentation tragen jetzt längere Nummern und reichen damit für die weitere Laufzeit des Vorhabens. Für die Arbeit mit der Anwendung ändert sich dadurch nichts; ein Umstieg auf diese Ausgabe ist nicht erforderlich.
1.127.0 Ein Bereich schlägt seine erste Seite auf
2. September 2026
Ein Bereich kann jetzt eine feste Einstiegs-Seite tragen. Sie zeigt sich beim Öffnen von selbst, so wie ein Buch seine erste Seite aufschlägt. Wer dort eine Übersicht, ein Inhaltsverzeichnis oder seine laufenden Notizen ablegt, findet sie ohne Umweg wieder — und wer nichts festlegt, arbeitet weiter wie bisher.
- Im Bereichs-Panel genügt ein Rechtsklick auf eine Datei, um sie zur Start-Seite des Bereichs zu machen. Sie ist danach in der Liste an einem vorangestellten Zeichen und halbfetter Schrift zu erkennen. Derselbe Eintrag heißt bei ihr 'Start-Seite entfernen', bei jeder anderen Datei 'festlegen' — Sie können also nichts entfernen, wo es nichts zu entfernen gibt. Die Festlegung gehört zum Bereich und wandert mit seinem Ordner mit.
- Die Wiederherstellung Ihrer letzten Sitzung hat Vorrang. Kommt beim Programmstart ein Bereich mit den Dokumenten zurück, die Sie zuletzt offen hatten, bleibt die Start-Seite geschlossen — Sie sollen dort weiterarbeiten, wo Sie aufgehört haben, und nicht erst einen Reiter wegklicken. Die Start-Seite öffnet sich dann, wenn es nichts wiederherzustellen gibt: wenn Sie einen Bereich im laufenden Betrieb öffnen, oder beim Start, wenn für diesen Bereich keine Dokumente gespeichert sind.
- Benennen Sie die festgelegte Datei innerhalb der Anwendung um oder verschieben Sie sie, zieht die Festlegung mit. Verlässt die Datei den Bereich, entfällt sie. Und wenn die Festlegung einmal ins Leere zeigt, weil die Datei von außen gelöscht wurde, öffnet der Bereich trotzdem ganz normal und weist Sie nur darauf hin.
- Die Demo-Area trägt ihre Willkommens-Seite als Start-Seite. Wer sie neu anlegt und öffnet, landet unmittelbar darauf und sieht die Funktion im Gebrauch, statt sie nur beschrieben zu bekommen.
1.126.0 Dokumente ohne Größengrenze
2. September 2026
Sehr umfangreiche Dokumente ließen sich bisher irgendwann nicht mehr flüssig bearbeiten. Diese Version nimmt der Dokument-Größe ihre Wirkung, ohne Ihnen eine Grenze zu setzen: Wird ein Dokument zu groß, teilt die Anwendung es beim Speichern in mehrere Dateien und setzt es beim Öffnen wieder zu einem zusammen. Im Reiter arbeiten Sie wie immer.
- Überschreitet ein Dokument beim Speichern etwa ein Megabyte, verteilt die Anwendung es auf mehrere Dateien im selben Ordner. Beim Öffnen sehen Sie wieder einen durchgehenden Text: Rückgängig läuft über die Grenzen hinweg, die Suche findet das Dokument als Ganzes, und Umbenennen nimmt alle Teile mit. Geschnitten wird ausschließlich vor einer Überschrift der obersten zwei Ebenen, damit nie eine Tabelle, eine Aufzählung oder ein Code-Block auseinandergerissen wird. Findet sich keine solche Überschrift, bleibt das Dokument ungeteilt und Sie erfahren den Grund. Jede Teil-Datei ist eine gewöhnliche Markdown-Datei und auch ohne die Anwendung lesbar.
- Bevor ein Dokument zum ersten Mal geteilt wird, sagt die Anwendung Bescheid und lässt Ihnen die Wahl: teilen oder das Dokument unangetastet lassen und in diesem Reiter nur noch lesen. Weitere Teile kommen später still dazu, denn die Entscheidung ist dann gefallen. Läuft das automatische Speichern im Hintergrund, wird nie ungefragt geteilt — die Frage kommt erst, wenn Sie selbst speichern.
- Über „Datei → Weitere Datei-Funktionen → Teile wieder vereinen…“ wird aus den Teilen wieder eine einzige Datei. Das geschieht nur auf Ihre ausdrückliche Anforderung, nie von selbst. Ist das Ergebnis größer als die Schwelle, weist die Anwendung vorher darauf hin, dass es beim nächsten Speichern erneut geteilt würde.
- Wurde eine der Dateien außerhalb der Anwendung gelöscht, verschoben oder ist sie noch nicht synchronisiert, öffnet das Dokument nur lesend und nennt Ihnen die fehlende Stelle. Gespeichert wird nicht, denn ein Schreiben aus dem unvollständigen Text würde den fehlenden Teil endgültig verlieren. Legen Sie die Datei zurück, ist das Dokument beim nächsten Öffnen wieder vollständig und beschreibbar — ohne dass Sie etwas zurücksetzen müssen.
- Wer ein geteiltes Dokument im Dateimanager umbenennt, konnte es danach gar nicht mehr öffnen. Jetzt erkennt die Anwendung, dass die geöffnete Datei selbst der Anfang des Dokuments ist, und öffnet es.
1.125.1 Aufgaben-Zeilen sehen wieder aus, wie sie gemeint sind
1. September 2026
Zwei Darstellungs-Fehler an der Aufgaben-Liste sind behoben: Das Erledigt-Datum stand im Text statt dahinter, und ein Status-Zeichen stand neben seinem Kästchen statt darin. Beide gingen auf dieselbe Ursache zurück — den hängenden Einzug umgebrochener Zeilen, der seine Wirkung ungewollt auf die eingebetteten Elemente einer Zeile übertrug. Er bleibt vollständig erhalten.
- Haken Sie eine Aufgabe ab, hängt EM4me das Datum als Plakette an das Zeilen-Ende. In der Bearbeitungs-Ansicht mit Vorschau erschien diese Plakette zuletzt mitten im Wort, und der Text darunter war nicht mehr zu lesen. Jetzt steht sie wieder dort, wo sie hingehört: hinter dem Text der Aufgabe. Das gilt für alle Plaketten einer Aufgaben-Zeile, also auch für Termine, Prioritäten, Wiederholungen und Kennungen.
- Trägt eine Aufgabe statt des Hakens ein eigenes Status-Zeichen, etwa den Schrägstrich für «in Arbeit», gehört dieses Zeichen in das farbige Kästchen. Zuletzt stand es links daneben, und das Kästchen blieb leer — womit die Farbe genau das nicht mehr zeigte, wofür sie da ist. Jetzt sitzt das Zeichen wieder in seinem Kästchen, in nummerierten Listen ebenso wie in Aufzählungen.
- Bricht eine lange Listen-Zeile um, rückt ihre Fortsetzung eingerückt nach — das bleibt unverändert. Neu ist, dass eingebettete Elemente einer Zeile diesen Einzug nicht mehr mitbekommen. Das behebt nicht nur die beiden gemeldeten Fälle, sondern verhindert dieselbe Verschiebung auch bei allem, was künftig in einer Zeile eingebettet erscheint.
1.125.0 Vorschläge, die die Anzeige erreichen
1. September 2026
Die Vorschlagslisten beim Schreiben ordnen sich jetzt so, wie es gedacht war: Nach `[[` stehen die zuletzt bearbeiteten Dateien oben, nach `#` die häufiger vergebenen Schlagworte. Beides war angelegt, kam aber nie an. Dazu zwei Neuerungen: Eigenschafts-Felder schlagen die im Bereich bereits vergebenen Werte vor, und der Wechsel in den Bearbeiten-Modus führt in die Ansicht, die Sie dafür wählen.
- Ein Klick in ein Wert-Feld der Eigenschaften zeigt Ihnen, welche Werte für dieses Feld im Bereich schon vergeben sind — alphabetisch geordnet, und mit jedem getippten Zeichen kürzer. Das erspart das Nachschlagen und verhindert die zweite Schreibweise desselben Werts, die in jeder Abfrage etwas anderes ist. Ein eigener Wert bleibt jederzeit frei eingebbar. Legt ein Eigenschafts-Profil einen Wertebereich fest, sehen Sie beide Herkünfte nebeneinander und können sie unterscheiden. Kommt das Feld sonst nirgends vor, erscheint gar keine Liste statt einer leeren. Wer die Vorschläge nicht möchte, schaltet sie unter den Erweiterungen ab.
- Ein Klick auf den Stift in der Lese-Ansicht wechselte bisher fest in die geteilte Ansicht. Wer überwiegend in der Live-Ansicht arbeitet, musste danach jedes Mal weiterschalten. Jetzt legen Sie in den Einstellungen fest, in welche Ansicht der Wechsel führt: Geteilt, Quellcode oder Live. Voreingestellt bleibt Geteilt, es ändert sich also nichts, solange Sie nichts umstellen.
- Nach `#` stehen die Schlagworte oben, die Sie im Bereich am häufigsten vergeben haben; die Zahl dahinter nennt sie. Sobald Sie etwas tippen, führt wieder die Treffer-Güte. Ein Schlagwort-Bestand wächst mit der Zeit und enthält Einzelfälle, die einmal vergeben wurden und nie wieder — alphabetisch geordnet standen sie gleichberechtigt neben den tragenden.
- Nach `[[` sollten seit zwei Ausgaben die zuletzt bearbeiteten Dateien zuoberst stehen. Die Reihenfolge wurde richtig gebildet, danach aber von der Vorschlags-Anzeige wieder alphabetisch umsortiert — die Zusage lief ins Leere. Das ist behoben.
- Die Vorschlagsliste zeigt höchstens 30 Einträge. Beim Weitertippen wurde bisher nur innerhalb dieser 30 gesucht: Eine Datei, die nicht zu den zuletzt bearbeiteten gehörte, war über die Vorschläge nicht mehr erreichbar. Jetzt sucht die Liste beim Tippen über den ganzen Bereich.
1.124.0 Datums-Werte in der Zeile mit dem Cursor
1. September 2026
Ein Datum im Text lässt sich per Klick bearbeiten — bisher aber nicht in der Zeile, in der gerade der Cursor stand, also gerade dann nicht, wenn man ohnehin an dieser Zeile arbeitet. Diese Ausgabe schließt die Lücke, ohne das Setzen des Cursors im Wert zu opfern: Dort öffnet der Strg-Klick den Wähler, der einfache Klick setzt weiterhin den Cursor.
- Steht der Cursor in einer Zeile, war der Datums-Wert dort bisher nicht anklickbar; der Wähler blieb unerreichbar, bis man die Zeile verließ. Jetzt öffnet ein Klick mit gedrückter Strg-Taste den Wähler mit dem bestehenden Wert vorbelegt, und das Übernehmen ersetzt ihn an Ort und Stelle. Der einfache Klick behält seine bisherige Aufgabe und setzt den Cursor, auch mitten in die Zahl hinein. Beide Gesten kommen sich damit nicht mehr in die Quere. Das gilt für Datums- und Uhrzeit-Werte ebenso wie für die Werte eigener Kalender-Systeme.
- In der Zeile mit dem Cursor bleibt der Wert zunächst unauffällig: keine Unterstreichung, normaler Text-Cursor. Erst wenn Sie Strg drücken, erscheint die gepunktete Unterstreichung und der Zeiger wechselt zur Hand. So sehen Sie, wann der Klick den Wähler öffnet — und der Wert verspricht nichts, was der einfache Klick nicht einlöst.
1.123.0 Verlässliche Journal-Blöcke
31. August 2026
Diese Ausgabe behebt einen Fehler, der falsche Datums-Angaben in Journal-Einträgen zeigen konnte, und gibt den Journal-Blöcken eine Prüfung mit, die einen solchen Fall künftig sichtbar macht, statt ihn plausibel aussehen zu lassen. Wenn Sie mit Journalen arbeiten, sollten Sie diese Ausgabe zügig übernehmen.
- Waren mehrere Dokumente in Reitern geöffnet, konnte der Navigations-Block eines Journal-Eintrags nach einem Reiter-Wechsel die Angaben eines anderen offenen Eintrags zeigen: ein falsches Datum, eine falsche Kalenderwoche, sogar die Zeile «Heute» am falschen Tag. Die Anzeige sah dabei völlig normal aus. Dasselbe traf im Stillen auch andere Bausteine der Live-Ansicht, etwa die Zeitleiste und relative Bild-Pfade in Tabellen. Die Ursache ist behoben: Alle diese Bausteine sind jetzt fest an das Dokument gebunden, in dem sie stehen.
- Navigations- und Zeitleisten-Block stellen vor der Anzeige fest, ob sie sich wirklich auf den angezeigten Eintrag beziehen und ob es diesen Eintrag noch gibt. Stimmt etwas nicht, erscheint statt der Anzeige eine deutliche Fehlermeldung. Der Gedanke dahinter: Eine falsche Datums-Angabe ist nicht als falsch erkennbar, eine Fehlermeldung schon. Im Normalfall ändert sich nichts, die Meldung erscheint nur, wenn tatsächlich etwas nicht stimmt.
1.122.0 Feinschliff im täglichen Gebrauch
30. August 2026
Acht kleine Dinge, die beim täglichen Arbeiten mit EM4me im Weg standen. Keines davon ist ein Ausfall, und keines allein hätte eine Ausgabe getragen; zusammen sind es die Stellen, an denen ein Weg einen Schritt zu umständlich war oder eine Darstellung nicht das zeigte, was der Text meint. Wenn Sie viel schreiben, lohnt der Umstieg.
- Ein Klick auf «vor» oder «zurück» öffnete bisher einen weiteren Reiter, und der neue Eintrag begann in der Voreinstellung. Jetzt weicht der bisherige Eintrag dem neuen: Der Reiter behält seine Ansicht, den Änderungs-Modus, die Vergrößerung, Zeilenumbruch und Zeilennummern, seine Gruppe und seinen Platz in der Reihe. Sie blättern damit durch Ihr Journal, statt es aufzustapeln. Ist der Nachbar-Eintrag schon offen, wird sein Reiter aktiviert; haben Sie ungesicherte Änderungen, kommt dieselbe Rückfrage wie beim Schließen. Die Verweise auf Woche, Monat oder Jahr öffnen weiterhin einen eigenen Reiter, denn sie wechseln die Ebene, statt zu blättern.
- Wenn Sie «[[» tippen, stehen oben die Dateien, an denen Sie zuletzt gearbeitet haben. Die Treffer-Güte bleibt das erste Kriterium, die Änderungszeit ist das zweite — was Sie gerade schreiben, ist meist das, worauf Sie verweisen wollen. Beim Übernehmen eines Vorschlags setzt EM4me außerdem die schließenden Klammern und stellt die Schreibmarke dahinter, statt sie Sie nachtippen zu lassen.
- Bisher stellten die Farbschemas nur Haupttext und gedämpften Text ein; Überschriften, Listen-Marken, Verweise, Code und Zitate hatten ihre eigene, feste Farbe und blieben in jedem Schema gleich. Eine neue Gruppe «Editor-Textfarben» macht elf davon einstellbar. Alle mitgelieferten Schemas außer den beiden Standard-Schemas haben dafür eine eigene, zu ihrem Charakter passende Palette bekommen — Sepia liest sich jetzt durchgehend als Sepia und nicht mit blauen Überschriften. Ein Prüflauf hält für jede Farbe den Kontrast zum Hintergrund ein.
- Wird eine Aufzählung oder eine nummerierte Zeile zu lang für die Breite, setzt ihre Fortsetzung jetzt unter dem Text an und nicht unter der Listenmarke. Das gilt in der Quellcode-Ansicht, in der geteilten Ansicht und im Änderungs-Modus, für Aufzählungen, Nummerierungen, Aufgabenzeilen und eingerückte Unterpunkte. Der Einzug rechnet in Zeichenbreiten und folgt damit Ihrer Schriftgröße und Vergrößerung.
- Der Name einer Spalte muss kurz bleiben, weil Summenzeile und berechnete Spalten ihn ansprechen — als Überschrift ist er dann oft zu knapp. Sie können jetzt in doppelten Anführungszeichen dahinter den Text schreiben, den der Leser sehen soll: «Menge "Anzahl Stück":number». Die Kennung bleibt für Formeln maßgeblich und erscheint als Hinweis, wenn Sie die Überschrift überfahren. Die neue Kopfzeile «types: hidden» blendet zusätzlich die Typangabe unter den Überschriften aus, wenn die Tabelle für Leser und nicht für Sie selbst gedacht ist.
- Die Liste, die beim Überfahren einer zugeklappten Gruppe erscheint, ließ bisher nur den Wechsel zu. Jetzt trägt jeder Eintrag am rechten Rand ein Schließen-Kreuz. Die Liste bleibt danach offen und zeigt die übrigen Dateien, sodass Sie mehrere hintereinander schließen können, ohne die Gruppe aufzuklappen; bei ungesicherten Änderungen kommt die gewohnte Rückfrage.
- Neben der Schaltfläche für das einfache Tabellen-Raster steht jetzt eine zweite für den Tabellen-Block mit mehrzeiligen Zellen. Sie hat bewusst kein Raster zum Aufziehen, weil dort weder Zeilen- noch Spaltenzahl vorab feststehen; ein Klick setzt ein Gerüst mit Kopf- und Datenzeile und stellt die Schreibmarke in die erste Kopfzelle. Erreichbar ist das Einfügen ebenso über die Kommando-Palette und das Kontextmenü, und ein einziges Rückgängig nimmt es wieder zurück.
- Im Änderungs-Modus saßen die zusammengefalteten Blöcke in auffällig großen Leerräumen: über und unter der Frontmatter-Zeile und um den Journal-Block herum blieben mehrere Zeilenhöhen ungenutzt. Ursache war ein zusätzlicher Abstand, den der Editor um jede Block-Darstellung erzeugte. Der Abstand entspricht jetzt dem zwischen zwei Absätzen und wächst mit Ihrer Schriftgröße mit. Dieselbe Ursache betraf alle Block-Darstellungen, also auch Tabellen, Quelltext-Blöcke und Diagramme.
1.121.3 Gleiches Verhalten auf beiden Systemen
30. August 2026
Die erste Linux-Ausgabe hat den vollen Funktionsumfang mitgebracht — und dabei vier Annahmen sichtbar gemacht, die EM4me still über sein Betriebssystem traf. Unter Windows blieben sie folgenlos, unter Linux nicht. Diese Ausgabe räumt sie aus. Wenn Sie EM4me unter Linux nutzen, lohnt der Umstieg.
- EM4me hielt zwei Dateien, deren Namen sich allein in der Groß- und Kleinschreibung unterscheiden, für ein und dieselbe. Unter Windows trifft das zu, unter Linux nicht: Dort sind «Teil 1/Aufbruch.md» und «teil 1/aufbruch.md» zwei verschiedene Dateien. Die Folgen reichten vom Kapitel, das sich nicht ins Buch einhängen ließ, weil EM4me es für ein Duplikat hielt, bis zum Buch, das kommentarlos aus seinem Regal verschwand. EM4me entscheidet die Frage jetzt an einer einzigen Stelle und dort so, wie es das jeweilige System tut. Bewusst großzügig bleibt es bei Datei-Endungen, bei Wiki-Verweisen, bei Schlagwörtern und beim Erkennen der Begleitdateien von Buch und Regal — ein Buch, das von einem anderen System zu Ihnen kommt, wird deshalb auch unter Linux als Buch erkannt.
- Der Knopf für die Gantt-Ansicht nahm den Klick nicht an: Über ihm lag der Umschalter für den Filter, der erst sichtbar wird, wenn Sie den Bereich überfahren — unsichtbar war er trotzdem im Weg. Die beiden Flächen überschnitten sich auf beiden Systemen; dass es nur unter Linux auffiel, lag allein an der dort etwas breiteren Schrift, die den Gantt-Knopf ein Stück nach rechts und damit unter den Filter schob. Der Filter-Umschalter sitzt jetzt am Ende der Knopf-Reihe statt darüber. Damit kann er keinen Nachbarn mehr verdecken, unabhängig von Schrift, Fenster-Breite und System.
- Die Kurzform «[[/Name]]», mit der Sie eine Unterseite der aktuellen Seite ansprechen, galt unter Linux als Verweis aus Ihrem Bereich hinaus und wurde entsprechend markiert — im Editor wie in der Lese-Ansicht. Der Verweis selbst hat immer funktioniert, allein die Markierung war falsch. EM4me erkennt die Kurzform jetzt als das, was sie ist: die Abkürzung für eine Unterseite, die den Bereich gar nicht verlassen kann. Verweise, die tatsächlich hinausführen, werden unverändert angestrichen.
- Zwei Einträge der Funktions-Übersicht nannten den Windows-Dateimanager beim Produktnamen. Unter Linux heißt das Programm anders, und wer dort danach suchte, fand nichts — obwohl der beschriebene Weg stimmte. Beide Texte sprechen jetzt in allen fünf Sprachen vom Dateimanager. Wo eine Funktion wirklich an ein bestimmtes System gebunden ist, sagt EM4me das weiterhin.
- Über einer Tabellen-Ansicht saß der Umschalter für den Filter in einer anderen Schrift als die Tabelle darunter. Grund war eine Rückfallkette, die für diesen einen Knopf nicht griff. Er übernimmt jetzt die Schrift seiner Umgebung.
1.121.2 Flüssiges Arbeiten in großen Bereichen
30. August 2026
Wer einen großen Bestand mit vielen tausend Dateien als Bereich geöffnet hatte, konnte die Anwendung ausbremsen: Mit sichtbarem Backlinks-Panel wartete jede Eingabe mehrere Sekunden, in jedem Fenster. Diese Ausgabe behebt die Ursache. Am Verhalten der Funktionen ändert sich nichts, nur an ihrer Geschwindigkeit.
- Beim Ermitteln der Backlinks löst EM4me alle Wiki-Verweise des Bereichs auf. Verweise, die einen Ordner-Pfad nennen (etwa auf eine Datei in einem bestimmten Unterordner), wurden dabei bisher einzeln gegen jede Datei des Bereichs geprüft. In kleinen Beständen fiel das nicht auf; in einem Bereich mit mehreren tausend Dateien und vielen solcher Verweise summierte es sich auf Sekunden je Datei-Wechsel, und die Wartezeit traf jede Eingabe in jedem Fenster. Jetzt schlägt EM4me diese Verweise in einem vorbereiteten Verzeichnis nach. Das Ergebnis ist dasselbe, der Weg dorthin tausendfach kürzer: Datei-Wechsel, Klappen, Rollen und Moduswechsel bleiben auch mit sichtbarem Backlinks-Panel sofort flüssig.
1.121.1 Hinweise, die für jedes System gelten
27. August 2026
Mit der Linux-Ausgabe ist der Funktionsumfang auf beide Systeme gekommen, nicht aber jeder Text: An einigen Stellen sprach EM4me weiter so, als liefe es nur unter Windows. Diese Ausgabe bringt sie in Ordnung. Am Verhalten des Programms ändert sich nichts.
- Wenn ein Name Zeichen enthält, die EM4me nicht annimmt, hieß es bisher, diese Zeichen seien «unter Windows unzulässig». Das war irreführend, denn die Prüfung greift auf jedem System gleich — und zwar mit Absicht: Nur so bleibt eine Datei, die Sie unter Linux anlegen, auch unter Windows lesbar. Die Meldung sagt das jetzt selbst und spricht von Zeichen, die nicht auf allen Systemen zulässig sind. Sie erscheint beim Anlegen einer Unterseite, beim Anlegen einer Datei aus einer Vorlage und beim Umbenennen.
- In der Funktions-Übersicht stand, die Vorgabe für Hell und Dunkel folge dem «Windows-Systemtheme». Sie folgt dem Theme des Betriebssystems, unter Linux ebenso wie unter Windows, und der Text sagt es jetzt so. Damit stimmt er mit dem Handbuch überein, das die Sache schon länger richtig beschreibt.
1.121.0 EM4me für Linux
27. August 2026
Das Programm lief bisher nur unter Windows. Mit dieser Ausgabe gibt es EM4me auch für Linux, in zwei Formen: als eigenständig lauffähiges Anwendungs-Abbild, das ohne Installation startet, und als Paket für die reguläre Installation auf Debian- und Ubuntu-Systemen. Für die Windows-Fassung ändert sich nichts.
- Sie können zwischen zwei Wegen wählen. Das Anwendungs-Abbild ist eine einzelne Programmdatei: ausführbar machen, starten, fertig — nichts wird installiert, so wie bei der portablen Fassung unter Windows. Das Paket richtet EM4me regulär ein, mit allem, was dazugehört. Beide Formen sind für 64-Bit-Systeme gedacht und tragen wie die Windows-Dateien eine Prüfsumme, mit der sich ihre Unversehrtheit nachweisen lässt.
- EM4me erscheint im Anwendungs-Menü mit seinem Symbol, und Ihre Markdown-Dateien sind ihm zugeordnet: Ein Doppelklick im Dateimanager öffnet die Datei in EM4me. Läuft das Programm bereits, kommt die Datei in der laufenden Anwendung an, statt eine zweite zu starten. Es sind dieselben vier Dateiendungen wie unter Windows.
- Unter Linux sind zwei Ordner- oder Dateinamen, die sich nur in der Schreibweise unterscheiden, zwei verschiedene Orte — anders als unter Windows. EM4me entscheidet jetzt danach, auf welchem System es läuft: Wo die Schreibweise zählt, hält es zwei ähnlich benannte Dateien sauber auseinander, und die Grenzen eines Bereichs entscheiden entsprechend. Verweise, die Sie unter Windows geschrieben haben, funktionieren nach einem Umzug weiter. Unter Windows selbst bleibt alles, wie es war.
1.120.0 Verlässlich auch bei hängender Anzeige
26. August 2026
Diese Ausgabe behebt zwei Mängel, die sich zeigten, wenn die Anzeige eines Fensters nicht mehr reagierte. Ein solches Fenster ließ sich bisher nicht mehr schließen, und ein Ausfall der Anzeige blieb ohne jede Rückmeldung. In beiden Lagen meldet sich die Anwendung jetzt und lässt Ihnen die Wahl, wie es weitergehen soll.
- Reagiert die Anzeige eines Fensters nicht mehr, wartet das Schließen nicht länger endlos. Nach zwanzig Sekunden ohne Lebenszeichen erscheint ein Hinweis mit der Wahl zwischen «Trotzdem schließen» und «Weiter warten»; kommt die Anzeige zurück, läuft der gewohnte Weg samt Nachfrage nach ungespeicherten Inhalten unverändert weiter. Ihre Arbeit in anderen Fenstern und Reitern bleibt in jedem Fall erhalten, und die Reiter-Anordnung des geschlossenen Fensters wird für die nächste Sitzung gesichert. Bisher half in dieser Lage nur das harte Beenden der Anwendung über das Betriebssystem, das die Arbeit in allen Fenstern kostete. Ein langsamer Arbeitsschritt löst den Hinweis nicht aus, weil nicht die Dauer des Vorgangs gemessen wird, sondern die Stille der Anzeige.
- Verschwindet die Oberfläche eines Fensters, bleibt die Anwendung nicht länger stumm. Sie meldet den Ausfall und bietet an, das Fenster neu zu laden; dabei kommen seine Reiter zurück. Reagiert die Anzeige nur vorübergehend nicht, wartet die Anwendung eine halbe Minute ab, bevor sie sich meldet, damit ein längerer Rechenvorgang keine unnötige Meldung auslöst. Fällt dasselbe Fenster kurz darauf erneut aus, bietet sie nur noch das Schließen an und sagt Ihnen, warum.
1.119.0 Technische Vorbereitungs-Ausgabe
26. August 2026
Diese Ausgabe ist eine rein technische Ausgabe ohne Änderung am Funktionsumfang. Sie löst die Anwendung intern von der Annahme, dass Windows das einzige Betriebssystem ist, und legt damit die Grundlage für eine spätere Fassung für weitere Betriebssysteme; am Verhalten unter Windows ändert sich nichts.
- Systemnahe Funktionen, der Vergleich von Pfaden und die Bau-Kette fragen jetzt das Betriebssystem, statt es vorauszusetzen. Für Ihre Arbeit unter Windows ändert sich dadurch nichts; ein Umstieg auf diese Ausgabe ist nicht erforderlich. Eine lauffähige Fassung für weitere Betriebssysteme entsteht damit noch nicht, sie wird durch diese Ausgabe vorbereitet.
1.118.0 Felder, die rechnen, und Felder, die eine Struktur tragen
25. August 2026
Diese Ausgabe schließt das Metadaten-Modell ab. Bisher trug ein Feld genau einen Wert, und den trug es selbst. Jetzt kommen zwei Arten hinzu, die das nicht mehr tun: Felder, die ihren Wert beim Ansehen ausrechnen oder aus anderen Dokumenten zusammentragen — und Felder, die eine ganze Struktur tragen, etwa die Teilnehmer einer Sitzung mit Name und Rolle. Beide beschreibt das Profil einmal zentral, wie jedes andere Feld auch.
- Ein Profil kann ein Feld erklären, das rechnet: aus den anderen Feldern desselben Dokuments, mit derselben Sprache und denselben Funktionen wie eine Abfrage — Beträge summieren, Fristen aus einem Datum ableiten, Texte zusammensetzen. Ein zweites holt die Dokumente, die auf das eigene verweisen, etwa alle Aufgaben zu diesem Projekt. Beide Werte stehen nie in der Datei: Sie entstehen, wenn Sie hinsehen, und sind damit immer aktuell. Das Öffnen eines Dokuments verändert es also nicht — wer einen Ordner durchsieht, schreibt ihn nicht um. In den Eigenschaften erscheinen solche Felder als nicht bearbeitbar. Bleibt eines leer, sagt ein Hinweis warum: zwei Felder verweisen im Kreis aufeinander, oder die Rechenvorschrift nennt ein Feld, das es hier nicht gibt. Gesperrt wird dabei nichts. Weil der Wert nicht in der Datei steht, lässt sich in einer Abfrage nicht danach filtern; die Abfrage kann dieselbe Rechnung aber selbst anstellen.
- Bisher brauchte eine Sitzung mit drei Teilnehmern drei parallele Listen — eine für die Namen, eine für die Rollen, eine für die Firmen —, deren Zusammenhang allein in der Reihenfolge steckte. Jetzt genügt ein Feld: Es trägt entweder ein Objekt mit benannten Unterfeldern oder eine Liste gleichartiger Objekte, und die Unterfelder beschreibt das Profil mit Typ und zulässigen Werten wie jedes andere Feld. Die Eigenschaften zeigen sie gestapelt: die Unterfelder eingerückt unter ihrem Feld, jeder Eintrag einer Liste als eigene Gruppe mit Knöpfen zum Anlegen und Entfernen. Ein noch nicht ausgefülltes Unterfeld bleibt sichtbar leer, statt vorbelegt zu werden. In der Datei erscheint das Ganze als gewöhnliche, eingerückte Struktur und bleibt damit auch ohne dieses Programm lesbar. Das gilt ebenso für die Eigenschaften eines einzelnen Absatzes.
1.117.0 Alle Felder eines Dokuments an einer Stelle
24. August 2026
Je mehr die Eigenschafts-Profile können, desto häufiger stellt sich am Dokument dieselbe Frage: Welche Felder gelten hier eigentlich, und warum? Diese Ausgabe beantwortet sie an einer Stelle. Der Eigenschaften-Bereich zeigt auf Wunsch alle Felder, die für dieses Dokument gelten — auch die noch nicht ausgefüllten —, dazu die Profile, aus denen sie kommen. Und in die Gegenrichtung genügt jetzt ein Kommando, um zu einem Profil die Liste seiner Dokumente ins Dokument zu schreiben.
- Unter den ausgefüllten Feldern lässt sich ein Bereich aufklappen, der alle übrigen Felder zeigt, die für dieses Dokument gelten. Darüber stehen die Profile, aus denen sie stammen: mit Symbol, Name und der Angabe, wodurch das Profil gilt — durch einen Eintrag im Dokument, ein Schlagwort, den Ordner oder als Standard des Bereichs. Geerbte Profile sind eingerückt und als geerbt gekennzeichnet. Jedes einzelne Feld trägt das Symbol des Profils, aus dem seine Beschreibung kommt. Wer die Felder einer dieser Ebenen braucht, übernimmt sie mit einem Klick in einem Zug; leer aufgeklappt schreibt der Bereich nichts, und bereits ausgefüllte Werte bleiben unberührt. Erreichbar ist das Formular über den Bereich selbst, über die Kommando-Palette und über einen Eintrag im Kontextmenü des Reiters.
- Die Frage, welche Dokumente zu einem Profil gehören, ist eine Abfrage — und Abfragen kann die Anwendung längst. Neu ist die Abkürzung: Ein Kommando schreibt die fertige Abfrage an die Stelle, an der der Cursor steht. Sie berücksichtigt alle Wege, auf denen ein Dokument zu diesem Profil kommt: den Eintrag im Dokument, die gebundenen Schlagworte und die gebundenen Ordner samt ihren Unterordnern. Für das Standard-Profil eines Bereichs entsteht eine Abfrage über alle Dokumente. Das Ergebnis erscheint wie jede andere Abfrage im Dokument und bleibt aktuell; der eingefügte Text selbst ist gewöhnlicher Inhalt, den Sie danach ändern, um Spalten erweitern oder sortieren können. Ein Dokument mit einer solchen Abfrage ist damit auch eine gespeicherte Sicht, die sich benennen, verlinken und weitergeben lässt.
1.116.0 Profile, die ihre Dokumente selbst finden
24. August 2026
Diese Ausgabe macht die Eigenschafts-Profile im Alltag spürbar. Ein Dokument muss nicht mehr selbst sagen, welches Profil für es gilt — ein Schlagwort oder sein Ordner genügt, und das Symbol im Eigenschaften-Bereich zeigt, welches Profil gerade greift. Wertelisten können aus einer gewöhnlichen Notiz oder aus einer Abfrage kommen und pflegen sich damit selbst. Und der Satz der Feld-Typen wächst um Verweise auf andere Dokumente und um Uhrzeiten, mit Einstellmöglichkeiten je Typ. Bestehende Profil-Dateien bleiben unverändert gültig; ohne neue Angaben ändert sich nichts.
- Bisher musste in jedem Dokument stehen, welches Profil für es gilt. Jetzt genügt ein Schlagwort oder der Ordner, in dem es liegt: In den Einstellungen wird je Profil hinterlegt, welche Schlagworte und welche Ordner darauf zeigen — ein Ordner nimmt seine Unterordner mit. Die Wege ergänzen einander, sie ersetzen sich nicht, und die Reihenfolge ist festgelegt: erst das Feld im Dokument, dann Schlagwort, dann Ordner, zuletzt das Standard-Profil. Damit auch sichtbar bleibt, warum ein Dokument seine Felder hat, zeigt der Kopf des Eigenschaften-Bereichs jetzt das Symbol des geltenden Profils; ein Profil bekommt es mit der Angabe icon in seiner Datei.
- Die erlaubten Werte eines Auswahl-Feldes mussten bisher in der Profil-Datei stehen und dort von Hand gepflegt werden. Jetzt kann eine gewöhnliche Notiz die Liste tragen — ein Wert je Zeile —, und Änderungen daran wirken sofort, auch wenn sie von außen kommen. Damit wird die Werteliste zu ganz normalem Inhalt, den man verlinken, kommentieren und weitergeben kann. Alternativ liefert eine Abfrage die Werte aus dem Bestand, etwa alle Dokumente eines Ordners; sie wird erst ausgewertet, wenn ein Feld sie braucht. Fehlt eine Quelle, bleibt das Feld benutzbar und sagt es nur.
- Ein Feld kann jetzt einen Verweis auf ein anderes Dokument aufnehmen, statt dessen Namen als Text zu führen: mit Vervollständigung beim Eingeben, einem Hinweis, wenn das Ziel nicht existiert, und einem Pfeil, der es öffnet. Ein Verweis-Feld kann auch mehrere Ziele tragen, und die Vorschläge lassen sich auf einen Ordner eingrenzen. Dazu kommt die Uhrzeit als eigener Typ. Zahl und Datum haben neue Einstellmöglichkeiten (Schrittweite, Grenzen, ein um Tage verschobener Vorschlag), und eine Auswahl kann als Knopf geführt werden, der beim Klicken zum nächsten Wert schaltet.
1.115.0 Profile, die aufeinander aufbauen
23. August 2026
Diese Ausgabe baut die Eigenschafts-Profile aus, mit denen ein Bereich seine Dokument-Felder zentral beschreibt. Profile können jetzt voneinander erben, sodass Gemeinsames einmal gesagt wird und jede Dokument-Art nur ihren eigenen Anteil ergänzt. Eine Definition kann mehr Angaben tragen als bisher, und wer sich beim Schreiben einer Definition vertippt, bekommt den Fehler genau benannt: welche Definition, welche Angabe, was stattdessen erwartet wird.
- Ein Profil kann die Felder eines anderen übernehmen: Es nennt ein Eltern-Profil, schließt bei Bedarf einzelne geerbte Felder aus und ersetzt ein geerbtes Feld durch ein eigenes gleichen Namens. Ketten über mehrere Ebenen sind möglich. So beschreibt ein Basis-Profil, was für alle Dokumente gilt, und eine Dokument-Art wie Artikel oder Sitzung ergänzt nur noch ihre eigenen Felder. Die vertrauten Regeln der Zuordnung bleiben dabei unverändert bestehen.
- Eine Feld-Definition kann jetzt typ-eigene Optionen, eine Quelle für ihren Wertevorrat und untergeordnete Felder tragen. Diese Angaben sind für die kommenden Ausbau-Stufen vorgesehen und bewirken in dieser Version noch nichts; eine Datei, die sie schon nutzt, ist aber gültig und bleibt es. Außerdem darf ein Feld jetzt mehrere Werte aufnehmen, ohne dass dafür eine feste Werte-Liste nötig wäre.
- Die Profil-Liste in den Einstellungen zeigt Hinweise auf fehlerhafte Definitionen jetzt ausgeschrieben direkt unter dem betroffenen Profil, statt sie nur zu zählen. Jede Meldung nennt die betroffene Definition, die fehlerhafte Angabe und was an ihrer Stelle erwartet wird; bei untergeordneten Feldern auch den Weg dorthin. Ein Klick auf den Profil-Namen öffnet die Datei zum Beheben, und nach dem Speichern verschwindet der Hinweis ohne Neustart. Wie bisher blockiert kein Hinweis etwas.
1.114.1 Technische Pflege-Ausgabe
22. August 2026
Diese Ausgabe ist eine rein technische Pflege-Ausgabe ohne Änderung am Funktionsumfang. Sie vereinheitlicht die internen Kennungen der Projekt-Dokumentation; am Verhalten der Anwendung ändert sich nichts.
- Die internen Kennungen der Projekt-Dokumentation folgen jetzt einem einheitlichen Schema. Für die Arbeit mit der Anwendung ändert sich dadurch nichts; ein Umstieg auf diese Ausgabe ist nicht erforderlich.
1.114.0 Eine Tour durch das Programm
19. August 2026
Diese Ausgabe richtet sich an alle, die die Anwendung zum ersten Mal öffnen. Eine geführte Tour läuft beim ersten Start von selbst an und zeigt in zehn Stationen, was das Programm von einem gewöhnlichen Editor unterscheidet, und zwar am laufenden Programm statt in einer Beschreibung. Die mitgelieferte Beispiel-Sammlung wächst dafür mit: Sie enthält jetzt einen Themenbereich, dessen Seiten über vier Stufen ineinander hängen, und bringt zwei fertige Arbeitsbereiche mit.
- Beim ersten Start der Anwendung läuft eine Tour mit zehn Stationen an. Jede Station legt sich über die Oberfläche und deutet auf das Bedienelement, um das es gerade geht: die Ansichten, die Reiter und ihre Gruppen, die Seitenleisten, Fenster und Applikationen, Bereiche, Unterseiten sowie Aufgaben und Abfragen. Eine eigene Station erklärt die Dateien, die neben Ihren Dokumenten entstehen, ohne dass Sie sie angelegt haben. Sie können die Tour jederzeit schließen; sie läuft dann nicht erneut von selbst an, bleibt aber über Hilfe und Produkt-Tour jederzeit aufrufbar.
- Die mitgelieferte Beispiel-Sammlung enthält jetzt einen astronomischen Themenbereich, dessen Seiten über vier Stufen ineinander hängen, von der Galaxie über den Stern und den Planeten bis zum Mond. Die Hierarchie steckt dabei allein im Dateinamen und nicht in Ordnern, genau wie bei Ihren eigenen Unterseiten. Dazu kommen Seiten zu Lichtgeschwindigkeit, Entfernungen und Alter, die untereinander und in den Themenbereich verweisen.
- Wer die Beispiel-Sammlung anlegt, bekommt zwei benannte Arbeitsbereiche dazu: einen mit zwei Fenstern und zwei farbigen Reiter-Gruppen und einen für den Einstieg. Sie öffnen sich nicht von selbst, sondern warten unter Datei und Arbeitsbereiche, bis Sie sie aufrufen. Damit zeigt die Sammlung auch, wie sich Fenster und Reiter-Gruppen ordnen lassen, was sich an einem einzelnen Ordner nicht darstellen ließe.
1.113.0 Abfragen mit Selbstbezug
18. August 2026
Diese Ausgabe lässt eine Abfrage wissen, wo sie steht. Mit dem Vorsatz this. greift sie auf die Eigenschaften ihrer eigenen Seite zu, und ein leeres Link-Ziel sammelt alles, was auf diese Seite verweist. Damit schreiben Sie eine Abfrage einmal und legen sie in jede Notiz derselben Art. Dazu kommen fünf kleine Bausteine für die Ergebnis-Spalten: das Datum aus dem Dateinamen, die Tage bis heute, Zahlen und Beträge in Landesform, ein Ordner-Filter für Verweis-Listen und eine Hervorhebung.
- Der Vorsatz this. bezieht sich auf die Seite, in der die Abfrage steht, statt auf den jeweiligen Treffer: this.file.link liefert deren Verweis, this. mit einem Eigenschaftsnamen deren Frontmatter-Wert. Ein leeres Verweis-Ziel als Quelle sammelt alle Seiten, die auf sie zeigen, und in der Gegenrichtung alle, auf die sie zeigt. Die Seite selbst taucht dabei nie unter ihren eigenen Treffern auf. Auf einer Personen-, Projekt- oder Themenseite steht damit dieselbe Abfrage überall und zeigt trotzdem überall das Passende.
- Beginnt ein Dateiname mit einem Datum in der Form 2026-04-18, liest das Feld file.day es als echtes Datum. Sie können danach sortieren, es vergleichen und damit rechnen, ohne es zusätzlich ins Frontmatter zu schreiben. Die Funktion days liefert aus einem Zeitabstand die Zahl ganzer Tage, sauber gerundet, damit die Zeitumstellung nicht einen Tag verschluckt.
- Das Pluszeichen verbindet jetzt auch Datums-, Zeitraum-, Zahl- und Verweis-Werte mit Text, wo bisher eine leere Zelle stand. So entsteht aus mehreren Angaben eine lesbare Spalte wie 18.04.2026 — 48 Tage. Die Funktion bold hebt dabei einen Teil hervor, nicht nur die ganze Zelle; sortiert und gruppiert wird weiterhin nach dem reinen Text, die Hervorhebung ändert daran nichts.
- Die Funktionen numberformat und currencyformat stellen Zahlen und Geldbeträge so dar, wie es in Ihrer Sprache üblich ist, mit Tausender-Trennung und Währungszeichen an der richtigen Stelle. Ohne Angabe einer Währung rechnet currencyformat in Euro. Ein Tippfehler im Währungs-Kürzel lässt die Zelle nicht leer, sondern zeigt die nackte Zahl.
- Die Funktion infolder behält aus einer Liste von Verweisen nur die, deren Ziel in einem bestimmten Ordner oder darunter liegt. Zusammen mit der Längen-Funktion finden Sie damit die Seiten, auf die aus einem Ordner niemand verweist, also die losen Enden einer Struktur.
- Die drei Formatierer der Abfrage richten sich jetzt nach der Sprache, die Sie im Programm eingestellt haben, und nicht mehr nach der des Betriebssystems. Das betrifft auch Monats- und Wochentagsnamen in Datumsformaten: In einem englisch eingestellten Programm erscheinen sie ab jetzt englisch, auch auf einem deutschen System. In Rechnungen innerhalb von Fließtext und in berechneten Spalten von Datentabellen bleibt es bei der Sprache der Umgebung, weil dort kein Dokument dahintersteht.
1.112.0 Nutzen und Arbeitsweise
18. August 2026
Diese Ausgabe bringt keine neue Funktion, sondern eine Antwort auf die Frage, wozu die vorhandenen gut sind. Eine neue Seite im Handbuch und eine neue Seite auf der Webseite erzählen in zehn Abschnitten, welche Arbeitsformen die Anwendung eröffnet und was sich in einer Markdown-Datei ausdrücken lässt, das über den Markdown-Standard hinausgeht.
- Die erste Hälfte der Seite führt in fünf Schritten von einem Dokument in fünf Ansichten über Reiter, Gruppen und Sidebar-Panels zu mehreren Fenstern und Applikationen, und von dort zu den beiden Formen der Ordnung: dem Bereich, der eine Applikation an einen Ordner bindet, und dem Arbeitsbereich, der einen ganzen Arbeitszustand unter einem Namen behält. Den Abschluss bildet das Buch, das aus vielen Dateien eine erklärte Lese-Ordnung macht.
- Die zweite Hälfte widmet jedem der vier großen Konstrukte einen eigenen Abschnitt: der Perspective Table mit ganzen Blöcken in einer Zelle, der Datentabelle mit Wertetypen, Aggregaten und berechneten Spalten, der Abfrage, die sich mit dem Datei-Bestand selbst aktuell hält, und den Skript-Blöcken für Auswertungen, die sich nicht als Bedingung formulieren lassen. Dazu kommt der übrige Sprachumfang mit mehr als fünfzig einzeln schaltbaren Erweiterungen.
- In der Anwendung steht die Seite im Handbuch als erster Eintrag unter «Nachschlagen», auf der Webseite unter «Nutzen» als erster Punkt der Navigation. Beide Fassungen liegen in allen fünf Oberflächen-Sprachen vor und tragen dieselbe Gliederung; die Fassung im Handbuch verweist an jedem Abschnitts-Ende auf die Themen-Seite, die den Gegenstand ausführlich behandelt.
1.111.0 Journal-Zeitleiste
17. August 2026
Diese Ausgabe bringt den Kalender in Ihre Journal-Einträge. Ein neuer Block zeigt die Perioden-Übersicht als Wochen-Zeile, Monatskalender, Quartal oder ganzes Jahr, mit Punkten an den Tagen, an denen Sie schon geschrieben haben. Jeder Tag, jede Woche und jeder Monat darin ist anklickbar und öffnet den zugehörigen Eintrag, den es noch nicht gibt.
- Der Block zeigt wahlweise die Woche des Eintrags als eine Zeile, einen Monatskalender, ein Quartal aus drei Monaten oder ein ganzes Jahr aus zwölf Monaten. Welche Periode erscheint, richtet sich nach dem Eintrag, in dem der Block steht, und nicht nach dem heutigen Tag: In der Wochennotiz einer vergangenen Woche sehen Sie deren Monat, nicht den laufenden.
- Tage mit vorhandenem Eintrag tragen einen Punkt, der heutige Tag ist hervorgehoben. So erkennen Sie im Jahres-Kalender auf einen Blick, wo Lücken in Ihrer Reihe sind. Die Markierung zieht nach, sobald Einträge dazukommen oder verschwinden.
- Ein Klick auf einen Tag öffnet den Tages-Eintrag, einer auf die Kalenderwoche den Wochen-Eintrag, einer auf den Monatsnamen den Monats-Eintrag. Fehlt der Eintrag noch, wird er angelegt. Ausschlaggebend sind die Journale des Regals, zu dem der Eintrag gehört; wo es kein Journal einer Ebene gibt, bleibt die Beschriftung reine Anzeige.
- Der PDF-Export druckt den Kalender so, wie er auf dem Bildschirm steht. Beim Export als eigenständige Markdown-Datei wird daraus eine Tabelle je Monat, mit einem Punkt an den Tagen mit Eintrag, damit auch Empfänger ohne die Anwendung die Übersicht behalten.
1.110.0 Datums-Formate mit Namen
17. August 2026
Diese Ausgabe bringt Ihren Datumsangaben Sprache bei. Vorlagen, Journale und Abfragen können ein Datum jetzt mit Monats- und Wochentagsnamen ausgeben, etwa als «Montag, der 17. August 2026», dazu Tag und Monat ohne führende Null. Damit auch Fließtext in einer Format-Angabe stehen darf, gibt es einen einfachen Schutz per eckiger Klammer.
- Die Format-Bausteine MMMM und MMM liefern den Monatsnamen in langer und kurzer Form, EEEE und EEE den Wochentagsnamen. In Vorlagen und Journal-Einträgen erscheinen die Namen in Ihrer Oberflächen-Sprache; rückwirkend angelegte Journal-Einträge zeigen dabei wie gewohnt das Datum ihrer Periode, nicht das heutige.
- Die neuen Bausteine d und M schreiben Tag und Monat einstellig, wo es passt: aus 05.03. wird der 5.3. Zusammen mit den Namen entstehen so natürliche Kopfzeilen wie «Donnerstag, der 5. März 2026».
- Eckige Klammern halten Text wörtlich: In «EEEE[, der] d. MMMM yyyy» bleibt das Wort «der» unangetastet, obwohl d und M jetzt eigene Bausteine sind. So dürfen Format-Angaben ganze Sätze tragen, ohne dass einzelne Buchstaben ersetzt werden.
1.109.0 Die Mindmap-Ansicht
16. August 2026
Diese Ausgabe gibt Ihren Dokumenten eine zweite Lesart. Neben Quellcode, geteilter, gerenderter und Live-Ansicht steht jetzt die Mindmap: Überschriften und Listenpunkte werden zu Ästen eines Baums, der Fließtext darunter zur Notiz am Knoten. Sie sehen die Gliederung eines langen Textes auf einen Blick, klappen zu, was gerade nicht interessiert, und springen von jedem Knoten an seine Stelle im Dokument. Geschrieben wird weiterhin im Text; die Karte ist eine Sicht darauf und ändert nichts daran.
- Die Mindmap ist eine weitere Ansicht Ihres geöffneten Dokuments, wählbar über die Statusleiste, das Ansicht-Menü oder Strg+5. Überschriften und Listenpunkte bilden den Baum, Absätze, Tabellen, Code und Bilder werden zur Notiz ihres Knotens und öffnen sich mit einem Klick auf das Zettel-Symbol. Teilbäume lassen sich zuklappen, einzeln oder samt allem darunter, die Fläche zoomen und verschieben. Ein Klick auf einen Knotentext bringt Sie an die zugehörige Stelle im Text. Die Karte folgt dem Dokument, während Sie schreiben.
- Wo die Wurzel sitzt, bestimmen Sie: links mit Ästen nach rechts, rechts mit Ästen nach links, oben oder unten für einen senkrecht wachsenden Baum, oder mittig mit Ästen zu beiden Seiten. Ein tiefer Baum liest sich meist waagerecht besser, ein flacher und breiter senkrecht, und die mittige Lage nutzt einen breiten Bildschirm am besten aus. Die Beschriftung bleibt in jeder Richtung waagerecht lesbar, und dasselbe Dokument ergibt stets dasselbe Bild.
- In den Einstellungen legen Sie fest, wie Ihre Karten aussehen: Lage der Wurzel, geschwungene oder gerade Linien, ab welcher Ebene ein Ast seine Farbe an alles darunter weitergibt, wie tief die Karte anfangs aufgeklappt ist und ab welcher Breite ein langer Titel umbricht. Jedes einzelne Dokument darf davon abweichen, indem es die gewünschten Werte in seinem YAML-Kopf notiert; alle übrigen Dokumente bleiben bei Ihrer Vorgabe. Wird ein Wert dort nicht verstanden, gilt still die Vorgabe, und die Datei bleibt lesbar.
- In der Mitte der Statusleiste stehen zwei verschiedene Dinge nebeneinander: die drei Schalter für die Darstellung im Editor und die Umschalter für die Ansicht des Reiters. Zwischen beiden liegt jetzt ein deutlicher Abstand, damit man sie auseinanderhält.
- Beim Start blitzte im Fenstertitel kurz eine interne Kennung statt des übersetzten Zusatzes auf. Der Zusatz erscheint jetzt erst, wenn seine Übersetzung bereitsteht.
1.108.0 Regale wieder erreichbar, Fehler aufgefangen
14. August 2026
Eine kleine Ausgabe mit zwei Verbesserungen an der Verlässlichkeit. Die eine behebt einen Fehler, den Sie merken: Ein geschlossenes Bücherregal ließ sich in derselben Sitzung nicht wieder öffnen. Die andere merken Sie im Idealfall nie, denn sie greift erst, wenn etwas Unerwartetes schiefgeht, und sorgt dann dafür, dass Ihre ungespeicherte Arbeit gesichert wird, statt verloren zu gehen.
- Wer ein Bücherregal öffnete, sein Fenster schloss und dasselbe Regal danach erneut öffnen wollte, bekam nichts: kein Fenster und keine Meldung. Erreichbar war das Regal erst nach einem Neustart. Das Öffnen funktioniert jetzt wieder wie erwartet; betroffen war der Fall, in dem neben dem Regal noch ein weiteres Fenster offen war.
- Tritt ein unerwarteter Fehler auf, verhält sich die Anwendung jetzt nach einer festen Regel, statt es dem Zufall zu überlassen. Im Fenster werden ungespeicherte Texte gesichert, und Sie arbeiten weiter. Betrifft der Fehler den Kern der Anwendung, wird Ihre Sitzung gesichert und das Programm beendet sich geordnet, damit es beim nächsten Start sauber wiederkommt. Im störungsfreien Betrieb ändert sich für Sie nichts.
1.107.0 Aufgeräumt für das, was kommt
13. August 2026
Eine Ausgabe ohne neue und ohne geänderte Funktion. Sie ordnet den inneren Aufbau der Anwendung neu: Aus wenigen sehr großen Bausteinen sind viele kleine mit klarer Zuständigkeit geworden. An der Bedienung, an Ihren Dateien und an Ihren Einstellungen ändert sich nichts. Der Gewinn zeigt sich in den kommenden Ausgaben, denn was gut geordnet ist, lässt sich schneller erweitern und gründlicher prüfen.
- Diese Version bringt bewusst keine neue Funktion und ändert keine bestehende. Sie sieht und bedient die Anwendung genau wie vorher; Ihre Dateien, Bereiche und Einstellungen bleiben unangetastet.
- Der Aufbau der Anwendung war über gut hundert Ausgaben gewachsen, und einzelne Teile waren dabei sehr groß geworden. Sie sind jetzt in überschaubare Einheiten mit jeweils einer klaren Aufgabe zerlegt und thematisch zusammengelegt. Das verkürzt den Weg von einer Idee zur fertigen Funktion und macht Fehler leichter eingrenzbar.
- Ein Umbau dieser Größe darf sich nicht auf Zusicherungen verlassen. Jeder einzelne Schritt musste dieselben Prüfungen bestehen wie der Stand davor, und an den heikelsten Stellen wurde zusätzlich maschinell nachgezählt, dass nichts verloren ging oder doppelt vorkam.
1.106.0 Hauptrelease 1: Was dasteht, gilt
11. August 2026
Die erste Hauptversion. Aus einem einfachen Betrachter ist über hundert Ausgaben hinweg ein Arbeitsplatz für Text geworden: Bereiche, Verweise, Aufgaben, Bücher und eigene Erweiterungen. Dieses Release macht die Zusage rund, die den Alltag am meisten prägt: Jede Funktion arbeitet mit dem, was Sie geschrieben haben, ohne dass Sie vorher speichern müssen. Dazu kommt ein Schutz Ihrer Dateien, wenn mehrere Menschen an derselben Ablage arbeiten.
- Eingebettete Dokumente, Abfrage-Listen, die Tag-Liste, die Bereichs-Suche und die Erinnerungen verwenden den Stand, der im Editor steht. Wer eine Notiz tippt und im selben Moment danach sucht, findet sie; wer einen Absatz löscht, findet ihn nicht mehr. Speichern bleibt ein Vorgang der Ablage und ist keine Bedingung mehr dafür, dass die Anwendung das Richtige tut.
- Wurde eine Datei zwischenzeitlich von außen geändert, meldet die Anwendung das beim Speichern, statt die fremde Fassung stillschweigend zu überschreiben. Entscheiden Sie sich für Ihre Fassung, wird die überschriebene vorher gesichert. Das ist vor allem für gemeinsam genutzte Ablagen gedacht.
- Ändert jemand anders eine Datei auf einer Netzfreigabe, zieht die Anwendung jetzt nach, so wie sie es auf der lokalen Festplatte schon immer tat.
- Der aktive Reiter einer Panel-Gruppe gehört jetzt zur Spalte und zum Fenster, in dem Sie arbeiten. Vorher wechselte er überall mit. Die Anordnung der Panels bleibt weiterhin für alle Spalten gemeinsam.
- In einer Aufgaben-Zeile öffnet jetzt jeder Datums-Wert den Kalender-Auswähler, nicht nur die Erinnerung.
- Wer die Suche offen ließ und nebenbei weiterschrieb, konnte erleben, dass der Cursor auf den Treffer sprang und der Text dort landete. Das passiert nicht mehr.
- Die Suche markiert ihren aktiven Treffer auch in einem geöffneten Bereich zuverlässig, Hinweise in der Fußleiste verschieben ihre Nachbarn nicht mehr, und die Angaben im Über-Dialog stehen wieder zusammen.
0.105.0 Aufgeräumte Menüs und Einstellungen
6. August 2026
Das Datei- und das Ansicht-Menü sind neu gegliedert, die Einstellungen in vier Blöcke geordnet, und das Handbuch hat einen neuen Überblick samt neuer Seite. Dazu kommen Listen der zuletzt geöffneten Bücher und Bücherregale.
- Das Untermenü „Buch und Bücherregal" führt jetzt zwei Listen der zuletzt geöffneten Bücher und Bücherregale, so wie es sie für Dateien und Bereiche schon gibt: die jüngsten zuerst, mit einem Klick wieder geöffnet, auf Wunsch per „Liste löschen" geleert. Beide Listen überstehen den Neustart.
- Vier Funktionen, die bisher nur über die Kommando-Palette erreichbar waren, haben feste Zugänge bekommen: Kalender-Wert und Ereignis-Block stehen im Einfügen-Teil des Editor-Kontextmenüs, „Teilbaum auswählen" in dessen Listen-Teil, „Kapitel-Datei verschieben" im Buch-Untermenü. Der portable Export ist jetzt außerdem ein vollwertiger Befehl, erreichbar über die Palette und mit einem eigenen Tastenkürzel belegbar.
- Das Datei-Menü zeigt oben die vier Kern-Einträge zum Anlegen, Öffnen und Speichern. Alles Weitere ist in Untermenüs gebündelt: „Weitere Datei-Funktionen", „Bereich", „Buch und Bücherregal" und „Arbeitsbereiche". Unten liegen die Einträge zur Anwendung selbst, darunter die Einstellungen. Alle Funktionen bleiben erhalten, nur ihr Ort ist klarer.
- Das Ansicht-Menü beginnt mit den Ansichts-Modi und bündelt die Umschalter danach in drei Untermenüs: „Editor-Darstellung" (Gliederung, Zeilennummern, Zeilenumbruch, Scroll-Synchronisation, Typewriter-Scroll), „Sidebar" (Panels, Anordnungen, Spalten) und „Erscheinungsbild" (Fokus-Modus und Theme). Die Editor-Umschalter zeigen jetzt auch ihre belegten Tastenkürzel im Menü.
- Die Navigation der Einstellungs-Seite ist nach Geltungsbereich und Herkunft gegliedert: „Allgemein" führt die Kern-Bereiche und endet mit den beiden Verwaltungs-Einträgen für Erweiterungen, „Aktueller Bereich" bleibt die kontextabhängige Gruppe, „Erweiterungen (intern)" sammelt die Bereiche der mitgelieferten Erweiterungen alphabetisch, und „Erweiterungen (extern)" erscheint nur, wenn externe Erweiterungen installiert sind. So ist auf einen Blick klar, was überall gilt und woher eine Einstellung stammt.
- Im portablen Export blieb an der Stelle einer eingebetteten Datei bisher eine leere Stelle zurück. Jetzt steht dort ein Verweis auf die Zieldatei, so wie ihn ein Wiki-Link zeigen würde; Bilder waren nicht betroffen und bleiben eingebettet. Wird die exportierte Datei wieder in der Anwendung geöffnet, erscheint die Einbettung unverändert vollständig.
- Im Panel-Untermenü der Ansicht zeigte das Suchergebnisse-Panel nie ein Häkchen, und bei einzelnen anderen Panels konnte das Häkchen veralten. Beides ist behoben; die Häkchen folgen jetzt in allen Fällen dem tatsächlichen Zustand.
0.104.0 Bücherregale
4. August 2026
Bücher lassen sich zu Bücherregalen gruppieren, mit einer Ansicht aus Kacheln oder Zeilen. Und ein Buch ist jetzt ein eigener Arbeitsraum: Es öffnet in einem eigenen Fenster, das nur seine Kapitel zeigt.
- Ein Bücherregal ist ein Ordner über Buch-Ordnern. Darin liegen eine Regal-Datei mit Beschreibungstext, Titelbild und weiteren Angaben sowie eine Begleitdatei, die die zugeordneten Bücher in ihrer Reihenfolge führt. Regale lassen sich neu anlegen und öffnen, über das Menü oder durch Öffnen der Regal-Datei; ein geöffnetes Regal kommt beim nächsten Start zurück.
- Das geöffnete Regal erscheint als eigene Seite. Die Kachel-Ansicht zeigt die Titelbilder als Raster; ein Buch ohne Bild bekommt eine Platzhalter-Kachel mit seinem Titel. Die Zeilen-Ansicht zeigt zusätzlich Kapitel-Anzahl, Autor und Beschreibung. Der gewählte Modus wird je Regal gemerkt.
- Buch-Ordner, die im Regal-Ordner liegen, aber noch nicht zum Regal gehören, erscheinen in einem eigenen Abschnitt und werden mit einem Klick aufgenommen. Ebenso lässt sich eine Zuordnung wieder lösen, ohne den Buch-Ordner anzutasten.
- Ein Buch öffnet jetzt in einem eigenen Fenster, so wie ein Bereich: Der Fenstertitel trägt den Buchnamen, und sichtbar ist genau der Buch-Ordner. Ein zweites Buch öffnet ein zweites Fenster, ein bereits geöffnetes Buch wird nach vorn geholt. So gehören die Kapitel in einem Fenster immer zu einem einzigen Buch. Bilder und Anlagen eines Buches gehören damit in den Buch-Ordner.
- Auch ein Regal öffnet als eigenes Fenster mit dem Regal-Namen im Titel. Das Regal-Fenster bleibt dabei die Übersicht: Wird darin ein Buch oder ein Kapitel geöffnet, wechselt die Anwendung ins Fenster dieses Buches, und das Regal bleibt stehen.
- Die Suche innerhalb der Einstellungen übersah bisher die Namen und Beschreibungen der Erweiterungen sowie einige Gruppen-Überschriften. Sie durchsucht jetzt auch diese Texte und springt an die gefundene Stelle.
0.103.0 Bücher
3. August 2026
Mehrere Markdown-Dateien werden zu einem Buch mit festem Inhaltsverzeichnis. Die Kapitel bleiben gewöhnliche Dateien und einzeln lesbar; das Buch legt fest, in welcher Reihenfolge sie gelesen werden, und ein Panel führt hindurch.
- Ein Buch ist ein Ordner mit einer Buch-Datei und einer Begleitdatei, die das Inhaltsverzeichnis trägt. Die Kapitel liegen als gewöhnliche Markdown-Dateien im Ordner oder in beliebigen Unterordnern; wo eine Datei liegt, sagt nichts über ihre Position im Buch. Angaben wie Autor oder ISBN und ein Titelbild gehören in die Buch-Datei. Bücher funktionieren lose, in einem Bereich oder in einem Arbeitsbereich.
- Ein Seitenbereich zeigt alle Kapitel und Unterkapitel in Lese-Reihenfolge und hebt hervor, wo man gerade liest. Kapitel werden am Anfasser gezogen und nehmen ihre Unterkapitel mit, in derselben Ebene oder in eine andere; dasselbe geht mit Alt und den Pfeiltasten. Neue Kapitel entstehen direkt aus dem Verzeichnis, und Dateien, die noch in keinem Kapitel hängen, stehen gesammelt darunter.
- Zwei Kommandos blättern zum nächsten und zum vorherigen Kapitel, über Datei-Grenzen hinweg und in der Reihenfolge des Buches. Am Anfang und am Ende meldet die Statuszeile die Grenze.
- Eine Kapitel-Datei lässt sich innerhalb des Buch-Ordners verschieben; Verweise aus anderen Dokumenten und das Inhaltsverzeichnis ziehen automatisch nach, ebenso beim Umbenennen. Wird eine Kapitel-Datei außerhalb des Programms umbenannt, zeigt das Verzeichnis den Eintrag als fehlend, schlägt eine namensgleiche Datei zur Zuordnung vor und repariert das Buch auf Klick.
- Der gesamte Buch-Block ist eine interne Erweiterung und lässt sich in den Einstellungen abschalten. Die Dateien bleiben dabei unangetastet, und nach dem Wiedereinschalten ist alles wie zuvor.
- Werden Panels in der Seitenleiste so hoch gezogen, dass der Platz nicht mehr reicht, lässt sich die Spalte jetzt senkrecht rollen. Kein Panel verschwindet mehr aus dem Bild: Jedes behält mindestens seine Kopfzeile und bleibt erreichbar. Ohne Platzmangel ändert sich nichts am gewohnten Bild.
- Eine neue Einstellung bestimmt, woran die Höhe eines Panel-Blocks hängt: Entweder behält jedes Panel seine eigene Höhe wie bisher, oder eine Reiter-Gruppe bekommt eine feste gemeinsame Höhe. Mit fester Gruppen-Höhe bleibt beim Durchblättern einer Gruppe alles an seinem Platz; der Zieh-Griff stellt dann die Höhe der ganzen Gruppe ein. Beide Varianten merken sich ihre Höhen getrennt.
0.102.0 Erweiterungs-API und Referenz-Beispiel
2. August 2026
Diese Version richtet sich an alle, die das Programm um eigene Funktionen erweitern wollen. Erweiterungen können jetzt am angezeigten Dokument mitlesen, und es liegt ein vollständiges Beispiel bei, das sich als Vorlage kopieren lässt. Wer keine eigenen Erweiterungen schreibt, merkt von dieser Version nichts.
- Die Beispiel-Erweiterung «Notiz-Merker» liegt vollständig im veröffentlichten Quellcode. Sie markiert Textstellen als Merker, sammelt sie in einer Leiste am Rand, springt auf Klick oder Tastenkürzel dorthin und bringt einen eigenen Einstellungs-Bereich mit. Alles, was die Schnittstelle kann, kommt darin einmal vor, und die Teile hängen zusammen statt nebeneinanderzustehen.
- Eine Erweiterung kann jetzt auf die angezeigte Fassung eines Dokuments zugreifen und erfährt, wenn sie sich geändert hat. Bis dahin ließ sich eine eigene Leiste am Rand nicht sinnvoll mit dem Dokument verbinden, an dem gerade gearbeitet wird.
- Die Schnittstelle wächst, ohne etwas wegzunehmen. Ein Paket, das gegen die bisherige Fassung gebaut wurde, funktioniert unverändert; nur wer die neuen Möglichkeiten nutzt, gibt die neue Fassung an.
0.101.0 Rechtschreibprüfung
2. August 2026
Falsch geschriebene Wörter werden im Editor markiert, und ein Rechtsklick bietet die Korrektur an. Geprüft wird mit dem Prüfer, der ohnehin auf Ihrem Rechner sitzt: ein eigenes Wörterbuch bringt das Programm nicht mit, und es lädt auch keines nach.
- Tippfehler erscheinen im Editor unterringelt, in der Quelltext-Ansicht ebenso wie in der Live-Ansicht. Das Notizfeld folgt demselben Schalter. Ohne Netzverbindung arbeitet die Prüfung genauso, weil nichts nachgeladen wird.
- Ein Rechtsklick auf ein markiertes Wort zeigt oben im Kontextmenü bis zu fünf Vorschläge; ein Klick darauf setzt den Vorschlag ein. Darunter steht «Zum Wörterbuch hinzufügen» für Namen und Fachbegriffe, die dauerhaft als richtig gelten sollen.
- Was Sie ins Wörterbuch aufgenommen haben, steht in den Einstellungen als Liste und lässt sich dort einzeln wieder entfernen. Ein versehentlich hinzugefügtes Wort ist damit kein Dauerzustand.
- Die Prüfung startet abgeschaltet, weil Markierungen in Markdown-Text stören können: Syntax, Pfade und Quelltext werden mitgeprüft. Eingeschaltet wird sie unter Einstellungen, und wer sie gar nicht braucht, schaltet die ganze Erweiterung ab.
0.100.0 Anlagen einfügen
29. Juli 2026
Eine Datei, die zu einem Dokument gehört, landet mit einem Handgriff an ihrem Platz: einfügen oder hineinziehen genügt, das Speichern und Verlinken übernimmt das Programm.
- Ein Bild aus der Zwischenablage wird mit «Strg+V» eingefügt, eine Datei lässt sich aus dem Dateimanager in das Dokument ziehen. Beides legt die Datei ab und setzt den Verweis an die Stelle, an der Sie gerade schreiben. Bilder erscheinen als Bild, andere Dateien als Link. Wo Sie loslassen, entscheidet: Auf dem Text wird die Datei zur Anlage, auf der Reiterleiste wird sie wie bisher geöffnet.
- Vier Ablage-Orte stehen zur Wahl: neben dem Dokument, in einem festen Unterordner, in einem Ordner mit dem Namen des Dokuments oder, bei geöffnetem Arbeitsbereich, in einem zentralen Ordner für den ganzen Bereich. Voreingestellt ist der Ordner mit dem Namen des Dokuments. Die Wahl gilt allgemein und lässt sich für einen Arbeitsbereich abweichend treffen.
- Trägt eine Anlage denselben Namen wie eine vorhandene Datei, bekommt sie einen Zähler angehängt, statt die andere zu ersetzen. Ein Bildschirmfoto ohne eigenen Namen wird nach dem Dokument und dem Zeitpunkt benannt und ist damit später wiederzuerkennen.
- Ein Klick auf den Verweis öffnet die Anlage in dem Programm, das Ihr System dafür vorsieht. Bei Bildern genügt in der Leseansicht ein Klick; im Editor ist es ein Doppelklick, damit der einfache Klick weiter die Schreibmarke setzt. Geöffnet wird nur, was innerhalb des Arbeitsbereichs beziehungsweise des Dokument-Ordners liegt, und bei Dateien, die dabei Programme starten könnten, fragt das Programm vorher nach.
- Ist ein Arbeitsbereich geöffnet, werden Bilder aus dem gesamten Bereich angezeigt, auch wenn sie oberhalb des Ordners liegen, in dem das Dokument steht. Erst dadurch ist ein gemeinsamer Anlagen-Ordner für den ganzen Bereich nutzbar. Ohne Arbeitsbereich bleibt es beim bisherigen Verhalten.
0.99.0 Bereichs-Suche
29. Juli 2026
Ein geöffneter Arbeitsbereich lässt sich als Ganzes durchsuchen: Was in irgendeiner seiner Dateien steht, ist mit einem Tastendruck auffindbar, auch wenn die Datei gar nicht geöffnet ist.
- Ist ein Bereich geöffnet, durchsucht «Strg+F» in einer seiner Dateien alle Markdown-Dateien dieses Bereichs statt nur der offenen. Die Treffer erscheinen nach Dateien gruppiert im Panel «Suchergebnisse», mit der Trefferzahl je Datei; ein Klick öffnet die Datei an der Fundstelle, und «F3» läuft über die Datei-Grenze hinweg weiter. Welcher Bereich gerade gilt, steht links in der Suchleiste.
- Die Datei, in der die Suche geöffnet wurde, führt die Trefferliste an, und zwar mit ihrem ungespeicherten Stand: Was gerade im Editor steht, wird gefunden, auch bevor es gespeichert ist. Für alle übrigen Dateien gilt der gespeicherte Stand auf der Festplatte. Die Reihenfolge bleibt während einer Suche stehen, sodass der Zähler durchgehend über alle Treffer des Bereichs läuft.
- Die Treffer der offenen Datei sind wie bisher direkt im Text markiert; die Liste kommt hinzu, sie ersetzt die Markierung nicht. Suchen und Ersetzen bleibt an die einzelne Datei gebunden: Wer die Ersetzen-Zeile öffnet, sucht wieder im aktuellen Dokument. Und eine Datei ohne Bereich verhält sich unverändert.
- Die Texte des Bereichs werden gehalten, solange die Suchleiste offen ist, und zwischen zwei Sitzungen zwischengespeichert; die Zwischenablage liegt bei den Programmdaten und nicht im Bereich selbst, damit sie weder den eigenen Bestand verdoppelt noch durch eine Ordner-Synchronisierung läuft. Ist ein Bereich außergewöhnlich groß, wird stattdessen bei jeder Suche neu gelesen, und die Statuszeile sagt es.
0.98.0 Bereichs-Statistik
28. Juli 2026
Ein Arbeitsbereich zeigt auf Wunsch, was in ihm steckt: Datei- und Speicher-Zahlen, wie oft Eigenschaften und Tags in Gebrauch sind, wie viele Aufgaben offen sind und welche Dateien aus dem Rahmen fallen.
- «Ansicht → Bereichs-Statistik» öffnet eine Übersicht des geöffneten Bereichs als eigenen Reiter; derselbe Einstieg liegt im Kontextmenü des Bereichs-Panels. Sechs Abschnitte beantworten die Bestands-Fragen: Dateien und belegter Speicher, die Eigenschaften und die Tags mit der Zahl der Dateien, die sie verwenden, die Begleitdateien der Dokumente, die Inhalte mit Aufgaben, Verweisen und Aliasen, und schließlich die Auffälligkeiten mit den größten, den zuletzt geänderten und den meistverlinkten Dateien.
- Die Listen der Eigenschaften und Tags lassen sich nach Name oder nach Anzahl sortieren und zeigen zunächst 25 Zeilen, bei Bedarf den vollen Bestand. In den drei Listen der Auffälligkeiten öffnet ein Klick auf den Dateinamen die Datei direkt. Die Seite selbst ist nicht änderbar; sie zeigt an, sie bearbeitet nicht.
- Die Zahlen tragen oben den Zeitpunkt ihrer Erhebung und werden nur auf Anforderung neu ermittelt, über den Knopf «Aktualisieren» oder den erneuten Aufruf. Das ist Absicht: Die Erhebung sieht den gesamten Bereich durch, und ein Bestand ändert sich langsam genug, dass eine laufende Nachrechnung nur Arbeit ohne Erkenntnis wäre. Wer die Übersicht nicht braucht, schaltet sie in den Einstellungen unter «Werkzeuge» ganz ab.
0.97.0 Unterseiten umbenennen und lösen
28. Juli 2026
Beim Umbenennen einer Unterseite ist nur noch ihr eigener Namensteil im Zugriff. Und eine Unterseite lässt sich von ihrer übergeordneten Seite lösen, sodass aus ihr eine eigenständige Seite wird.
- In der Zeile über dem Dokument steht der übergeordnete Anteil einer Unterseite jetzt gedämpft davor und lässt sich nicht mehr versehentlich mitändern; bearbeitet wird nur der eigene Name. Bisher war der ganze Name editierbar, und eine Änderung am vorderen Teil verschob die Seite samt allem, was unter ihr lag, still an eine andere Stelle der Hierarchie. Der Umbenennen-Dialog verhielt sich schon vorher so, jetzt tun es beide Wege.
- Wer den ganzen Namen einer Unterseite ändern will, schaltet das im Umbenennen-Dialog frei. Der Schalter ist bewusst standardmäßig aus, und der Dialog nennt vorher, was eine Änderung dort bewirkt: Die Seite hängt danach unter einer anderen übergeordneten Seite, und alle ihre Unterseiten wandern mit.
- Über «Datei → Von der übergeordneten Seite lösen…» oder das Kontextmenü des Reiters wird aus einer Unterseite eine eigenständige Seite. Ihre eigenen Unterseiten wandern vollständig mit, und Verweise auf sie bleiben gültig. Vorher nennt ein Dialog den neuen Namen und die Zahl der mitwandernden Seiten; wenn es den Namen schon gibt, lässt er sich an Ort und Stelle ändern, ohne dass etwas umbenannt wurde.
0.96.0 Reiter in Mengen bewegen
28. Juli 2026
Reiter lassen sich jetzt zu mehreren auswählen und in einem Schritt bewegen. Und eine zugeklappte Gruppe bleibt bedienbar, auch wenn die Datei, an der gerade gearbeitet wird, in ihr liegt.
- Mit Strg und Klick lassen sich einzelne Reiter zur Auswahl hinzunehmen und wieder herausnehmen, mit Umschalt und Klick eine ganze Spanne. Die ausgewählten Reiter sind farbig hinterlegt. Wer nur einen Reiter anklickt, merkt von alledem nichts: Die Leiste verhält sich dann wie bisher.
- Wer fünf Reiter in eine andere Gruppe bringen wollte, musste bisher fünfmal ziehen. Jetzt genügt ein Zug oder ein Aufruf im Kontextmenü für die ganze Auswahl: hinein in eine Gruppe, hinüber in eine andere oder heraus ohne Gruppe. Die Reiter behalten dabei ihre Reihenfolge.
- Bisher scheiterte das Zuklappen ausgerechnet bei der Gruppe, in der gerade gearbeitet wurde: Der aktive Reiter musste sichtbar bleiben, also wechselte die Anwendung zu einer anderen Datei. Jetzt bleibt die Datei geöffnet und ihr Inhalt sichtbar, während die Gruppe zugeklappt ist. Der Gruppen-Kopf ist dabei als aktiv gekennzeichnet.
- Ein kurzer Moment mit dem Mauszeiger auf dem Kopf einer zugeklappten Gruppe genügt, und ihre Reiter erscheinen als Liste. Ein Klick wechselt zu der Datei, ohne dass die Gruppe aufklappt. Die gerade aktive Datei ist in der Liste markiert, ungespeicherte tragen ihren Punkt.
- Das Schließen per Mittelklick trifft weiterhin genau den angeklickten Reiter, auch wenn mehrere ausgewählt sind. Ebenso bleiben Umbenennen, Lesezeichen und das Verschieben in ein anderes Fenster beim einzelnen Reiter. Auf die Auswahl wirken nur die Gruppen-Einträge des Kontextmenüs und das Ziehen.
0.95.0 Suche in Handbuch und Einstellungen
27. Juli 2026
Die Suche greift jetzt auch dort, wo man nachschlägt: Im Handbuch durchsucht sie alle Seiten, in den Einstellungen alle Bereiche. Welcher Bereich gemeint ist, ergibt sich aus dem Reiter, in dem die Suche geöffnet wird.
- Wer in einer Handbuch-Seite die Suche öffnet, sucht ab sofort über alle Seiten des Handbuchs, auch über die, die gerade nicht geöffnet sind. Damit muss man nicht mehr wissen, auf welcher Seite ein Thema behandelt wird. Die beiden erzeugten Seiten mit den Funktionen und den Tastenkürzeln sind eingeschlossen.
- In den Einstellungen fand die Suche bisher gar nichts. Jetzt durchsucht sie alle Bereiche beider Navigations-Gruppen, auch solche, die in dieser Sitzung nie geöffnet waren. Wer den Namen einer Einstellung kennt, findet damit ihren Bereich, ohne die Navigation durchzuklicken.
- Die Treffer erscheinen im neuen Panel «Suchergebnisse», gruppiert nach Seite beziehungsweise Bereich und mit der Anzahl je Gruppe. So ist auf einen Blick zu sehen, wo ein Begriff schwerpunktmäßig steht. Ein Klick öffnet die Seite oder wechselt den Bereich und hebt die Fundstelle hervor. Das Panel lässt sich wie alle anderen über die Statusleiste und über das Ansichtsmenü ein- und ausblenden.
- Die gewohnte Taste für den nächsten Treffer läuft über das Ende einer Seite hinaus zum ersten Treffer der nächsten und öffnet sie dabei. Der Zähler in der Suchleiste zählt über den gesamten Suchbereich, nicht mehr nur über die offene Seite.
- In einem Dokument arbeitet die Suche unverändert. Auch die Quelltext-Ansicht einer Handbuch-Seite durchsucht weiterhin genau diese eine Seite, denn dort geht es meist um die Schreibweise im Markdown-Text selbst. Ersetzen bleibt in Handbuch und Einstellungen abgeschaltet, weil beide nur zum Lesen da sind.
0.94.0 Gantt-Ansicht für Ereignisse
27. Juli 2026
Ereignisse lassen sich jetzt als Gantt-Diagramm ansehen: Termine mit Anfang und Ende werden zu Balken auf einer gemeinsamen Zeitachse, und wer Ereignisse als Vorgänger und Nachfolger verkettet hat, sieht diese Abhängigkeiten als Linien.
- Der Umschalter über einem Ereignis-Block hat eine sechste Ansicht bekommen. Jedes Ereignis erhält eine Zeile: Wer ein Ende gesetzt hat, sieht einen Balken über die ganze Dauer, alle übrigen eine Raute an ihrem Zeitpunkt, beide in der Farbe ihrer Kategorie. Eine senkrechte Linie zeigt den heutigen Tag, gestrichelte Linien verbinden verkettete Ereignisse vom Ende des einen zum Anfang des nächsten. Neben dem Namen steht ein Stern, sobald ein Ereignis eine runde Marke erreicht hat, und ein Ketten-Zeichen mit der Zahl seiner Verknüpfungen. Die gewählte Ansicht bleibt im Dokument gespeichert.
- Die Zeitachse richtet sich nach dem, was zu sehen ist: kurze Zeiträume erscheinen in Tagen, mittlere in Wochen, lange in Monaten. Eine feinere Auflösung erreichen Sie, indem Sie den Zeitraum über den vorhandenen Filter eingrenzen; die Achse rechnet sich dann auf die verbliebenen Ereignisse neu.
- Ein jährlich wiederkehrendes Ereignis erscheint im Diagramm an seinem nächsten Vorkommen und ist mit einem Pfeil-Kreis gekennzeichnet. So zieht ein Geburtstag aus dem letzten Jahrhundert die Achse nicht über Jahrzehnte auf und die übrigen Balken bleiben lesbar.
- Ein Klick auf einen Balken oder eine Raute wechselt zur Tabelle und hebt die zugehörige Zeile hervor, wo Bearbeiten, Verknüpfen, Duplizieren und Löschen bereitstehen. Balken lassen sich nicht mit der Maus verschieben; Zeitpunkte werden weiterhin in der Tabelle geändert.
0.93.0 Auslieferungs-Voreinstellungen und Monatskalender
27. Juli 2026
Frisch eingerichtet startet die Anwendung jetzt englisch und in Bernstein. Dazu kommt ein Monatskalender: Die Uhr in der Seitenleiste zeigt auf Wunsch einen ganzen Monat und lässt sich bis in weit entfernte Jahre blättern.
- Die Uhr in der Seitenleiste hat eine fünfte Ansicht bekommen. Sie zeigt einen Monat als Tabelle mit Wochentagen, hebt den heutigen Tag hervor und blendet auf Wunsch die Kalenderwochen ein. Einfache Pfeile blättern einen Monat weiter, doppelte ein ganzes Jahr, und ein Klick auf den Monatsnamen öffnet die Jahres-Eingabe, mit der sich auch ein weit entferntes Jahr direkt einstellen lässt. Ein Knopf führt zurück zum laufenden Monat. Die Tage sind reine Anzeige: Der Kalender beantwortet die Frage, auf welchen Wochentag ein Datum fällt, und lässt Journale und Termine unberührt.
- Eine neu eingerichtete Installation startet mit englischer Oberfläche, statt die Sprache vom Betriebssystem zu übernehmen. Das trifft die größte Gruppe von Erstbenutzern; die Umstellung auf eine der fünf mitgelieferten Sprachen steht in den Einstellungen weit vorn. Wer die Anwendung schon nutzt, behält seine gewohnte Sprache.
- Der Auslieferungszustand zeigt jetzt Bernstein Hell und Bernstein Dunkel, ein warmes Paar aus den mitgelieferten Farbschemas. Auf dasselbe Paar fällt die Anwendung zurück, wenn ein gespeichertes Schema nicht mehr auffindbar ist. Eine bestehende Installation bleibt bei ihrem bisherigen Erscheinungsbild.
0.92.0 Zeitrechnungen mit eigenem Nullpunkt
26. Juli 2026
Eine Zeitrechnung kann sich jetzt auf eine bestehende stützen und nur noch ihren eigenen Nullpunkt angeben. Ihre Werte erscheinen dann als Zeitspanne ab diesem Punkt, etwa als Countdown auf einen Termin oder als Zählung seit einem Ereignis.
- In den Einstellungen lässt sich eine Zeitrechnung anlegen, die keine eigene Definition braucht: Man wählt eine Bezugs-Zeitrechnung, setzt einen Nullpunkt und ist fertig. Alles Übrige, also Einheiten, Namen und Regeln, kommt vom Bezug. Der Nullpunkt ist Tag 1; die Grenzen der Einheiten verschieben sich mit ihm, sodass der Monat einer Zählung ab dem 23. auch künftig jeweils am 23. beginnt und die Woche am Wochentag des Nullpunkts.
- Ein Wert einer solchen Zeitrechnung erscheint im Dokument nicht als Datum, sondern als Zeitspanne, etwa als 1 Monat, 2 Wochen und 4 Tage. Wie fein die Angabe gegliedert wird, ist wählbar, von reinen Tagen bis hinauf zu Jahren, Halbjahren und Quartalen; was die Länge null hat, wird weggelassen. Gezählt wird in beide Richtungen, mit einem selbst gewählten Kürzel für die Zeit davor. Beim Überfahren mit der Maus erscheint zusätzlich der entsprechende Zeitpunkt der Bezugs-Zeitrechnung.
- Als Bezug lässt sich neben einem selbst definierten Kalender auch die mitgelieferte Standard-Zeitrechnung wählen. Wer nur einen Termin herunterzählen oder festhalten will, wie lange etwas her ist, muss deshalb keinen eigenen Kalender mehr aufbauen. Zum Setzen des Zeitpunkts genügt die gewohnte Datums-Auswahl: Man wählt ein Datum, eingetragen wird die Zählung.
- Wird eine Zeitrechnung geändert, auf der Zählungen aufsetzen, weist die Einstellungs-Seite darauf hin und fragt vor dem Anwenden nach. Löschen lässt sie sich erst, wenn die davon abgeleiteten Zeitrechnungen entfernt oder auf eine andere Grundlage gestellt sind.
0.91.0 Lesezeichen für den Bereich
24. Juli 2026
Das Lesezeichen-Panel ist jetzt zweigeteilt: Neben den allgemeinen Lesezeichen gibt es Lesezeichen, die zum gerade geöffneten Bereich gehören, in ihm gespeichert sind und beim Verschieben oder Umbenennen des Bereichs-Ordners weiter funktionieren.
- Das Lesezeichen-Panel hat jetzt zwei Abschnitte. Neben den allgemeinen Lesezeichen, die überall gelten, gibt es Bereichs-Lesezeichen, die zum gerade geöffneten Bereich gehören. Sie werden im Bereich selbst gespeichert und merken sich ihr Ziel relativ zum Bereichs-Ordner, sodass sie auch dann weiter funktionieren, wenn der Ordner verschoben oder umbenannt wird. Nur Dateien, die im Bereich liegen, können Bereichs-Lesezeichen werden. Ohne geöffneten Bereich bleibt das gewohnte Bild mit einem einzigen Abschnitt.
- Ist ein Bereich geöffnet und die Datei liegt darin, fragt Strg+D über ein kleines Menü, ob das Lesezeichen allgemein oder bereichsgebunden sein soll; das Menü erscheint oben bei der Menüleiste. Direkt anlegen lässt sich ein Bereichs-Lesezeichen außerdem über das Kontextmenü einer Datei im Bereichs-Panel und über das Kontextmenü eines Reiters. Ein vorhandenes Lesezeichen kann man über sein Kontextmenü jederzeit in die jeweils andere Art umwandeln, auch einen ganzen Ordner mit allem, was darunter hängt.
- Eine Einstellung im Bereich Verhalten legt fest, ob die Bereichs-Lesezeichen über oder unter den allgemeinen stehen; standardmäßig stehen sie oben, und die Umstellung wirkt sofort. Sortieren per Ziehen bleibt jeweils innerhalb eines Abschnitts. Wird eine Datei oder ein Ordner innerhalb des Bereichs umbenannt, ziehen die betroffenen Lesezeichen automatisch mit.
- Wer die Anwendung in mehreren Fenstern nutzt, sah ein neu gesetztes allgemeines Lesezeichen bisher nur in dem Fenster, in dem es entstand. Jetzt erscheint es sofort in allen offenen Fenstern.
- Beim Öffnen eines an einen Bereich gebundenen Fensters konnte die Ordner-Übersicht des Bereichs-Panels kurz doppelt erscheinen. Der Aufbau läuft jetzt in einem Zug, sodass die Liste immer genau einmal steht.
0.90.0 Das Handbuch im Web
24. Juli 2026
Das vollständige Handbuch der Anwendung steht jetzt zusätzlich als Web-Fassung unter em4me.ch/manual bereit, in allen fünf Sprachen, mit derselben Darstellung wie in der Anwendung und einer Volltext-Suche über alle Seiten.
- Das komplette Handbuch der Anwendung ist jetzt auch im Web erreichbar, unter em4me.ch/manual und in allen fünf Sprachen. Für eine Frage zur Bedienung muss man die Anwendung nicht mehr öffnen. Jede Seite hat eine eigene Adresse, dazu gibt es eine Seitenleiste mit allen Seiten, ein Inhaltsverzeichnis je Seite und ein Blättern zur vorigen und nächsten Seite. Der Zugang steht im Menü und im Fußbereich der Webseite.
- Die Web-Fassung sieht aus wie das Handbuch in der Anwendung, weil beide über dieselbe Darstellung entstehen. Formeln erscheinen fertig gesetzt, und Diagramme liegen als scharfe Grafik in einer hellen und einer dunklen Fassung vor, passend zum gewählten Erscheinungsbild. Dafür läuft kein zusätzliches Skript im Hintergrund, und nichts wird von fremden Servern nachgeladen.
- Eine Suche durchsucht das ganze Handbuch der jeweiligen Sprache. Sie beachtet keine Akzente, sodass «Übersicht» und «Ubersicht» gleich treffen, und zeigt zu jedem Treffer die Seite, den Abschnitt und einen Textausschnitt; ein Klick führt direkt an die Fundstelle. Die Suche wird erst geladen, wenn man sie benutzt.
- Auch die beiden Übersichts-Seiten des Handbuchs stehen im Web: die Liste aller Funktionen und die Tastenkürzel-Referenz. Sie zeigen die Standard-Tastenkürzel und den vollen Funktionsumfang, sodass man schon vor der Installation nachsehen kann, was die Anwendung leistet.
0.89.0 Die Sidebar am Rand einklappen
23. Juli 2026
Die linke und die rechte Sidebar-Spalte lassen sich jetzt mit einem Klick am inneren Rand als Ganzes einklappen und ebenso wieder ausklappen, ohne dass die Anordnung der Panels verloren geht.
- Wer beim Schreiben kurz mehr Platz braucht, klappt die ganze Sidebar-Spalte jetzt mit einem Griff weg, statt jedes Panel einzeln abzuschalten. Am inneren Rand jeder Spalte, dort, wo sie an den Text stößt, sitzt ein kleines Symbol in der obersten Kopfzeile; ein Klick klappt die Spalte ein. Eine eingeklappte Spalte bleibt als schmaler Strich am Fensterrand stehen, der beim Überfahren mit der Maus das Symbol zeigt und auf Klick wieder ausklappt. Das Einklappen ist verlustfrei: Welche Panels vorher sichtbar waren, ist nach dem Ausklappen genau wieder so. Die linke und die rechte Spalte schalten getrennt, in der geteilten Ansicht sogar jede Editor-Spalte für sich, und der Zustand bleibt über den Neustart erhalten. Neben dem Rand-Symbol gibt es zwei Einträge unter Ansicht und zwei in der Kommando-Palette, die sich mit einem eigenen Tastenkürzel belegen lassen. Die ganze Funktion ist eine abschaltbare Erweiterung.
- Das Projekt steht ab dieser Version unter der Apache-Lizenz 2.0 statt wie bisher unter der MIT-Lizenz; Rechteinhaberin ist die Stumm-Consulting GmbH. Wie zuvor darf der Code genutzt, verändert, verbreitet und kommerziell weiterverwendet werden. Die Apache-Lizenz ergänzt dazu eine ausdrückliche Patentlizenz und verlangt bei Weitergabe, dass der Lizenztext, die beiliegende Hinweis-Datei und Änderungsvermerke erhalten bleiben. Für die tägliche Nutzung der Anwendung ändert sich nichts.
0.88.0 Die Uhr in drei Größen
22. Juli 2026
Die Größen-Einstellung der Uhr bemisst jetzt Zifferblatt und Schrift gemeinsam, und das unterste Panel der Seitenleiste nutzt endlich den Platz, der ihm zusteht.
- Bisher wirkte die Größen-Einstellung des Uhr-Panels nur auf das Zifferblatt. Wer groß einstellte, bekam eine große Uhr und darunter eine unverändert kleine Uhrzeit. Jetzt folgen Uhrzeit, Datumszeile und Kalenderwoche derselben Stufe und behalten dabei ihr Größenverhältnis, sodass das Panel als ein Bild wirkt. Die kleine Stufe entspricht genau dem bisherigen Schriftbild; wer die Standard-Stufe „mittel" nutzt, sieht die Uhrzeit deshalb ab dieser Version größer als zuvor.
- Die Auswahl stand im Einstellungs-Block „Analoge Uhr" und war damit für jeden unsichtbar, der die Uhr ohne Zifferblatt betreibt. Sie steht jetzt im Block „Anzeige", hinter den vier Schaltern für Zifferblatt, Digitalanzeige, Datum und Kalenderwoche, und gilt auch für die reine Digitalanzeige.
- Die große Stufe ist für eine breit gezogene Seitenleiste gedacht und richtet sich bewusst nicht nach der schmalsten Spalte. Passt eine Zeile nicht in die Spalte, bricht sie nicht auf zwei Zeilen um, sondern wird links und rechts beschnitten; die Mitte bleibt lesbar. Wer die Uhrzeit vollständig sehen will, zieht die Spalte breiter oder wählt eine kleinere Stufe.
- Der Zieh-Griff zwischen zwei Panels stellt immer die Höhe des Panels darüber ein; das unterste Panel einer Seite hat deshalb keinen. Trotzdem bekam es beim Ziehen eines beliebigen anderen Griffs eine feste Höhe verpasst und stand danach dauerhaft auf dieser Höhe, ohne dass sie sich noch ändern ließ. Es zeigte einen Rollbalken, obwohl darunter viel Platz frei war. Jetzt folgt es immer der Höhe seines Inhalts, und ein Rollbalken erscheint dort nur noch, wenn der Platz wirklich nicht reicht.
0.87.0 Neue Reiter neben ihrer Herkunft
22. Juli 2026
Ein Reiter, der aus einem anderen heraus entsteht, öffnet sich nicht mehr am Ende der Leiste, sondern unmittelbar neben seiner Herkunft.
- Jeder Klick im Inhalt eines Dokuments, sei es ein Wiki-Link, ein Treffer einer Abfrage, eine Ereignis-Quelle, die Journal-Navigation oder ein Verweis in einem Diagramm, öffnet das Ziel unmittelbar rechts neben dem Reiter, aus dem geklickt wurde. Öffnet ein Aufruf mehrere Dateien, stehen sie in ihrer Reihenfolge dahinter.
- Öffnungen ohne Herkunft, also aus Datei-Dialog, Kommando-Palette, Lesezeichen, Panels, Handbuch oder Einstellungen, hängen unverändert ans Ende der Leiste. Eine bereits offene Datei wird weiterhin nur aktiviert, ohne die Reihenfolge zu ändern.
- In einer Reiter-Gruppe trat eine so geöffnete Datei bisher am Gruppen-Ende bei und lag damit weit von ihrer Herkunft entfernt. Jetzt tritt sie neben der Herkunft bei, und der Block der Gruppe bleibt zusammenhängend.
- Die Dokument-Historie erscheint neben dem Reiter des Dokuments, zu dem sie gehört, und wandert mit, sobald sie für ein anderes Dokument geöffnet wird.
0.86.0 Listen als Gliederung
21. Juli 2026
Listen lassen sich strukturell bearbeiten statt nur zeilenweise: Punkte samt allem, was darunter hängt, verschieben, ein- und ausrücken.
- Listenpunkte samt Unterpunkten verschieben: Alt und Pfeiltaste bewegen einen Punkt mit seinem ganzen Ast. Der Sprung geht immer über den ganzen Nachbar-Ast, die Ebene bleibt unverändert.
- Ein- und Ausrücken nimmt den Teilbaum mit, mit dem Cursor in einer Zeile ebenso wie bei einer Markierung über mehrere.
- Ein neues Kommando markiert einen Punkt mit allem, was darunter hängt. Damit lassen sich ganze Äste kopieren oder ausschneiden.
- Nummerierte Listen zählen im Quelltext von selbst durch, sobald in ihnen gearbeitet wird. Die Startnummer einer Liste bleibt erhalten, und das bloße Öffnen einer Datei ändert nichts.
- Die Eingabetaste auf einem leeren Punkt der obersten Ebene beendet die Liste, statt eine Leerzeile und einen weiteren leeren Punkt zu hinterlassen.
- Die Tabulator-Taste außerhalb von Listen ist einstellbar: Sie fügt eine Einrückung ein, oder sie bewegt wie bisher den Eingabefokus weiter.
- Eine Leerzeile trennt jetzt zwei nummerierte Listen, die zweite beginnt wieder bei ihrer eigenen Nummer. Das weicht bewusst von der üblichen Auslegung ab, in der die Zählung über die Leerzeile hinweg durchläuft; ein so geschriebenes Dokument sieht in anderen Markdown-Programmen deshalb anders aus. Wer das nicht möchte, schaltet die Erweiterung ab.
- Eingerückt wird auf die Inhalts-Spalte des Punktes darüber statt um eine feste Schrittweite.
- Behoben: Das Einrücken nummerierter Listen blieb in der Anzeige ohne Wirkung. Eingerückt wurde pauschal um zwei Zeichen; unter einem nummerierten Punkt reicht das nicht, sodass der Quelltext eingerückt aussah, die Anzeige die Liste aber flach zeigte.
- Behoben: Das Ausrücken eines Punktes zerriss die verbleibende Untergliederung. Die zurückbleibenden Geschwister wurden als Fortsetzungstext in den Punkt darüber gezogen und einzeilig dargestellt.
- Die neue Erweiterung „Listen-Struktur“ bündelt all das. Abgeschaltet verhält sich die Anwendung wie zuvor.
0.85.1 Fehler in der Zeilen-Bearbeitung
20. Juli 2026
Ein Nachzug zur vorigen Version.
- Behoben: In der geteilten Ansicht konnte eine gerade geöffnete Zeilen-Bearbeitung samt der schon getippten Eingabe verschwinden. Das Bestätigen einer Ereignis-Zeile löste einen verzögerten Neuaufbau der Vorschau aus, der kurz darauf die nächste Bearbeitung mitnahm. Betroffen waren Ereignis-Tabellen und Datentabellen gleichermaßen.
0.85.0 Neuer Name: EM4me
20. Juli 2026
Das Produkt heißt jetzt EM4me, mit eigener Bildmarke und dem Claim „extended memory for me“. Bestehende Installationen arbeiten vollständig weiter.
- Der Produktname erscheint durchgängig als EM4me: Fenstertitel, Über-Dialog und Menüs in allen fünf Sprachen, dazu die Namen der Programm-Dateien.
- Neue Bildmarke: ein goldenes Plättchen mit großer Vier, umgeben von den Buchstaben E, M, m und e. In kleinen Größen zeigt das Anwendungs-Symbol eine Kompaktmarke, weil die Buchstaben bei 16 Pixeln zu Grau zerfallen würden; ab 48 Pixeln erscheint die vollständige Marke.
- Behoben: Bei einer Umbenennung gingen Teile der Nutzerdaten verloren. Der Ordner für Nutzerdaten hängt am Produktnamen, und die Übernahme kopierte bisher nur die Einstellungen. Die Entwürfe nie gespeicherter Tabs und die installierten Erweiterungen blieben zurück. Jetzt werden alle drei Bestände übernommen, die alten Daten bleiben unangetastet liegen.
- Die Funktionsnamen rund um „Perspective“ bleiben unverändert, weil sie Bestandteil bestehender Dokumente sind. Produktname und Funktionsname sind ab dieser Version verschiedene Dinge.
0.84.0 Wecker, Timer und Stoppuhr
20. Juli 2026
Die Uhr wächst zur vollständigen Zeit-Werkzeug-Sammlung. Dazu drei Bedien-Themen.
- Eine Leiste über dem Uhr-Panel schaltet zwischen Uhr, Wecker, Timer und Stoppuhr um. Die Wahl gilt je Sidebar-Spalte und überlebt den Neustart; links die Uhr und rechts der Timer sind damit gleichzeitig möglich.
- Wecker: beliebig viele, mit Uhrzeit, Bezeichnung und Wiederhol-Muster, jeder einzeln scharf schaltbar. Die Uhrzeit kommt über eine Ziffern-Auswahl, eine ungültige Eingabe ist damit unmöglich. Ein fälliger Wecker lässt sich bestätigen oder um eine einstellbare Dauer schlummern; bei nicht aktivem Fenster kommt eine System-Benachrichtigung dazu.
- Timer: beliebig viele rückwärts laufende, mit Restzeit und Fortschrittsbalken. Drei Schnellwahl-Knöpfe starten sofort, eigene Dauern kommen über eine Steuerung für Stunden, Minuten und Sekunden. Die Restzeit bleibt über Hintergrund, Ruhezustand und Neustart hinweg korrekt.
- Stoppuhr: misst vorwärts, mit Hundertsteln, Pause und Rundenzeiten.
- Panel-Überschriften wahlweise als Symbol statt als Text, in den Sektions-Köpfen wie in den Reitern gruppierter Panels.
- Geändert: Die Datumseingabe wird jetzt mit zwei Semikolons ausgelöst statt mit zwei Backslashes. Die bisherige Wahl kollidierte mit der Bedeutung des Backslash als Escape-Zeichen. Der Auslöser greift zusätzlich in den Zellen der Perspective-Tabellen.
- Behoben: Die Eingabetaste am Ende einer nummerierten Liste erzeugte im reinen Lesemodus eine neue Zeile mit der nächsten Nummer und markierte das Dokument als geändert.
0.83.0 Vier Darstellungs-Themen
19. Juli 2026
Kleine Änderungen am Erscheinungsbild, alle einzeln schaltbar.
- Dokument-Reiter stehen wahlweise eckig oder mit abgerundeten oberen Ecken, mit sofortiger Wirkung in allen offenen Fenstern.
- Die Zeile mit dem Cursor wird im Bearbeiten-Modus dezent hinterlegt, im Quelltext- wie im Live-Modus und samt Zeilennummern-Spalte. In der reinen Lese-Ansicht bleibt sie unmarkiert, weil dort kein Cursor steht.
- Vier neue Farbschema-Paare, jeweils hell und dunkel: Stahlblau, Waldgrün, Bernstein und Graphit. Wie die bisherigen Vorlagen dienen sie als Kopier-Grundlage für eigene Schemas.
- Die drei Editor-Schalter und die vier Ansichts-Schalter bilden jetzt eine gemeinsame Gruppe in der Mitte der Statusleiste. Bei schmalen Fenstern weicht sie aus, statt von den Panel-Knöpfen überlagert zu werden.
0.82.0 Zwei Eingabe-Automatiken
19. Juli 2026
Wiederkehrende Handgriffe nehmen sich selbst ab.
- Ist Text markiert und die Zwischenablage enthält eine einzelne Adresse, entsteht beim Einfügen ein Link aus Auswahl und Adresse, statt die Auswahl zu ersetzen. Adressen mit Leerzeichen kommen in spitze Klammern, Adressen mit www. bekommen das Präfix. Ohne Auswahl und in Quelltext-Bereichen bleibt es beim normalen Einfügen; Strg+Umschalt+V fügt immer unverändert ein.
- Erstellungs- und Änderungszeitpunkt können sich beim Speichern selbst pflegen. Beide Felder sind unabhängig zuschaltbar, ihre Namen frei wählbar, das Format wahlweise nur Datum oder Datum und Uhrzeit. Ein vorhandener Erstellungszeitpunkt wird nie überschrieben, und ohne die Anlage-Option bleibt ein Dokument unverändert.
0.81.0 Rechnen im Fließtext
18. Juli 2026
Rechenausdrücke lassen sich mitten in den Text schreiben; angezeigt wird das Ergebnis.
- Ein Ausdruck zwischen den Markern {= und =} wird in der Anzeige, im Live-Modus und in den Exporten durch sein Ergebnis ersetzt; der Quelltext behält den Ausdruck, der als Kurzhinweis am Ergebnis sichtbar bleibt.
- Gerechnet wird mit Zahlen, Klammern und Punkt-vor-Strich, Vergleichen und Logik, Zeichenketten sowie Datums- und Dauer-Werten, dazu ein Katalog gebräuchlicher Funktionen. Es entsteht keine zweite Formel-Sprache: Es ist dieselbe wie in der Perspective-Abfrage.
- Ein nicht auswertbarer Ausdruck zeigt ein dezentes Fehler-Zeichen mit Hinweis, ohne den Quelltext zu verändern.
- Im Live-Modus deckt die Cursor-Zeile den Ausdruck zum Bearbeiten auf; ein Klick auf ein Ergebnis setzt den Cursor hinein.
0.80.0 Tabellen über das Kontextmenü bearbeiten
18. Juli 2026
Ein neues Untermenü bietet einen einheitlichen Satz von Operationen für beide Tabellenarten.
- Zwölf Operationen: Spalten-Ausrichtung, Zeilen und Spalten verschieben, einfügen und löschen sowie Transponieren. Das Untermenü erscheint nur mit dem Cursor in einer Tabelle.
- Jede Operation ist ein einzelner Rückgängig-Schritt, und der Cursor folgt seiner Zelle. Nicht mögliche Ziele erscheinen ausgegraut.
- Alle Operationen sind auch über die Kommando-Palette erreichbar und mit eigenen Tastenkürzeln belegbar.
- Pipe-Tabellen werden nach jeder Operation sauber ausgerichtet zurückgeschrieben. Randlose Tabellen bekommen dabei bewusst Randstriche, eine fehlende Trennzeile wird ergänzt.
- In Perspective-Tabellen bleibt der Inhalt der Zellen byte-genau erhalten. Spalten-Operationen sind nur ohne verbundene Zellen verfügbar; mit ihnen lehnt die Operation mit einem Hinweis ab, statt still falsch umzubauen.
0.79.0 Dateiname als Titelzeile
18. Juli 2026
Der Dateiname steht über dem Dokument und lässt sich dort direkt ändern.
- Der Dateiname ohne Endung erscheint in Überschrift-Optik über der ersten Zeile, ohne Zeilennummer und scroll-fest, in jeder Ansicht genau einmal. Unterseiten zeigen ihren vollen Namen in Schrägstrich-Schreibweise.
- Ein Klick auf den Titel macht ihn editierbar, Enter bestätigt und Esc verwirft. Das Bestätigen benennt die Datei um, mit allem, was dazugehört: Verweise in anderen Dateien werden angepasst, die Begleitdatei wandert mit, und eine Seite mit Unterseiten nimmt ihren Unterseiten-Baum mit.
- Ungültige Namen und Namens-Kollisionen erscheinen als Hinweis direkt an der Titelzeile, ohne Dialog; die Datei bleibt dann unverändert.
- Die Titelzeile ist unabhängig vom Bearbeiten-Modus editierbar, weil Umbenennen eine Datei-Operation ist und keine Inhalts-Operation.
0.78.0 Format-Leiste über dem Editor
17. Juli 2026
Eine Schaltflächen-Leiste für die häufigen Bearbeitungs-Funktionen, sichtbar nur im Bearbeiten-Modus.
- Zeichen-Formate, Überschriften, Listen, Zitat, Links und Tabellen als Schaltflächen. In der Lese-Ansicht und im Fokus-Modus bleibt die Leiste unsichtbar.
- Gedrückte Schaltflächen zeigen den Zustand an der Cursor-Position; ein erneuter Klick entfernt das Format. Die Kurzhinweise nennen den Namen und das aktuell wirksame Tastenkürzel.
- Der Tabellen-Knopf öffnet ein Raster: Überstreichen wählt Zeilen mal Spalten mit Live-Beschriftung, ein Klick fügt die leere Tabelle am Cursor ein.
- Die Belegung ist frei konfigurierbar, mit eigenen Kommandos, Symbolen, Anzeigenamen und Trennern, dazu ein Zurücksetzen auf die Vorgabe.
- Bei schmalen Editor-Spalten wandern die hinteren Einträge in ein Mehr-Menü.
0.77.0 Anordnungen der Seitenleiste speichern
17. Juli 2026
Die Anordnung der Seitenleiste lässt sich unter einem Namen ablegen und jederzeit zurückholen.
- Die aktuelle Anordnung beider Spalten wird als benannte Variante gespeichert, samt der Sichtbarkeit aller Panels. Anwenden ersetzt die Anordnung sofort; spätere Umbauten ändern die gespeicherte Variante nicht, dafür gibt es „Überschreiben“.
- Varianten gelten wahlweise überall oder nur im geöffneten Bereich. Bereichs-Varianten liegen bei den Daten des Bereichs, wandern mit dem Ordner und erscheinen nur, solange er geöffnet ist.
- Verwaltet werden sie in den Einstellungen, angewendet zusätzlich über ein Untermenü im Ansichtsmenü, das auch die mitgelieferte Standard-Anordnung anbietet.
- Zwei Kommandos für Kommando-Palette und eigene Tastenkürzel: Anordnung speichern und Variante anwenden.
- Alte Varianten überstehen es, wenn Panels dazukommen oder wegfallen: Beim Anwenden wird gegen den aktuellen Bestand abgeglichen, kein Panel geht verloren.
- Behoben: Beim Ziehen am Höhen-Griff folgte ein Panel der Maus nicht genau, und die Nachbarn änderten ihre Höhe mit. Jetzt folgt nur das gezogene Panel, die übrigen bleiben stehen.
0.76.0 Eigene Zugänge zu Kommandos
17. Juli 2026
Kommandos lassen sich dorthin legen, wo man sie braucht: als Schaltfläche in der Statusleiste, als Eintrag im Kontextmenü oder gebündelt als Makro.
- Eigene Schaltflächen in der Statusleiste, angelegt in drei Schritten: Kommando suchen, Symbol aus einem Satz von dreißig wählen, wahlweise einen eigenen Namen vergeben. Bei Platzmangel wandern die hinteren in ein Mehr-Menü.
- Standard-Elemente der Statusleiste sind einzeln ausblendbar; nur die Hinweis-Zeile bleibt immer sichtbar. Ausgeblendete Funktionen bleiben über Menü, Kommandos und Tastenkürzel erreichbar, ein Knopf stellt die Standard-Leiste wieder her.
- Eigene Einträge im Kontextmenü des Editors, als eigener Abschnitt am Ende. Was im aktuellen Zusammenhang nicht ausführbar ist, erscheint ausgegraut statt zu verschwinden.
- Makros: benannte Folgen von Kommandos mit eigenem Symbol, dazwischen wahlweise Wartezeiten bis zehn Sekunden. Ein Schritt, der scheitert, bricht die Folge mit einem Hinweis ab, der Makro-Name und Schritt-Nummer nennt.
- Jedes Makro ist selbst ein Kommando: in der Kommando-Palette findbar, mit einem Tastenkürzel belegbar und als Schaltfläche platzierbar. Einen automatischen Start beim Öffnen gibt es bewusst nicht.
- Alles zusammen bildet die abschaltbare Erweiterung „Kommando-Platzierung“. Abgeschaltet zeigt die Anwendung die Standard-Statusleiste, die eigene Einrichtung bleibt gespeichert und kehrt beim Einschalten zurück.
0.75.0 Editor-Ansicht pro Dokument
17. Juli 2026
Gliederung, Zeilennummern und Zeilenumbruch merkt sich das Dokument selbst, statt der Rechner sie zu verwalten.
- Die drei Schalter werden in den Kopfdaten des Dokuments gespeichert und reisen mit der Datei, auch auf einen anderen Rechner. Umschalten über Statusleiste oder Ansichtsmenü schreibt den Wert in die Datei und macht sie damit speicherbedürftig.
- Eine allgemeine Voreinstellung legt fest, was für Dokumente ohne eigene Angabe gilt. Die Reihenfolge lautet: Angabe im Dokument vor Voreinstellung vor eingebautem Standard.
- In Handbuch-Seiten, bei fehlerhaften Kopfdaten und in noch nie gespeicherten Dokumenten wirkt der Schalter nur für die Sitzung. Beim ersten Speichern werden abweichende Werte in die neue Datei übernommen.
- Geändert: Die frühere Ablage pro Datei-Pfad in den Anwendungs-Einstellungen ist entfallen. Sie war auf fünfhundert Einträge begrenzt und blieb beim Kopieren einer Datei zurück. Vorhandene Einträge werden beim Start gelöscht statt umgewandelt, weil eine Umwandlung ungefragt fremde Dateien geändert hätte.
0.74.0 Zugänge zu den Panels vereinheitlicht
17. Juli 2026
Alle dreizehn Panels der Seitenleiste sind an beiden Bedienorten gleich erreichbar, im Menü wie in der Statusleiste.
- Ein neues Untermenü „Panels“ im Ansichtsmenü führt alle dreizehn; das Menü wird dadurch deutlich kürzer. Bereich und Kalender erscheinen dort erstmals.
- Unterseiten und Datei-Graph haben eigene Schaltflächen in der Statusleiste, Bereich und Kalender eigene Kommandos für Palette und Tastenkürzel. Jedes Panel hat damit beide Zugänge.
- Die Reihenfolge der Zugänge ist frei sortierbar und gilt gleichzeitig für Menü und Statusleiste, sofort in allen Fenstern.
- Behoben: Vier Häkchen im Ansichtsmenü (Notizen, Block-Eigenschaften, Datei-Graph, Erinnerungen) zeigten nie den tatsächlichen Zustand ihres Panels.
- Behoben: Der Zugang zu den Unterseiten wurde auch bei abgeschalteter Vernetzungs-Erweiterung angeboten, obwohl das Panel gesperrt war.
- Behoben: Bei abgeschalteter Erinnerungs-Erweiterung blieb deren Schaltfläche als einzige sichtbar und ohne Wirkung.
0.73.0 Vier Themen an der Oberfläche
16. Juli 2026
Farbige Fenstertitel, eine neue Standard-Anordnung der Seitenleiste, Folge-Dateien in der Reiter-Gruppe und eine mitgelieferte Beispiel-Sammlung.
- Fenster eines geöffneten Arbeitsbereichs tragen dessen Farbe in der Titelleiste des Fensters, im hellen Erscheinungsbild kräftig, im dunklen zurückgenommen. Auf Systemen ohne diese Möglichkeit bleibt die gewohnte Titelleiste.
- Öffnet ein Klick im Dokument eine weitere Datei, tritt der neue Reiter derselben Gruppe bei. Öffnungen außerhalb des Dokument-Inhalts, etwa aus Datei-Liste, Panels, Lesezeichen oder Palette, bleiben ungruppiert.
- „Datei → Demo-Area erstellen“ kopiert eine mitgelieferte Beispiel-Sammlung in einen leeren Ordner und öffnet ihn als Bereich: zwölf selbst-erklärende Seiten von den Grundlagen bis zu Abfragen, dazu eine Vorlage sowie ein Bild und ein PDF als Anlagen. Ein nicht leerer Ordner wird abgelehnt, überschrieben wird nie. Die Sammlung ist durchgehend englischsprachig.
- Geändert: Die Standard-Anordnung der Seitenleiste verteilt die Panels thematisch gruppiert auf beide Seiten, statt alle links zu stapeln. Sie gilt für neue Installationen und für das Zurücksetzen auf den Standard; eigene gespeicherte Anordnungen bleiben unangetastet.
- Behoben: Der Dialog zum Umbenennen und Färben eines Arbeitsbereichs erschien unter dem Verwaltungs-Dialog und war erst nach dessen Schließen erreichbar.
0.72.0 Einstellungs-Seite aufgeräumt
16. Juli 2026
Zwei Verbesserungen beim Bedienen der Einstellungen.
- „Anwenden“ und „OK“ sind nur noch hervorgehoben, wenn es ungesicherte Änderungen gibt; ohne Änderungen ist „Anwenden“ abgeschaltet. Der Zustand zieht sofort mit, auch bei Änderungen aus einem Farbwähler oder einem Ordner-Dialog.
- Die Navigation ist in zwei Gruppen gegliedert: „Allgemein“ gilt für die ganze Anwendung, „Aktueller Bereich“ erscheint nur bei geöffnetem Bereich und führt alles, was am Bereich hängt, also Journale, Kalender-Systeme, Eigenschafts-Profile, Dokument-Historie und Vorlagen.
- Behoben: Ein Anwenden unmittelbar nach dem Öffnen der Seite konnte Änderungen an drei Darstellungs-Schaltern stillschweigend verlieren.
0.71.0 Eigene Kalender-Systeme
16. Juli 2026
Ein Bereich kann eigene Zeitrechnungen führen, für erfundene Welten ebenso wie für reale Kalender außerhalb des gregorianischen.
- Ein Kalender entsteht aus Ebenen, etwa Tag, Monat und Jahr, mit fünf möglichen Beziehungen zwischen ihnen: fester Faktor, Längen-Tabelle mit Namen, Schaltregel, eigenständiger Zyklus und abgeleitete Gruppierung. Dazu Epochen mit nahtlosen Grenzen, die auch mitten im Jahr liegen dürfen.
- Mehrere Kalender eines Blocks lassen sich ineinander umrechnen. Der gregorianische Kalender ist vollständig als Vorlage mitgeliefert und mit einem Knopfdruck einzufügen.
- Gepflegt werden die Kalender in den Einstellungen des Bereichs, zweistufig von der Übersicht zum einzelnen Kalender, mit laufender Vorschau eines frei wählbaren Beispiel-Werts.
- Im Dokument steht ein Datum in der Form @{Kalendername: Wert} und erscheint als Plakette in der Schreibweise des Kalenders, in der Anzeige, im Live-Modus und im Export. Unbekannte Kalender und ungültige Werte werden sichtbar markiert und bleiben unverändert erhalten.
- Ein Klick auf einen Wert öffnet eine Auswahl, die sich aus der Struktur des Kalenders selbst aufbaut, mit Umrechnung in alle Parallel-Kalender des Blocks. Ein eigenes Kommando fügt ein Kalender-Datum an der Cursor-Position ein.
- Die Standard-Funktionen rund um Aufgaben, Journale, Abfragen und Datentabellen bleiben bewusst gregorianisch.
0.70.0 Arbeitsbereiche
15. Juli 2026
Eine ganze Fenster-Landschaft lässt sich unter einem Namen speichern und später genau so wiederherstellen.
- Ein Arbeitsbereich hält alle Fenster mit Größe und Position, alle Reiter samt ihren Ansichts-Einstellungen, die Reiter-Gruppen, die Bindung an einen Bereich und die ungespeicherten Entwürfe. Öffnen stellt den letzten Stand her; ein bereits offener Arbeitsbereich wird nach vorn geholt statt verdoppelt.
- Ein geöffneter Arbeitsbereich hält sich beim Arbeiten von selbst aktuell. Beim Beenden offene Arbeitsbereiche kommen beim nächsten Start zurück.
- Ein Untermenü im Datei-Menü führt alle Arbeitsbereiche; ein Farbpunkt zeigt, ob einer geöffnet ist. Dazu ein Verwaltungs-Dialog und vier Kommandos für Palette und Tastenkürzel.
- Jeder Arbeitsbereich trägt einen Namen und eine Farbe aus acht Möglichkeiten. Der Name steht im Fenstertitel, ein gebundener Bereich erscheint daneben.
- Ungespeicherte Dokumente gehören zum Arbeitsbereich: Sie wandern beim Schließen ohne Nachfrage in dessen Ablage und kehren mit ihm zurück. Wird ein Arbeitsbereich gelöscht, gehen sie in den allgemeinen Entwurfs-Speicher über, nichts geht verloren.
- Der obere Teil des Datei-Menüs ist in vier Blöcke gegliedert: Dateien, Bereiche, Applikation, Arbeitsbereiche.
- Behoben: Wurde eine Erweiterung genau während des Startens eines Fensters umgeschaltet, ging die Umschaltung in diesem Fenster verloren.
0.69.0 Ereignisse im Dokument
15. Juli 2026
Termine, Geburtstage, Jahrestage und Projekt-Daten leben direkt im Dokument, mit Tabelle, Kalender und Zeitstrahl.
- Ein Ereignis-Block führt seine Datenzeilen selbst. Die Tabelle zeigt Kategorie-Plaketten und den Abstand zum heutigen Tag in Jahren, Monaten, Wochen und Tagen, dazu Meilensteine wie volle tausend Tage oder runde Jahre, die nächste Wiederkehr mit Countdown und die Dauer von Zeitspannen.
- Anlegen, Bearbeiten, Duplizieren und Löschen laufen direkt in der Tabelle, mit Kalender-Auswahl für das Datum, in geteilter Ansicht, Live-Modus und Lese-Ansicht gleichermaßen. Jede Übernahme ist ein einzelner Rückgängig-Schritt.
- Sortiert wird per Klick auf die Spaltenköpfe. Eine Filterleiste bietet Textsuche, Kategorien, Zeiträume und Merkmale wie „nur wiederkehrend“; benannte Filter werden im Block gespeichert.
- Vier weitere Ansichten desselben Blocks: eine Übersicht mit anstehenden Ereignissen und Meilensteinen, ein Monats- und ein Wochen-Kalender sowie ein Zeitstrahl. Ein Klick auf ein Ereignis springt zu seiner Tabellenzeile.
- Statt eigener Datenzeilen kann ein Block die Ereignisse aus allen Dateien des Bereichs sammeln, die entsprechende Angaben in ihren Kopfdaten tragen. Änderungen werden in die Quelldatei zurückgeschrieben, auch wenn sie nicht geöffnet ist; ein Klick auf die Zeile öffnet die Quelle.
- Ereignisse lassen sich als Vorgänger und Nachfolger verketten, mit Sprung zum Ziel und automatischer Pflege der Gegenrichtung.
- Die Ereignis-Verwaltung ist eine abschaltbare Erweiterung. Abgeschaltet bleibt der Block ein gewöhnlicher Code-Block, der Inhalt bleibt unangetastet.
0.68.0 Farbschemas
13. Juli 2026
Die Farben der Anwendung sind einstellbar, getrennt für das helle und das dunkle Erscheinungsbild.
- Ein Farbschema belegt vierzehn benannte Farbplätze in fünf Gruppen: Flächen, Text, Akzent und Rahmen, Reiter, Inhalt. Der gerenderte Inhalt folgt automatisch mit, Links tragen die Akzentfarbe, Überschriften die Textfarbe und Zitat-Balken den kräftigen Rahmen.
- Je Erscheinungsbild ist ein Schema aktiv; der vorhandene Umschalter zwischen hell und dunkel wechselt zwischen beiden. Änderungen wirken sofort in allen Fenstern.
- Eigene Schemas entstehen als Kopie einer mitgelieferten Vorlage: Standard hell und dunkel, Kontrastreich hell und dunkel sowie Sepia. Die Vorlagen selbst bleiben unveränderlich, und zu jedem Farbplatz gehört ein Zurücksetzen.
- Geändert: Der PDF-Druck bleibt hell, übernimmt jetzt aber die Farben des aktiven hellen Schemas statt einer festen Palette. Dunkle Schemas gehen nie ins PDF.
0.67.0 Überschriften automatisch nummerieren
12. Juli 2026
Überschriften bekommen auf Wunsch gegliederte Nummern, ohne dass diese im Quelltext stehen.
- Die Nummern erscheinen in der Anzeige, im Live-Modus, in der Gliederung und im PDF-Export. Der Quelltext bleibt gewöhnliches Markdown, es wird nichts in die Datei geschrieben.
- Geschaltet wird auf drei Ebenen, wobei die genauere Vorrang hat: einzelne Überschrift, Dokument, Anwendung. In den Einstellungen lässt sich außerdem wählen, ob bei der ersten oder der zweiten Überschriften-Ebene begonnen wird.
- Einzelne Überschriften lassen sich über einen Marker am Zeilenende ausnehmen oder wieder einbeziehen. Ausgenommene zählen nicht mit, eine übersprungene Ebene zählt als eins.
- Die Marker selbst erscheinen in keiner Ansicht und in keinem Export; der Export nach Markdown behält die Überschriften ohne eingebrannte Nummern.
- Die Nummerierung ist eine abschaltbare Erweiterung. Abgeschaltet bleiben die Marker gewöhnlicher Text.
0.66.0 Erinnerungen
11. Juli 2026
Aufgaben können sich zu einem bestimmten Zeitpunkt melden, unabhängig von ihrem Fälligkeits-Termin.
- Ein eigener Marker am Ende der Aufgaben-Zeile hält den Melde-Zeitpunkt mit Datum und wahlweise Uhrzeit. Fehlt die Uhrzeit, meldet er sich zur einstellbaren Standard-Zeit.
- Eine fällige Erinnerung erscheint als Dialog mit Beschreibung und Verweis auf die Datei. „Erledigt“ schaltet die Aufgabe weiter, „Später erinnern“ verschiebt den Zeitpunkt um zehn Minuten, eine Stunde, vier Stunden, einen Tag, eine Woche oder auf ein frei gewähltes Datum und schreibt ihn in die Quelldatei.
- Beim Start sammelt ein Nachhol-Dialog alle verpassten Fälligkeiten. Zusätzlich lässt sich eine Benachrichtigung des Betriebssystems zuschalten, die erscheint, solange das Fenster nicht im Vordergrund steht.
- Ein eigenes Panel bündelt alle Erinnerungen des Bereichs, gruppiert nach überfällig, heute, morgen und später, mit Erledigen und Verschieben unmittelbar am Eintrag. Ein Klick öffnet die Quelldatei an der richtigen Zeile.
- Gesetzt wird eine Erinnerung über ein Kommando, über die Auto-Vervollständigung, im Aufgaben-Dialog oder mit einem Klick auf einen vorhandenen Wert. Überall öffnet dieselbe Datums-Auswahl.
- Die Grenze ist bewusst gezogen: Gemeldet wird nur, solange die Anwendung läuft und der Bereich geöffnet ist. Was in dieser Zeit anfällt, holt der Dialog beim nächsten Start nach.
- Behoben: Das Menü zum Verschieben öffnete hinter dem Erinnerungs-Dialog und war nicht anklickbar. Kontextmenüs erscheinen jetzt über Dialogen und Auswahl-Fenstern.
0.65.0 Alle Felder eines Profils auf einmal
11. Juli 2026
Die fehlenden Felder eines Eigenschafts-Profils lassen sich in einem Schritt ergänzen, statt einzeln.
- Das Vorschlags-Menü des Hinzufügen-Knopfes ist nach Profilen gruppiert; ein Klick auf den Profil-Namen ergänzt alle noch fehlenden Felder dieses Profils auf einmal.
- Jedes Feld bekommt seinen Vorgabe-Wert, sonst einen zu seiner Art passenden leeren Wert. Vorhandene Werte und die Reihenfolge bleiben unangetastet, und es entstehen keine Doppelungen.
- Die ganze Ergänzung ist ein einziger Rückgängig-Schritt. Sie gilt im Eigenschaften-Editor ebenso wie im Panel für Block-Eigenschaften.
0.64.0 Aufgaben abfragen und aus der Trefferliste bearbeiten
11. Juli 2026
Aufgaben aus allen Dateien eines Bereichs lassen sich abfragen, und die Trefferliste ist zugleich Arbeitsfläche.
- Eine Abfrage liefert wahlweise Dateien oder einzelne Aufgaben-Zeilen. Gefiltert und sortiert wird über alle Merkmale einer Aufgabe: die sechs Termine, Priorität, Status-Art, Beschreibung, zugehörige Überschrift, Schlagworte, Wiederholung und Abhängigkeiten.
- Datums-Angaben verstehen relative Wörter wie morgen und gestern sowie Anfang und Ende von Woche, Monat und Jahr.
- Treffer lassen sich mehrstufig gruppieren, einzelne Anzeige-Elemente aus- und einblenden und auf eine Kurzform umschalten, die nur die Symbole zeigt. Ein Zähler nennt die Zahl der Treffer.
- Jede Aufgabe in der Trefferliste ist bearbeitbar: Die Status-Box schaltet weiter, ein Menü verschiebt den Termin auf morgen, eine Woche später oder ein frei gewähltes Datum, ein Knopf öffnet den Bearbeiten-Dialog. Geschrieben wird zeilengenau in die Quelldatei, auch wenn sie gar nicht geöffnet ist, und mit Schutz gegen zwischenzeitliche Änderungen.
- Ein Dringlichkeits-Wert gewichtet Fälligkeit, Überfälligkeit, Priorität und Startdatum und sortiert Aufgaben-Listen ohne Handarbeit vor. Er ist als Zahl einblendbar und selbst filterbar.
- Ein Bearbeitungs-Dialog führt alle Felder einer Aufgabe an einer Stelle zusammen. Er bearbeitet eine bestehende Zeile und legt auf einer leeren Zeile eine neue Aufgabe an.
- Auf Aufgaben-Zeilen schlägt die Auto-Vervollständigung Termine, Prioritäten, Wiederholungen und Status-Wechsel vor; niemand muss die Symbole auswendig kennen.
- Aufgaben können voneinander abhängen: Eine Aufgabe mit noch offenem Vorgänger gilt als blockiert und wird gekennzeichnet. Kennungen werden auf Wunsch automatisch vergeben und auf Eindeutigkeit geprüft.
- Eine allgemeine Vorab-Abfrage in den Einstellungen gilt für jede Aufgaben-Abfrage mit, sodass wiederkehrende Einschränkungen nur einmal geschrieben werden.
0.63.0 Datum und Uhrzeit einfügen
10. Juli 2026
Ein Auswahl-Fenster an der Cursor-Position fügt Datum und Uhrzeit ein, statt sie zu tippen.
- Das Fenster zeigt einen Monats-Kalender mit Kalenderwochen und Heute-Knopf, daneben eine Uhrzeit-Eingabe aus vier einzeln einstellbaren Stellen. Eine ungültige Uhrzeit ist damit gar nicht erst eingebbar.
- Datum und Uhrzeit sind einzeln zuschaltbar. Drei Kommandos decken beides zusammen, nur Datum und nur Uhrzeit ab, jedes mit einem umbelegbaren Tastenkürzel.
- Vollständig mit der Tastatur bedienbar: Pfeile bewegen um Tage und Wochen, Bild-auf und Bild-ab um Monate, die Eingabetaste übernimmt, Esc bricht ab.
- Bereits geschriebene Datums- und Uhrzeit-Werte sind im Editor dezent unterstrichen und mit einem Klick wieder änderbar; das Übernehmen ersetzt genau diesen Wert in einem einzigen Rückgängig-Schritt. Auch von Hand getippte Werte im selben Format sind anklickbar.
- In Code, Formeln und Kopfdaten geschieht nichts, ebenso wenig in reinen Leseansichten.
- Zusätzlich öffnen zwei Backslashes im Editor das Fenster unmittelbar.
- Der ganze Umfang ist eine abschaltbare Erweiterung.
0.62.0 Termine und Prioritäten an Aufgaben
10. Juli 2026
Aufgaben-Zeilen tragen am Zeilenende Symbole für Termine, Priorität und Wiederholung.
- Sechs Termin-Arten: fällig, geplant und Start von Hand, dazu erstellt, erledigt und abgebrochen automatisch. Jeweils mit Datum und wahlweise Uhrzeit.
- Sechs Prioritäts-Stufen und eine Wiederholungs-Regel. In der Anzeige, im Live-Modus und im Export erscheinen die Symbole als Plaketten; ein überfälliger Termin wird rot, ein ungültiger Wert durchgestrichen.
- Bestehende Dateien funktionieren ohne Umwandlung. Der Text bleibt beim Lesen und Schreiben Zeichen für Zeichen erhalten, auch unbekannte Marker und ungewöhnliche Reihenfolgen.
- Jeder Aufgaben-Status hat jetzt eine Art (offen, in Arbeit, wartend, erledigt, abgebrochen, keine Aufgabe) und einen Nachfolger. Ein Klick auf die Status-Box folgt dieser Kette, statt hart auf erledigt zu springen. Ohne eigene Kette bleibt das bisherige Verhalten.
- Wird eine wiederkehrende Aufgabe abgeschlossen, entsteht die nächste Instanz. Die Regel kennt tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Muster, Wochentags-Listen, den Monatsletzten und die Rechnung ab dem Abschluss statt ab dem Soll-Termin. Die Abstände mehrerer Termine bleiben dabei erhalten.
- Drei Automatiken schreiben Erstellungs-, Erledigt- und Abbruch-Datum von selbst, jede einzeln abschaltbar.
- Ein Filter-Text entscheidet, welche Ankreuz-Zeilen überhaupt als Aufgaben gelten. Leer bedeutet: alle.
- Alles zusammen bildet die abschaltbare Erweiterung „Aufgaben“. Abgeschaltet bleiben die Marker reiner Text, und es wird nichts automatisch geschrieben.
0.61.0 Hinweis auf einen nicht geschlossenen Kommentar
10. Juli 2026
Ein Kommentar ohne schließenden Marker verschluckt den Rest des Dokuments. Darauf weist der Editor jetzt hin.
- Der öffnende Marker eines Kommentars, der bis zum Dokument-Ende nicht wieder geschlossen wird, bekommt eine dezente Wellenlinie. Der Hinweis erklärt, dass der Text dahinter in keiner Ansicht und keinem Export erscheint, und nennt beide Auswege: den Kommentar schließen oder den Marker maskieren.
- Die Regel greift nur bei eingeschalteter Kommentar-Erweiterung.
0.60.0 Private Kommentare und die Kommando-Palette
10. Juli 2026
Zwei Komfort-Funktionen: Text, den nur der Verfasser sieht, und ein Fenster, das jedes Kommando über die Tastatur erreichbar macht.
- Text zwischen zwei Prozent-Paaren ist ein privater Kommentar. Er bleibt im Quelltext erhalten, erscheint aber in keiner Ansicht und in keinem Export, auch nicht im PDF.
- Kommentare wirken innerhalb einer Zeile und über mehrere Zeilen hinweg. In Code bleibt das Zeichenpaar gewöhnlicher Text, ein maskierter Marker schreibt es wörtlich, und ein nicht geschlossener Kommentar wirkt bis zum Dokument-Ende.
- Der Editor färbt Kommentare dezent ein. Im Live-Modus sind sie auf allen Zeilen außer der mit dem Cursor ausgeblendet.
- Die Kommando-Palette öffnet mit Strg+K ein filterbares Fenster über alle Kommandos. Tippen grenzt ein, Pfeiltasten wählen, die Eingabetaste führt aus, Esc schließt.
- Die Palette zeigt die aktuell belegten Tastenkürzel, auch selbst geänderte. Im Moment nicht ausführbare Kommandos erscheinen gedimmt, Kommandos abgeschalteter Erweiterungen gar nicht.
- Die Kommentare sind eine abschaltbare Erweiterung; die Palette gehört zum Kern.
0.59.0 Vier kleinere Korrekturen
10. Juli 2026
Einstellbare Panel-Höhen, Leerzeichen in Dateinamen, ein Menü-Name und ein Fehler beim Rückgängigmachen.
- Zwischen zwei gestapelten Panels der Seitenleiste liegt ein Zieh-Griff: Die Höhe des oberen ist mit der Maus einstellbar und bleibt erhalten. Ein Doppelklick auf den Griff stellt die automatische Höhe wieder her.
- Markdown- und Bild-Links erreichen Dateien mit Leerzeichen im Namen jetzt auch über die Schreibweise mit spitzen Klammern, nicht nur über die Kodierung mit Prozentzeichen. Damit erfassen auch Rückverweis-Index, Verweis-Panel, Linter und das Anpassen beim Umbenennen solche Ziele. Wiki-Links konnten das von jeher.
- Geändert: Der Menüpunkt „Zuletzt“ heißt jetzt „Zuletzt geöffnete Dateien“, in allen fünf Sprachen.
- Geändert: In der Standard-Anordnung steht das Lesezeichen-Panel vor dem Inhaltsverzeichnis. Selbst angepasste Anordnungen bleiben unberührt.
- Behoben: Ein Klick auf einen Link in spitzen Klammern lief im Live-Modus ins Leere.
- Behoben: Ein Rückgängig direkt nach dem Klick auf eine Ankreuz- oder Status-Box leerte das ganze Dokument, statt diesen einen Klick zurückzunehmen. Dasselbe galt für das Anlegen und Umbenennen von Ankern und für Suchen und Ersetzen.
- Behoben: Ein als sichtbar gespeichertes Panel blieb nach dem Start verborgen, bis man seinen Schalter einmal betätigt hatte.
0.58.0 Reiter-Gruppen
10. Juli 2026
Reiter lassen sich zu benannten, farbigen Gruppen zusammenfassen.
- Die Mitglieder einer Gruppe stehen zusammenhängend hinter einem farbigen Gruppen-Kopf, ihre Reiter tragen eine Unterstreichung in der Gruppen-Farbe. Ein Klick auf den Kopf klappt die Gruppe zu und wieder auf; zugeklappt bleibt nur der Kopf mit der Zahl seiner Mitglieder.
- Verwaltet wird über die Kontextmenüs von Reiter und Gruppen-Kopf: neue Gruppe, zu einer Gruppe hinzufügen, aus ihr entfernen, umbenennen und färben, auflösen, ganze Gruppe schließen.
- Auch das Ziehen kennt Gruppen: Ablegen im Inneren oder auf dem Kopf lässt beitreten, Herausziehen austreten, das Ziehen des Kopfes verschiebt die ganze Gruppe. Eine fremde Gruppe wird dabei nie zerrissen.
- Acht Farben stehen zur Wahl, abgestimmt auf helles und dunkles Erscheinungsbild.
- Name, Farbe, Mitglieder und Klapp-Zustand überstehen das Beenden der Anwendung.
- Die Gruppen sind eine abschaltbare Erweiterung. Abgeschaltet zeigt der Reiter-Streifen flach an, die Gruppen bleiben aber gespeichert und kehren beim Einschalten unverändert zurück.
0.57.0 Das Netz der Verweise als Graph
10. Juli 2026
Die Verweise zwischen den Dokumenten werden als beweglicher Graph sichtbar.
- Jede Datei ist ein Knoten, jeder Verweis eine Kante mit Pfeil vom verweisenden zum verwiesenen Dokument. Verweisen zwei Dokumente aufeinander, trägt die Kante zwei Pfeilspitzen.
- Zwei Formen: der Bereichs-Graph als eigener Reiter über alle Dateien des Bereichs, und der Datei-Graph als Panel für die Umgebung der aktiven Datei, mit einstellbarer Tiefe von eins bis fünf.
- Das Mausrad zoomt, die Fläche lässt sich verschieben, einzelne Knoten lassen sich an ihren Platz ziehen. Zeigen auf einen Knoten hebt ihn samt seinen Nachbarn hervor und nimmt den Rest zurück, ein Klick öffnet die Datei.
- Ein Richtungs-Filter zeigt nur, was von der aktiven Datei aus erreichbar ist, wahlweise eingehend oder ausgehend.
- Die Anordnung ist berechnet und nicht zufällig: Derselbe Graph sieht jedes Mal gleich aus, und beim Aktualisieren behalten vorhandene Knoten ihren Platz.
- Bei sehr großen Beständen zeigt der Graph die am stärksten vernetzten Dateien und weist darauf hin.
- Behoben: Teilten sich zwei System-Seiten eine Spalte, etwa Graph und Einstellungen, zeigte der Reiter-Wechsel weiterhin die jeweils andere an.
0.56.0 Eigenschafts-Profile
9. Juli 2026
Eigenschaften lassen sich zentral definieren, mit Art, festem Wertebereich und Vorgabe-Wert.
- Ein Profil ist eine gewöhnliche Markdown-Datei im Profil-Ordner des Bereichs. Ihre Kopfdaten legen je Feld den Namen fest, die Art, wahlweise eine feste Werteliste zum einfachen oder mehrfachen Auswählen und einen Vorgabe-Wert.
- Dokumente ordnen sich über ein Feld in ihren Kopfdaten einem oder mehreren Profilen zu; ein Standard-Profil gilt für alle Dateien des Bereichs. Bei mehreren Zuordnungen gewinnt das zuerst genannte Profil, ein zugeordnetes geht vor dem Standard-Profil.
- Eigenschaften-Editor und Panel für Block-Eigenschaften schlagen die definierten Felder vor, bieten Wertebereiche als Auswahl-Liste an und übernehmen die Art aus der Definition.
- Weicht ein Wert von der Definition ab, erscheint ein Hinweis. Nichts wird blockiert und nichts verändert, und ein fehlerhaftes Feld einer Definition setzt nur sich selbst aus.
- Ein eigener Einstellungs-Bereich führt Profil-Ordner, Zuordnungs-Feld und Standard-Profil, dazu die Liste der erkannten Profile mit der Zahl ihrer Definitionen und etwaigen Hinweisen. Änderungen wirken sofort.
- Ohne eine solche Konfiguration verhält sich alles wie zuvor.
- Geändert: In Mehrfach-Auswahlen wird ein Wert aus der Vorschlagsliste unmittelbar übernommen, und derselbe Wert lässt sich nicht mehr doppelt eintragen.
0.55.0 Journale
9. Juli 2026
Periodische Dokumente, also Tages-, Wochen-, Monats-, Quartals- und Jahres-Einträge, mit Kalender-Panel und Navigations-Block.
- Ein Journal ist eine Serie von Dokumenten einer Periode, mit Ordner- und Namens-Schema aus Datums-Bausteinen, wahlweise einer Vorlage und automatisch gesetzten Datums-Eigenschaften. Regale bündeln mehrere Journale.
- Zwei Kommandos öffnen den heutigen Eintrag oder den zu einem gewählten Datum. Fehlt die Datei, entsteht sie samt Ordner-Kette und gefüllter Vorlage.
- Ein Kalender-Panel zeigt den Monat mit Kalenderwochen, markiert Tage mit vorhandenem Eintrag und öffnet mit einem Klick den Tages- oder den Wochen-Eintrag.
- Ein Navigations-Block im Eintrag zeigt die aktuelle Periode, die übergeordneten Perioden desselben Regals und Pfeile zur vorigen und zur nächsten Periode.
- Wochen zählen fest nach der internationalen Regel mit Montag als Wochenbeginn. Die Bausteine für Kalenderwoche, Kalenderwochen-Jahr und Quartal stehen auch den Vorlagen und der Abfrage-Sprache zur Verfügung.
- Gepflegt werden Journale in den Einstellungen des Bereichs, zweistufig über die Regale und die einzelnen Journale, mit Vorschau des aufgelösten Beispiel-Pfads. Wird ein Schema geändert, warnt die Anwendung; bestehende Dateien werden nicht umbenannt.
0.54.0 Vorlagen
9. Juli 2026
Vorlagen sind gewöhnliche Markdown-Dateien; beim Anwenden füllen sich ihre Platzhalter.
- Der Vorlagen-Ordner ist je Bereich und zusätzlich anwendungsweit einstellbar, wobei die Angabe des Bereichs vorgeht. Unterordner werden mitgeführt.
- Platzhalter gibt es für Datum und Zeit mit Verschiebung und Format, für Titel und Ordner der Zieldatei, für Eingabe- und Auswahl-Fragen, für die Zwischenablage und für die Cursor-Position nach dem Einfügen. Dieselbe Frage wird nur einmal gestellt.
- Zwei Wege führen zum Ziel: eine neue Datei aus einer Vorlage anlegen, oder eine Vorlage an der Cursor-Position einfügen. Das Einfügen ist ein einziger Rückgängig-Schritt.
- Ordner-Regeln ordnen einem Zielordner eine Vorlage zu: Jede in der Anwendung neu angelegte Datei bekommt sie dann automatisch. Der tiefste Treffer gewinnt, der Vorlagen-Ordner selbst ist ausgenommen.
- Bricht eine der Fragen ab, entsteht keine halb gefüllte Datei.
- Ein eigener Einstellungs-Bereich führt Ordner und Regeln, anwendungsweit und je Bereich.
0.53.0 Skript-Blöcke
9. Juli 2026
Ein Block kann ein kleines Programm enthalten, dessen Ergebnis im Dokument erscheint.
- Der Block führt JavaScript aus und bettet das Ergebnis in das gerenderte Dokument ein. Eine nur lesende Schnittstelle erschließt dieselben Daten wie die Abfrage: Dateien, Kopfdaten und Block-Eigenschaften.
- Die Ausführung ist eingehegt: kein Zugriff auf Dateien, auf das Netz oder auf die Anwendung, und jeder Block läuft in einer eigenen abgeschotteten Umgebung.
- Ein Zeitlimit von fünf Sekunden bricht ab. Ein endlos laufendes Skript blockiert weder die Anwendung noch die übrigen Blöcke.
- Die Ausgabe läuft über vorgegebene Bau-Funktionen für Text, Listen, Tabellen und Verweise; rohes HTML ist ausgeschlossen. Verweise sind klickbar wie überall sonst, samt Sprung zum Block.
- Standardmäßig ausgeschaltet, mit dauerhaftem Warnhinweis in den Einstellungen. Ausgeschaltet zeigt der Block schlicht seinen Quelltext. Der Grund: Skripte kommen aus Dokumenten, nicht aus der Anwendung.
- Fehler erscheinen mit ihrer ursprünglichen Meldung und der betroffenen Zeile am Block.
0.52.0 Abfragen auf Block-Ebene
9. Juli 2026
Die Abfrage findet jetzt auch einzelne Blöcke und nicht nur ganze Dateien.
- Ein Zusatz am Ausgabe-Typ schaltet die Abfrage auf Blöcke um; alle übrigen Bestandteile wirken unverändert weiter.
- Ein Feldname trifft zuerst die Eigenschaften des Blocks und fällt sonst auf die Kopfdaten seiner Datei zurück: Ein Block erbt den Zusammenhang, in dem er steht.
- Treffer erscheinen als Datei mit Anker; ein Klick öffnet die Datei und springt zum Block.
- Nur Blöcke mit vorhandenem Anker zählen. Eigenschaften, deren Anker aus dem Text verschwunden ist, sind kein Treffer.
- Behoben: Klicks auf Abfrage-Treffer im Live-Modus waren seit ihrer Einführung wirkungslos.
0.51.0 Datentabelle mit festen Spalten-Typen
9. Juli 2026
Ein Block bringt eine Tabelle mit typisierten Spalten, einer Rechenzeile und Bearbeitung unmittelbar im Raster.
- Spalten haben eine Art (Text, Zahl, Datum, Zeit, Wahrheitswert) und wahlweise ein Anzeige-Format. Die Daten stehen als lesbarer Text im Dokument, nicht in einer Datenbank.
- Eine Rechenzeile bildet je Spalte Summe, Mittelwert, kleinsten und größten Wert sowie die Anzahl, auch mehreres zugleich.
- Berechnete Spalten tragen eine Formel und werten sie je Zeile aus, mit derselben Ausdrucks-Sprache wie die Abfrage. Ergebnisse werden nie gespeichert, fließen aber in Rechenzeile, Sortierung, Filter und Export ein.
- Bearbeitet wird direkt im Raster: Klick oder Eingabetaste öffnet die Zelle, ein ungültiger Wert wird mit Hinweis abgewiesen, die Tabulator-Taste springt weiter. Zeilen lassen sich anfügen und löschen, und jede Übernahme schreibt den Block sauber ausgerichtet zurück.
- Ein Klick auf den Spaltenkopf sortiert, eine einblendbare Filterzeile sucht je Spalte. Beides ist reine Ansicht: Der Quelltext bleibt Zeichen für Zeichen unverändert.
- Ab tausend Zeilen erscheinen nur Kopf und Rechenzeile, mit einem Hinweis.
- Die Datentabelle ist eine abschaltbare Erweiterung. Abgeschaltet bleibt der Block ein gewöhnlicher Code-Block.
0.50.0 Mehrspaltiger Satz und einstellbare Textbreite
8. Juli 2026
Zwei Änderungen an der gerenderten Ansicht.
- Ein Block setzt den eingeschlossenen Inhalt zwei- bis fünfspaltig. Der Text fließt ausgeglichen über die Spalten, eine eigene Marker-Zeile erzwingt den Spaltenwechsel. Eine ungültige Spaltenzahl fällt auf einen neutralen Kasten zurück.
- Die genutzte Breite des Inhalts ist als Prozentwert zwischen zwanzig und hundert einstellbar, mit sofortiger Wirkung in allen Fenstern; der Standard liegt bei achtzig Prozent. Werte unter hundert bleiben zentriert.
- Geändert: Die bisherige feste Breitenbegrenzung ist damit abgelöst. Der PDF-Export nutzt unabhängig davon die volle Druckbreite.
0.49.0 Eigenschaften je Block
8. Juli 2026
Was die Kopfdaten für das ganze Dokument leisten, gibt es jetzt auch für einzelne Blöcke.
- Ein Block mit Anker kann beliebig viele Eigenschaften mit fester Art tragen, gespeichert in der Begleitdatei neben Historie und Notiz.
- Ein neues Panel folgt dem Cursor und zeigt die Eigenschaften des Blocks, in dem er gerade steht. Gepflegt wird wie im Eigenschaften-Editor, mit Text, Liste, Zahl, Wahrheitswert, Datum und mehrzeiligem Text; gespeichert wird von selbst, ohne das Dokument als geändert zu markieren.
- Blöcke ohne Anker bekommen mit einem Knopf einen. Das Umbenennen zieht Anker im Text, gespeicherte Eigenschaften und Verweise im selben Dokument gemeinsam nach.
- Ist ein Anker aus dem Text verschwunden, bleiben seine Daten erhalten und lassen sich im Panel neu zuordnen oder löschen.
- Blöcke mit Eigenschaften tragen in der Anzeige und im Live-Modus einen dezenten Marker; Zeigen darauf listet die Werte, ein Klick öffnet das Panel. In den Exporten erscheint der Marker nicht.
0.48.0 Aus dem Filter wird eine Abfrage-Sprache
8. Juli 2026
Aus dem einfachen Filter über die Kopfdaten wird eine vollständige Abfrage mit Quellen, Feldern, Funktionen, Sortierung und Tabellen-Ausgabe. Bestehende Abfragen bleiben gültig.
- Klauseln für Quelle, Bedingung, Sortierung, Begrenzung und Spaltenzahl, in freier Reihenfolge und je höchstens einmal.
- Die Bedingungen kennen Größenvergleiche, Punkt-vor-Strich-Rechnung, Funktionsaufrufe sowie Datums- und Dauer-Werte.
- Jede Datei bringt Felder von sich aus mit: Name, Ordner, Pfad, Endung, Verweis, Größe, Anlage- und Änderungszeit, Schlagworte, Alias sowie ein- und ausgehende Verweise.
- Vergleiche sind der Art angemessen: Zahlen numerisch, Daten chronologisch, Text ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung. Dazu ein Katalog gebräuchlicher Funktionen für Text, Zahlen, Datum und Listen.
- Als Quelle dienen Ordner, Schlagworte, eine bestimmte Datei oder deren ausgehende Verweise, kombinierbar mit und, oder, Klammern und Ausschluss.
- Mehrstufige Sortierung, wahlweise auf- oder absteigend; fehlende Werte stehen immer am Ende, unabhängig von der Richtung. Eine Begrenzung schneidet danach ab.
- Eine Tabellen-Ausgabe mit frei gewählten Spalten und eigenen Überschriften, die Datei-Spalte klickbar und bei Bedarf abschaltbar.
- Ergebnis-Listen lassen sich über bis zu acht Spalten fließen lassen.
- Syntaxfehler erscheinen als verständlicher Text am Block, in der Sprache der Oberfläche.
- Die Funktion heißt für den Anwender jetzt „Perspective-Abfrage“.
0.47.0 Nie gespeicherte Dokumente überleben das Beenden
8. Juli 2026
Ein neues, noch nie gespeichertes Dokument geht beim Beenden der Anwendung nicht mehr verloren.
- Beim Beenden wandern unbenannte Dokumente mit Inhalt ohne Nachfrage in einen Zwischenspeicher und kehren beim nächsten Start als geänderte, weiterhin unbenannte Reiter zurück.
- Ein Entwurf kehrt dorthin zurück, wo er entstanden ist, also in seine Applikation und gegebenenfalls seinen Bereich.
- Reguläres Speichern oder bewusstes Verwerfen räumt den Entwurf aus dem Zwischenspeicher; ein leerer unbenannter Reiter hinterlässt nichts.
- Die Funktion ist abschaltbar. Ist sie an, entfällt beim Beenden die Speichern-Nachfrage für unbenannte Dokumente; geänderte bestehende Dateien fragen weiterhin nach, ebenso das Schließen eines einzelnen unbenannten Reiters.
0.46.0 Eine Notiz je Dokument
8. Juli 2026
Zu jedem Dokument lässt sich eine Notiz führen, getrennt vom Inhalt des Dokuments.
- Die Notiz lebt in der Begleitdatei neben der Historie, nicht im Dokument selbst. Das Dokument bleibt davon unberührt.
- Ein eigenes Panel zeigt die Notiz der aktiven Datei; ein Umschalter wechselt zwischen Schreiben und gerenderter Vorschau. Welcher Zustand beim Öffnen gilt, ist einstellbar.
- Gespeichert wird von selbst, kurz nach dem Tippen sowie beim Wechsel von Datei, Fokus oder Fenster. Es gibt keinen Speichern-Knopf, und der Reiter wird nicht als geändert markiert.
- Im Notiz-Feld gelten Kontextmenü und Kürzel des Haupt-Editors, also fett, kursiv, Zeitstempel und die übrigen Format-Aktionen.
- Wird dasselbe Dokument in mehreren Fenstern bearbeitet, zieht eine fremde Änderung still nach; ein eigener ungespeicherter Stand führt zu einem Konflikt-Hinweis.
- Anders als die Historie kennt die Notiz keine Revisionen: Der neue Stand ersetzt den alten.
0.45.0 Dynamische Datei-Listen im Dokument
7. Juli 2026
Ein Block filtert über die Kopfdaten aller Dateien des Suchraums und zeigt die Treffer als Liste.
- Der Block nimmt einen logischen Ausdruck über Felder der Kopfdaten auf, mit Gleichheit und Ungleichheit, Mengen-Vergleichen sowie und, oder, nicht und Klammern.
- Groß- und Kleinschreibung spielt bei Feldnamen und Werten keine Rolle; Listen-Felder werden als Zugehörigkeit oder als Schnittmenge geprüft.
- Gerendert erscheint eine alphabetisch sortierte, klickbare Liste aller passenden Dateien. Ein Klick öffnet die Datei wie ein Wiki-Link.
- Neue, geänderte und gelöschte Dateien schlagen ohne Zutun auf sichtbare Listen durch.
- Leeres Ergebnis, Syntaxfehler samt Stelle und die Zustände des Verzeichnisses erscheinen als Hinweis am Block.
- Der PDF-Export druckt den Stand des Augenblicks, der Markdown-Export lässt den Block als Quelltext stehen.
0.44.0 Kontextmenü im Editor
6. Juli 2026
Ein Rechtsklick im Editor öffnet ein Menü mit Link-, Format-, Absatz- und Einfüge-Aktionen.
- Die Aktionen der Zwischenablage tragen richtige Aktiv-Zustände; im schreibgeschützten Editor bleiben nur Kopieren und Alles auswählen.
- Zeichen-Formate als Umschalter: fett, kursiv, durchgestrichen, hervorgehoben, Quelltext, Formel und Kommentar, dazu Formatierung entfernen. Sie wirken auf die Markierung, auf das Wort unter dem Cursor oder setzen ein leeres Markerpaar.
- Wiki-Link und externer Link ebenso. Innerhalb eines Link-Ziels und in Quelltext greifen die Format-Aktionen bewusst nicht.
- Absatz-Aktionen als zeilenweise Umschalter: Aufzählung, nummerierte Liste, Aufgabenliste, Überschriften der Ebenen eins bis sechs, keine Überschrift und Zitat. Ein Häkchen zeigt den Zustand der Cursor-Zeile.
- Einfüge-Schablonen für Fußnote mit fortlaufender Nummer, Tabelle, Hinweisblock, Trennlinie und Quelltext-Block, jeweils mit sinnvoller Cursor-Position danach.
- Fett und Kursiv tragen die üblichen Kürzel, alle übrigen Aktionen sind frei belegbar.
0.43.0 Verweise beim Umbenennen mitziehen
6. Juli 2026
Wird eine Datei umbenannt, passen sich die Verweise aus anderen Dateien von selbst an.
- Betroffen sind Wiki-Links, Einbettungen und relative Markdown-Links; bei einer Seite mit Unterseiten auch die Verweise auf jede mitumbenannte Unterseite.
- Ein Kontrollkästchen im Dialog steuert es pro Vorgang, eine Vorschau zeigt vorab die betroffenen Dateien mit der Zahl der Fundstellen, ein Bericht fasst danach zusammen, was angepasst wurde und was nicht.
- Offene, unveränderte Dokumente ziehen nach. Ein Dokument mit ungespeicherten Änderungen erhält die Anpassung im Editor als eigenen Rückgängig-Schritt.
- Bei aktiver Dokument-Historie ist jede Anpassung als Revision nachvollziehbar und rücknehmbar.
- Zwei Einstellungen legen fest, ob Anpassung und Vorschau von vornherein angehakt sind.
- In einem Bereich umfassen Rückverweise, Schlagworte, Auto-Vervollständigung und Linter jetzt den ganzen Bereich statt nur den Ordner der aktiven Datei und zwei Ebenen darunter. Die Panels nennen zusätzlich den Ordner, sodass gleichnamige Dateien unterscheidbar sind.
- Das Verzeichnis wird beim Öffnen des Bereichs aufgebaut und in einer Zwischenspeicher-Datei im Bereichs-Ordner abgelegt; beim erneuten Öffnen werden unveränderte Dateien übernommen statt neu gelesen. Die Datei ist reiner Zwischenspeicher und kann gefahrlos gelöscht werden.
0.42.1 Korrektur am Bau-Ablauf
5. Juli 2026
Ein Nachzug zur vorigen Version, ohne Wirkung auf die Anwendung selbst.
- Behoben: Eine Prüfung im Bau-Ablauf verhinderte, dass die Programmdatei mit ihrer vollständigen Versionsnummer schon vor dem Abschluss gebaut werden konnte. Am Verhalten der Anwendung ändert sich dadurch nichts.
0.42.0 Vierte Stelle in der Versionsnummer
5. Juli 2026
Drei kleinere Vorhaben in einer gemeinsamen Auslieferung.
- Die Versionsnummer trägt eine vierte Stelle, die jeden ausgelieferten Stand eindeutig und zeitlich einordenbar macht. Sie erscheint im Über-Dialog, im Änderungsprotokoll, in den Versions-Hinweisen und in den Datei-Eigenschaften der Programmdatei.
- Behoben: In der reinen Quelltext-Ansicht eingegebene Änderungen erschienen beim Wechsel in die gerenderte Ansicht nicht, weil diese nicht neu aufgebaut wurde.
- Geändert: Die Datei mit den Einstellungen eines Bereichs trägt eine neue Endung. Bestehende Bereiche werden beim Öffnen still umgestellt.
0.41.0 Unterseiten und Dateien umbenennen
3. Juli 2026
Seiten können Unterseiten in beliebiger Tiefe haben, als logische Ordnung unabhängig von der Ordnerstruktur. Dazu kommt das Umbenennen als neue Grundfunktion.
- Träger der Ordnung ist der Dateiname mit einem besonderen Trennzeichen; in Verweisen wird der gewöhnliche Schrägstrich geschrieben. Gleichnamige Unterseiten unter verschiedenen Seiten kollidieren nicht.
- Zwei relative Formen: ein Verweis auf die eigene Unterseite und einer auf die Elternseite. Beide kommen ohne den eigenen Seitennamen aus.
- Auto-Vervollständigung, Einbettungen, das Panel der ausgehenden Verweise und der Live-Modus behandeln Unterseiten wie gewöhnliche Ziele.
- Ein Kommando legt eine Unterseite an und fragt nur nach dem Namen; das Trennzeichen muss nie getippt werden. Gibt es die Unterseite schon, wird sie geöffnet statt überschrieben.
- Umbenennen als neue Grundfunktion über das Menü und das Reiter-Kontextmenü. Offene Reiter in allen Fenstern, Lesezeichen, die Liste der zuletzt geöffneten Dateien, die Sitzung und die Begleitdatei ziehen mit; Namens-Kollisionen werden vorab abgelehnt.
- Eine Seite mit Unterseiten nimmt beim Umbenennen ihren ganzen Unterseiten-Baum mit, und der Dialog nennt die Zahl vorab. Kollisionen werden über alle Ziele geprüft, bevor die erste Datei angefasst wird.
- Über dem Dokument zeigt eine Pfad-Leiste die Eltern-Kette mit klickbaren Stufen; ein neues Panel listet die direkten Unterseiten der aktiven Datei.
- Der Linter meldet ein mehrdeutiges Verweis-Ziel, wenn es sowohl als Ordner-Pfad als auch als Unterseite existiert.
0.40.0 Dokument-Historie
3. Juli 2026
Auf Wunsch protokolliert die Anwendung die Änderungen eines Dokuments in einer Begleitdatei neben dem Dokument.
- Aufeinanderfolgende Speicherungen werden zu Änderungspaketen zusammengefasst, jedes mit Zeitstempel, Auslöser und Prüfsumme des Standes danach. In Abständen wird ein vollständiger Zwischenstand gesichert.
- Änderungen von außerhalb der Anwendung werden beim Öffnen und vor jedem Speichern erkannt und als eigenes Paket nachgetragen. Die Historie bricht dadurch nicht ab.
- Geschaltet wird auf drei Ebenen: Dokument vor Bereich vor Anwendung, nicht gesetzte Ebenen erben. Ab Werk ist die Historie aus.
- Ein Symbol in der Statusleiste zeigt den Zustand und woher er stammt; ein Klick öffnet die Historien-Ansicht oder setzt den Schalter des Dokuments.
- Die Historien-Ansicht listet alle Stände mit Zeitpunkt, Auslöser und Umfang der Änderung. Zwei Stände lassen sich zeilenweise vergleichen, ein alter Stand lässt sich in den Editor zurückholen. Gelöscht wird nie.
- Abschalten pausiert nur. Vorhandene Historie bleibt erhalten und wird beim Wiedereinschalten lückenlos fortgesetzt.
- Eine beschädigte Begleitdatei wird nie überschrieben; die Protokollierung pausiert dann mit einem Hinweis.
- Geändert: Begleitdateien lassen sich nicht als Dokument öffnen und tauchen in Bereichs-Panel, Suche und Verweis-Verzeichnis nicht auf.
0.39.0 Mehrfachstart, Applikationen und Bereiche
3. Juli 2026
Das Programm lässt sich mehrfach starten. Jeder Start ist ein eigener Arbeitskontext, der sich an einen Ordner binden lässt.
- Jeder weitere Start legt eine eigenständige Applikation mit eigenen Fenstern und eigener Fenster-Zählung an. Der Fenstertitel zeigt gestuft nur so viel, wie zur Unterscheidung nötig ist.
- Ein Bereich bindet eine Applikation an einen Ordner samt Unterordnern als ausschließlichen Arbeitsraum. Der Titel nennt dann den Bereich statt der Nummer, und derselbe Bereich läuft nie doppelt.
- Die Grenzen sind hart: Öffnen-Dialog, Liste der zuletzt geöffneten Dateien, Speichern unter, Ziehen und Ablegen und alle inneren Wege bleiben im Bereich. Über den Datei-Explorer geöffnete Dateien landen immer in einer Applikation ohne Bereich.
- Verweise auf Ziele außerhalb des Bereichs sind in allen Ansichten mit einer Warn-Unterstreichung markiert; der Klick öffnet nicht und nennt den Grund. Eingebettete Bilder von außerhalb erscheinen weiterhin.
- Ein eigenes Untermenü führt die zuletzt geöffneten Bereiche, den jüngsten zuerst, mit dem vollen Pfad als Kurzhinweis.
- Ein neues Panel zeigt den Bereich als Ordnerbaum mit der Dateiliste des gewählten Ordners. Ein Klick öffnet, ein Knopf legt eine neue Datei an, und Änderungen von außen erscheinen von selbst.
- Die Sitzungs-Wiederherstellung umfasst die ganze Struktur aus Applikationen, Fenstern und Spalten samt Bereichs-Bindung.
- Geändert: Zwei Menüpunkte heißen jetzt eindeutiger „Neue Datei“ und „Datei öffnen“, zur Unterscheidung von „Neue Applikation“ und „Bereich öffnen“.
- Behoben: Ein Beenden unmittelbar nach dem Öffnen eines frischen Fensters konnte hängen bleiben.
- Behoben: Beim Mehrfachstart riss der zweite Start der laufenden Instanz ihre entpackten Dateien weg, sodass neue Fenster ihre Sprachdateien nicht mehr laden konnten. Betroffen war nur die Portable-Programmdatei.
- Wer die neuen Möglichkeiten nicht nutzt, merkt keinen Unterschied: ein Start, eine Applikation, kein Bereich.
0.38.1 Korrektur am Reiter-Kontextmenü
3. Juli 2026
Ein Nachtrag zur vorigen Version.
- Behoben: Die Untermenüs zum Verschieben und Kopieren eines Reiters in ein anderes Fenster öffneten stur nach rechts und lagen bei Reitern nahe am rechten Fensterrand außerhalb des Fensters. Sie weichen jetzt bei Platzmangel nach links aus und werden nach unten hin geklemmt.
- Klargestellt: „Datei → Beenden“ sichert die vollständige Sitzung über alle Fenster. Wer stattdessen alle Fenster einzeln schließt, bekommt beim nächsten Start nur das zuletzt geschlossene zurück. Dieses Verhalten bleibt bewusst so.
0.38.0 Zwei Erweiterungen des PDF-Exports
3. Juli 2026
Der Export folgt der Ansicht, und die Kopfdaten lassen sich offen halten.
- Der Export folgt jetzt der aktiven Ansicht: Aus der Quelltext-Ansicht heraus druckt er das rohe Markdown mit farblich abgesetzter Syntax, samt Zeilennummern, sofern sie im Reiter eingeschaltet sind. Lange Zeilen brechen weich um, und nur die erste Druckzeile trägt die Nummer.
- Ein neuer Schalter hält die Kopfdaten dauerhaft aufgeklappt, in der gerenderten Ansicht wie im Live-Modus. Damit erscheinen sie auch vollständig im PDF. Ohne den Schalter bleibt es beim Aufklappen per Zeigen und Feststellen.
- Die übrigen Ansichten drucken unverändert das formatierte Dokument.
0.37.0 PDF-Export
3. Juli 2026
Ein Dokument lässt sich als PDF ausgeben, immer hell und unabhängig vom eingestellten Erscheinungsbild.
- „Datei → Als PDF exportieren“ mit einem Standard-Tastenkürzel, dazu ein Speichern-Dialog mit sinnvollem Namensvorschlag neben der Quelldatei.
- Gedruckt wird der gerenderte Inhalt. Quelltext- und Live-Modus wechseln dafür kurz auf die gerenderte Ansicht und kehren danach zurück.
- Das PDF ist immer hell, auch bei dunklem Erscheinungsbild. Formeln, Quelltext-Hervorhebung, Hinweisblöcke, Container und Tabellen erscheinen wie in der Vorschau, Diagramme bleiben Vektorgrafik.
- Umbruch-Regeln halten Quelltext-Blöcke, Tabellen, Diagramme, Formeln, Hinweisblöcke und Einbettungen möglichst zusammen; eine Überschrift steht nie allein am Seitenende.
- Ein neuer Einstellungs-Bereich führt Seitenformat, Ausrichtung und Ränder.
0.36.0 Erweiterungen von außen
2. Juli 2026
Die Anwendung lädt selbst installierte Erweiterungs-Pakete.
- Installiert wird durch Ablegen eines Paket-Ordners im Erweiterungs-Verzeichnis des Benutzerprofils. Erkannt wird beim Start und über eine Aktualisieren-Aktion; ein fehlerhaftes Paket wird mit Diagnose gelistet und nie geladen.
- Neu erkannte Pakete sind zunächst abgeschaltet. Das Einschalten verlangt eine ausdrückliche Bestätigung in einem Warn-Dialog, der klar benennt, was das bedeutet: fremder Code mit vollem Zugriff auf Dokumente und Anwendung, ohne Abschottung. Abbrechen ist vorbelegt.
- Die Bestätigung gilt je Erweiterung und Version. Nach einem Versionswechsel wird erneut gefragt.
- Eine Erweiterung kann sechs Dinge beisteuern: eine Markdown-Erweiterung, ein Panel der Seitenleiste, ein Kommando mit Tastenkürzel, einen eigenen Einstellungs-Bereich, eigene Übersetzungen und einen eigenen Speicherbereich. Farben, Erscheinungsbild und Sprache darf sie lesen.
- Fehler bleiben eingegrenzt: Eine beim Laden scheiternde Erweiterung wird vollständig zurückgenommen, abgeschaltet und mit ihrem Fehlertext angezeigt. Fehler im laufenden Betrieb reißen die Anwendung nicht mit.
- Ein eigener Einstellungs-Bereich listet alle Pakete mit Name, Version, Beschreibung, Herkunft und Zustand, dazu die Aktionen Einschalten, Abschalten, Entfernen, Aktualisieren und Ordner öffnen.
- Ohne installierte Pakete verhält sich alles wie zuvor.
0.35.0 Funktionen einzeln abschaltbar
2. Juli 2026
Siebenundzwanzig bestehende Funktionen lassen sich einzeln ein- und ausschalten.
- Ein neuer Einstellungs-Bereich führt alle Erweiterungen in drei Gruppen (Darstellung, Vernetzung, Werkzeuge), je mit Schalter, Name und kurzer Beschreibung. Die Wirkung tritt sofort ein, ohne Neustart und in allen Fenstern.
- Achtzehn betreffen die Darstellung: Hinweisblöcke, Container, Hervorhebung, Fußnoten, Emoji-Kürzel, Abkürzungen, Bildgrößen und Bildunterschriften, Definitionslisten, Zeilenblöcke, Hoch- und Tiefstellung, Attribute, Spoiler, Änderungsmarken, erweiterte Aufgaben-Status, Perspective-Tabellen, Formeln, Diagramme und die Hervorhebung von Quelltext. Abgeschaltet erscheint die Syntax als gewöhnlicher Text, nicht als Fehler.
- Neun betreffen Vernetzung und Werkzeuge: Wiki-Links samt ihren Panels, Einbettungen, Schlagworte mit Auto-Vervollständigung, Linter, Lesezeichen, Fokus-Modus, Wort-Statistik und der Kopier-Knopf an Quelltext-Blöcken. Abschalten nimmt Panels, Schaltflächen, Menüeinträge und Tastenkürzel sauber mit.
- Hängt eine Erweiterung an einer anderen, wird sie mit abgeschaltet und mit einem Hinweis versehen. Ihr eigener Schalter bleibt erhalten und greift wieder, sobald die Grundlage zurückkommt.
- Alle Daten bleiben beim Abschalten erhalten: Lesezeichen, Status-Definitionen, Sichtbarkeiten, eigene Tastenkürzel und Vorlieben kehren beim Einschalten zurück.
- Ab Werk ist alles eingeschaltet; ohne eigene Konfiguration ändert sich nichts.
- Behoben: Schaltflächen der Statusleiste blieben sichtbar, obwohl sie ausgeblendet sein sollten.
0.34.0 Frei anordenbare Seitenleiste
2. Juli 2026
Jede Spalte hat eine Seitenleiste links und rechts, und jedes Panel darf überall stehen.
- Links und rechts vom Inhalt liegt je eine Seitenleiste mit eigenem Ziehgriff. Eine Seite erscheint nur, wenn dort mindestens ein Panel sichtbar ist; beide Seiten haben eigene, gespeicherte Breiten.
- Seite und Reihenfolge jedes Panels sind frei wählbar. Die Anordnung gilt für die ganze Anwendung, die Sichtbarkeit bleibt je Spalte schaltbar.
- Mehrere Panels an derselben Stelle teilen sich den Platz als Gruppe mit Reiterleiste; der zuletzt gewählte Reiter wird gemerkt, und das Einblenden eines gruppierten Panels holt seinen Reiter nach vorn.
- Umgeordnet wird per Ziehen unmittelbar in der Leiste: oben oder unten einsortieren, in der Mitte gruppieren, auf freie Fläche anhängen. Zielzonen sind farbig markiert, Esc bricht ab, und die Änderung wirkt sofort in allen Fenstern.
- Wer lieber ohne Ziehen arbeitet, findet dieselben Möglichkeiten im neuen Einstellungs-Bereich, samt Zurücksetzen auf die Standard-Anordnung.
- Die Standard-Anordnung entspricht dem bisherigen Zustand; wer nichts ändert, merkt keinen Unterschied.
0.33.0 Kopfdaten in der gerenderten Ansicht
2. Juli 2026
Der Block mit den Kopfdaten ist im Gerenderten nicht länger unsichtbar.
- Dokumente mit Kopfdaten zeigen am Anfang eine dezente, zusammengeklappte Zeile mit der Zahl der Felder. Zeigen mit der Maus klappt sie auf, ein Klick stellt sie fest, Wegbewegen klappt sie mit kurzer Verzögerung wieder zu.
- Aufgeklappt erscheint das Original samt Kommentaren, mit farblich abgesetzter Syntax. Sind die Kopfdaten fehlerhaft, erscheint der Rohtext ohne Feldzahl.
- Bedienbar auch über die Tastatur, mit Fokus und Eingabe- oder Leertaste.
- Im Live-Modus tritt dieselbe Zeile an die Stelle der Quelltext-Zeilen, solange der Cursor außerhalb steht. Fährt der Cursor hinein, erscheint wieder der bearbeitbare Quelltext.
- Die Zeile ist reine Anzeige; bearbeitet werden die Felder weiterhin im Eigenschaften-Panel.
- Ein Schalter in den Einstellungen kann die Anzeige abschalten; ab Werk ist sie an.
- Behoben: Bei Dokumenten mit Kopfdaten war die Scroll-Synchronisation der geteilten Ansicht um deren Länge verschoben, und ein Klick auf ein Kästchen im Gerenderten traf die falsche Zeile.
0.32.0 Einstellungen als eigene Seite
2. Juli 2026
Der bisherige Einstellungs-Dialog weicht einer vollwertigen Seite im Reiter-System.
- Links die Bereichs-Navigation, rechts der gewählte Bereich, in voller Programmgröße. Die Tabelle der Tastenkürzel hat damit endlich genug Platz.
- Je Fenster gibt es höchstens eine solche Seite; erneutes Öffnen holt die vorhandene nach vorn. Sie lässt sich in die zweite Spalte und in andere Fenster verschieben.
- Ein Bereichswechsel erhält den Entwurf. Ein Fehler markiert den betroffenen Bereich in der Navigation und blockiert Anwenden und OK.
- Gespeichert wird erst bei Anwenden oder OK; Darstellungs-Werte zeigen vorher eine Vorschau. Neu: Das Schließen der Seite ohne Anwenden wirkt wie Abbrechen und verwirft die Vorschau.
- Für die Einstellungs-Seite sind Bearbeiten, Speichern, Export und die Ansichts-Modi abgeschaltet.
- Behoben: Bei geöffneter Handbuch-Seite blieben Speichern, Speichern unter und Bearbeiten im Menü anklickbar, obwohl sie wirkungslos waren.
0.31.0 Härtung und Fehlerbehebung
2. Juli 2026
Ein Qualitäts-Release ohne neue Funktionen. Ein Prüflauf durch den gesamten Bestand brachte drei ernste und rund zwanzig kleinere Befunde ans Licht.
- Behoben: Ein besonders geformter Attribut-Wert konnte im Markdown-Export aus seinem Attribut ausbrechen und fremden Code einschleusen.
- Behoben: Die Einbettung fremder Dateien war nicht begrenzt und konnte über Pfad-Angaben beliebige lokale Dateien lesen. Jetzt gelten eine Beschränkung auf den Ordner des Dokuments, eine Liste zulässiger Endungen und eine Größen-Grenze.
- Behoben: Ein ungespeicherter Reiter konnte beim Verschieben in ein anderes Fenster seinen Inhalt verlieren, wenn die Zieldatei nicht lesbar war. Er bleibt jetzt als fehlend markiert erhalten, und ein Verschieben auf einen bereits ungespeicherten Reiter fragt nach, statt still zu überschreiben.
- Behoben: Nicht lesbare Dateien wurden bei der Sitzungs-Wiederherstellung still verworfen; sie bleiben jetzt als fehlend markiert samt Hinweis.
- Behoben: Fehler beim Lesen und Schreiben führen zu verständlichen Meldungen statt zu Abbrüchen, ein Fehler in der Datei-Überwachung kann die Anwendung nicht mehr beenden, und ein fehlerhaftes Verweis-Verzeichnis führte zu falschen Meldungen über defekte Wiki-Links.
0.30.0 Neuer Produktname
15. Juni 2026
Produktname und die eigene Tabellen-Funktion tragen eine eigenständige Marke statt des bisherigen Firmenkürzels.
- Der neue Name erscheint in Fenstertitel, Über-Dialog, Startbildschirm, Installationsprogramm und Handbuch. Bestehende Einstellungen übernimmt der erste Start aus dem alten Profil.
- Die eigene Tabellen-Funktion heißt jetzt Perspective Table, einschließlich der Sprach-Angabe ihres Code-Blocks.
- Entfernt: Die alte Sprach-Angabe der Tabelle und der alte Marker des Markdown-Exports werden nicht mehr erkannt. Dokumente mit der alten Tabellen-Syntax und ältere Exporte sind neu zu erzeugen. Ein bewusst harter Schnitt.
0.29.2 Hilfetexte ohne Versions-Angaben
12. Juni 2026
Ein Nachtrag zur Handbuch-Version.
- Geändert: Aus den Hilfe-Texten sind Angaben verschwunden, die auf einzelne Versionen verwiesen. Die Kapitel beschreiben die Funktionen jetzt unmittelbar. Wann etwas dazugekommen ist, steht dort, wo es hingehört, nämlich in diesem Änderungsprotokoll.
0.29.1 Hilfetexte ohne Verweise auf fremde Programme
12. Juni 2026
Ein Nachtrag zur Handbuch-Version.
- Geändert: Handbuch und Funktions-Katalog beschreiben jedes Konstrukt aus sich heraus, ohne Herkunfts- und Stil-Verweise auf andere Programme. Aussagen über das Zusammenspiel sind neutral formuliert, und Beispiel-Verweise zeigen auf eine neutrale Beispiel-Adresse.
0.29.0 Handbuch im Reiter-System
12. Juni 2026
Das bisherige Hilfe-Fenster weicht einem vollwertigen Handbuch, das als Reiter geöffnet wird.
- F1 öffnet eine Überblicksseite als schreibgeschützten Reiter. Von dort führen Verweise zu allen weiteren Seiten, und jede Seite ist ein eigener Reiter.
- Handbuch-Seiten haben alles, was ein Dokument hat: alle vier Ansichten, Gliederung, Volltextsuche, Zoom und Erscheinungsbild. Sie lassen sich in die zweite Spalte schieben und damit neben der eigenen Arbeit lesen.
- Zwölf Seiten in fünf Sprachen, von den Markdown-Grundlagen über Block- und Inline-Konstrukte, Aufgabenlisten, Bilder, Formeln und Diagramme, Vernetzung, Kopfdaten und Werkzeuge bis zur eigenen Tabellen-Funktion, dazu eine Emoji-Übersicht.
- Syntax-Kapitel zeigen sich selbst: erst der Quelltext, unmittelbar darunter das gerenderte Ergebnis, in der geteilten Ansicht nebeneinander.
- Zwei Seiten entstehen zur Laufzeit: die Funktions-Tabelle aus dem Funktions-Katalog und die Tastenkürzel-Seite aus der Kommando-Liste. Letztere zeigt die tatsächlich belegten Kürzel, eigene Änderungen eingeschlossen.
- Ein Sprachwechsel wechselt offene Handbuch-Seiten sofort mit, samt Reiter-Titel.
- Handbuch-Reiter sind strikt schreibgeschützt und tauchen weder in der Sitzung noch in der Liste der zuletzt geöffneten Dateien auf.
0.28.1 Fehler beim Zurücksetzen eines Tastenkürzels
12. Juni 2026
Ein Nachtrag zur vorigen Version.
- Behoben: Wurde ein Standard-Kürzel durch Überschreiben an ein anderes Kommando vergeben und danach beim ursprünglichen Kommando zurückgesetzt, stand dieselbe Kombination anschließend an zwei Stellen. Das Zurücksetzen läuft jetzt durch dieselbe Konflikt-Prüfung wie das Erfassen, und beim Anwenden wird der gesamte Entwurf noch einmal geprüft.
0.28.0 Frei belegbare Tastenkürzel
12. Juni 2026
Alle Tastenkürzel der Anwendung lassen sich in den Einstellungen ändern.
- Ein neuer Einstellungs-Bereich führt alle Kommandos in fünf Gruppen. Ein Klick auf „Ändern“ erfasst die nächste Tastenkombination, Esc bricht ab.
- Konflikte werden erkannt und lassen sich durch Überschreiben auflösen, wobei das andere Kommando seine Belegung verliert. Fest vergebene Kombinationen sind geschützt, und Kombinationen ohne Steuertaste sind gesperrt, weil sie das Tippen kapern würden.
- Belegungen lassen sich entfernen, einzeln zurücksetzen oder insgesamt auf den Auslieferungszustand bringen.
- Änderungen wirken nach dem Anwenden sofort in Menü, Editor und allen offenen Fenstern und überstehen den Neustart. Gespeichert wird nur, was vom Standard abweicht.
- Neu ist ein Kommando, das den aktuellen Zeitstempel an der Cursor-Position einfügt und dabei eine Markierung ersetzt.
- Geändert: Drei unbeabsichtigte Nebenwirkungen entfallen, weil die Tastenkombinationen jetzt genau geprüft werden. Die dadurch frei gewordenen Kombinationen sind belegbar.
0.27.0 Fünfzehn neue Markdown-Konstrukte
12. Juni 2026
Ein Schub etablierter Schreibweisen, jede in Anzeige, Live-Modus und Export gleichermaßen.
- Emoji-Kürzel erscheinen als Zeichen. Emoticons aus Satzzeichen bleiben bewusst Text.
- Abkürzungs-Definitionen erzeugen im Text gepunktet unterstrichene Vorkommen mit Erklärung beim Zeigen.
- Ein allein stehendes Bild wird zur Abbildung mit zentrierter Unterschrift aus dem Alternativtext. Eine Größenangabe hinter dem Dateinamen setzt Breite und Höhe, auch nur eines von beiden.
- Definitionslisten aus Begriff und Erklärung, dazu Zeilenblöcke, die Umbrüche und führende Leerzeichen bewahren, etwa für Anschriften und Gedichte.
- Container-Blöcke: Die bekannten Hinweis-Typen erscheinen darin in gewohnter Optik, unbekannte Namen als neutraler Kasten. Verschachtelung ist möglich.
- Tief- und Hochstellung sowie Unterstreichen.
- Eigene Kennungen an Überschriften und Auszeichnungen an einzelnen Textstücken. Aus Sicherheitsgründen sind ausschließlich Kennung und Klasse erlaubt.
- Spoiler, die verdeckt erscheinen und erst beim Zeigen oder bei Tastatur-Fokus lesbar werden.
- Änderungsmarken in fünf Formen: eingefügt, gelöscht, ersetzt, hervorgehoben und kommentiert.
- Sechs zusätzliche Aufgaben-Status (in Arbeit, abgebrochen, delegiert, Frage, wichtig, markiert) als farbige Kästchen mit Erklärung. Ein neuer Einstellungs-Bereich verwaltet sie: ein- und ausschalten, Farben ändern, eigene Status mit Zeichen, Farbe und Bezeichnung anlegen.
- Geändert: Eine Raute innerhalb eines Attribut-Blocks gilt als Kennung und nicht mehr als Schlagwort.
0.26.0 Ausbau der automatisierten Prüfungen
11. Juni 2026
Ohne Änderung am Verhalten der Anwendung.
- Jede im Funktions-Katalog beschriebene Funktion ist jetzt durch automatisierte Prüfungen abgedeckt oder trägt eine begründete Ausnahme. Für den Anwender ändert sich nichts; der Nutzen liegt darin, dass künftige Änderungen bestehende Funktionen nicht unbemerkt beschädigen.
0.25.0 Geschlossene Lücken zwischen den Ansichten
11. Juni 2026
Funktionen, die an einer Stelle wirkten und an einer vergleichbaren fehlten, wirken jetzt überall.
- Sprünge zu Ankern und Zeilen wirken in jeder Ansicht. Verweise aus Rückverweisen, Lesezeichen und dem Verweis-Panel scrollen auch in der Lese-Ansicht an die richtige Stelle, und die Gliederung trifft bei gleichnamigen Überschriften das richtige Vorkommen.
- Im Live-Modus sind Schlagworte klickbar, Blöcke tragen Kopier-Knöpfe und übersetzte Hinweis-Titel, einzeilige Formeln erscheinen gerendert, und ein Wechsel des Erscheinungsbilds färbt Diagramme sofort um.
- In der Lese-Ansicht sind Aufgaben-Kästchen klickbar und ändern den Quelltext.
- Das Verweis-Verzeichnis entsteht jetzt bei jedem Bedarf statt nur beim Öffnen eines bestimmten Panels. Vier Funktionen, die davon abhingen, blieben zuvor still wirkungslos.
- Der Markdown-Export beginnt wieder mit den Kopfdaten in der ersten Zeile, sodass andere Programme sie lesen und die Eigenschaften beim Wiederöffnen gefüllt sind. Ältere Exporte werden weiterhin erkannt.
- Ein Sprachwechsel erreicht jetzt alle offenen Fenster sofort.
- Behoben: Mehrere Stellen der Oberfläche erschienen unabhängig von der eingestellten Sprache auf Deutsch, darunter Titel und Datei-Filter des Öffnen-Dialogs.
- Behoben: Eine Reihe fehlender Rückmeldungen, etwa beim gescheiterten Öffnen einer Datei, bei fehlenden Einbettungs-Zielen, bei nicht lesbaren Ordnern und bei Fehlern der Datei-Überwachung.
- Behoben: Mehrere Darstellungs- und Bedien-Mängel, darunter unsichtbarer Tastatur-Fokus, zu schwacher Kontrast im dunklen Erscheinungsbild und Kontextmenüs, die aus dem Fenster ragten.
0.24.0 Tempo und kleinere Programmdatei
11. Juni 2026
Ein Umbau unter der Haube mit deutlich sichtbaren Folgen.
- Der Wechsel zwischen Reitern ist bei großen Dokumenten rund ein Drittel schneller, und das Flackern der Diagramme dabei entfällt.
- Pro Tastendruck wird der Dokumenttext nur noch einmal durchgearbeitet statt bis zu sechsmal. Die geteilte Vorschau baut sich bei großen Dokumenten seltener neu auf, und eingebettete PDF-Dateien laden beim Tippen nicht mehr nach.
- Das Verweis-Verzeichnis wird in Häppchen aufgebaut. Zuvor stand die Anwendung bei großen Beständen für die gesamte Dauer des Aufbaus.
- Die Programmdatei ist deutlich kleiner geworden, von rund 96 auf 82 Megabyte.
- Behoben: Ein Bau-Lauf mit vergessener Versionsnummer konnte die Programmdateien der Vorgängerversion überschreiben. Das ist jetzt gesperrt.
- Behoben: Die Deinstallation entfernte einen ganzen Registrierungs-Schlüssel statt nur des eigenen Eintrags.
- Behoben: Sortierbare Tabellen-Köpfe zeigten beim Überfahren keine Reaktion, und lange Zeilen in den Verweis-Ausschnitten zeigten die Fundstelle nicht.
0.23.0 Fehlerbehebung aus einer Gesamtprüfung
11. Juni 2026
Ein reines Fehlerbehebungs-Release. Eine Prüfung des gesamten Codes brachte unter anderem sieben Fälle von Datenverlust oder Absturz zutage.
- Behoben: Mehrere Wege, auf denen ungespeicherter Inhalt verloren ging, alle rund um das Verschieben von Reitern zwischen Fenstern und Spalten. Auch das automatische Neuladen konnte Eingaben überschreiben, die während des Lesens getippt wurden; jetzt fragt ein Dialog.
- Behoben: Ersetzen nach zwischenzeitlichem Tippen griff auf veraltete Trefferstellen zu und beschädigte Text an falscher Stelle.
- Behoben: Bei fehlerhaften Kopfdaten ersetzte das Hinzufügen eines Feldes den gesamten Block. Eine Eingabe ging verloren, wenn während des Speicherns der Reiter gewechselt wurde.
- Behoben: Zahlreiche Fälle im Kern der Anwendung, darunter der dauerhafte Ausfall der Sitzungs-Speicherung nach einem abgebrochenen Beenden, verlorene Dateien beim Start aus einer zweiten Instanz, Probleme mit bestimmten Zeichen in Dateinamen und ein dauerhaft leeres Fenster nach einem Neuladen.
- Behoben: Ein mehrzeilig geschriebenes Bild machte den Live-Modus durch eine Dauerschleife unbenutzbar, und ein Prozentzeichen im Namen einer Einbettung brach die gesamte Anzeige ab.
- Behoben: Zahlreiche Fälle im Verweis-Verzeichnis, unter anderem bei Wiki-Links mit Sonderzeichen, Pfaden, Ankern und maskierten Zeichen.
- Behoben: Härtung der Anzeige. Rohes HTML im Markdown-Export läuft durch eine enge Liste erlaubter Elemente, Bilder werden nur noch aus dem Ordner des Dokuments eingebettet, und Wiki-Links mit ausführbaren Schemata erscheinen nicht mehr als Verweis.
0.22.0 Grundlage für automatisierte Prüfungen
11. Juni 2026
Ohne sichtbare Änderung an der Anwendung.
- Die Anwendung bekommt ein Sicherheitsnetz aus automatisierten Prüfungen: schnelle Einzelprüfungen für die Logik und neun durchgespielte Abläufe gegen das echte Programm, vom Start über Öffnen, Bearbeiten und Speichern bis zur Wiederherstellung der Sitzung.
- Eine Prüfung läuft künftig vor jeder Änderung am Code und verweigert sie, wenn etwas rot ist. Für den Anwender heißt das: Fehler dieser Art kommen gar nicht erst in eine Auslieferung.
0.21.0 Ende der Update-Prüfung
8. Juni 2026
Die Anwendung prüft nicht mehr selbst auf neue Versionen.
- Entfernt: der Menüpunkt zur Update-Prüfung, die automatische Prüfung im Hintergrund und die zugehörigen Dialoge. Hintergrund: Die Prüfung lief gegen eine Stelle im Netz, die es für dieses Erzeugnis nicht mehr gibt. Stehen gelassener Code wäre in Fehlermeldungen und tote Verweise gelaufen.
0.20.0 Der Live-Modus
24. Mai 2026
Der Editor rendert Markdown jetzt an Ort und Stelle. Wer im natürlichen Lesebild schreiben will, muss nicht mehr zwischen Quelltext und Anzeige wechseln.
- Ein vierter Ansichts-Modus neben Gerendert, Geteilt und Quelltext. Im Live-Modus erscheinen fett, kursiv, durchgestrichen, hervorgehoben, Quelltext-Stücke, Verweise und Wiki-Links formatiert, Überschriften groß, Listen mit Aufzählungszeichen oder Nummern, Aufgaben mit klickbarem Kästchen, Zitate eingerückt mit Balken, Trennlinien, Hinweisblöcke als Kasten, Tabellen und Quelltext-Blöcke als fertiges Bild, dazu Formeln, Bilder, Einbettungen und Diagramme.
- Cursor-bewusst: In der Zeile, in der der Cursor steht, bleibt die Markdown-Quelle sichtbar; alle übrigen Zeilen zeigen das gerenderte Bild. Der reine Quelltext-Modus bleibt unverändert erhalten.
- Zugang über einen eigenen Knopf in der Statusleiste, das Ansichtsmenü und ein Tastenkürzel, passend zur bestehenden Reihe.
- Eine neue Einstellung legt fest, welche Ansicht neue Reiter zeigen.
- Zeilenumbruch, Zeilennummern und Gliederung überstehen jetzt das Schließen und Wiederöffnen eines Reiters sowie einen Neustart.
- Behoben: Ein Diagramm mit Syntax-Fehler hinterließ ein defektes Bild im Zwischenspeicher; jetzt erscheint eine Fehler-Box mit dem Quelltext. Ein Klick in ein Diagramm setzt den Cursor zuverlässig auf den Anfang der Quell-Zeile.
0.19.0 Fünf Komfort-Funktionen
22. Mai 2026
Lesezeichen, Wortzählung, ausgehende Verweise und mehr.
- Jeder Quelltext-Block bekommt oben rechts einen Kopier-Knopf, der beim Zeigen erscheint und den Inhalt vollständig in die Zwischenablage legt.
- Die Statusleiste zeigt Wörter, Zeichen und geschätzte Lesezeit der aktiven Datei, bei einer Markierung die der Auswahl. Ein Klick öffnet Einzelheiten mit Absätzen, Sätzen und Überschriften je Ebene. Kopfdaten, Quelltext und Formeln zählen nicht mit.
- Ein neues Panel zeigt alle ausgehenden Verweise der aktiven Datei in der Reihenfolge des Dokuments, je mit Art, Ziel samt Anker, Zeile und Textausschnitt. Ein Klick öffnet das Ziel.
- In Pipe-Tabellen springt die Tabulator-Taste zwischen den Zellen und erzeugt am Ende eine neue Zeile; die Eingabetaste tut dasselbe, und zweimal in einer leeren Zeile verlässt sie die Tabelle.
- Lesezeichen auf Datei-Ebene, mit verschachtelten Ordnern wie in einem Browser. Anlegen per Tastenkürzel, verwalten über ein Kontextmenü mit neuem Ordner, Umbenennen, Verschieben und Entfernen, sortieren per Ziehen mit klaren Ablage-Zonen. Ein Stern in der Statusleiste zeigt an, ob die aktive Datei vorgemerkt ist.
- Behoben: Das Ziehen von Dateien aus dem Datei-Explorer in die Anwendung funktionierte nicht mehr, seit die Lesezeichen ihr eigenes Ziehen mitbrachten.
0.18.0 Hinweisblöcke, Hervorhebung, Fußnoten und gleichlaufendes Scrollen
21. Mai 2026
Vier Erweiterungen der Schreib- und Leseumgebung.
- Hinweisblöcke: ein Zitat-Block mit Typ-Angabe in der ersten Zeile wird zur farbigen Box mit Symbol und Titel. Zehn Typen von Notiz über Warnung bis Beispiel, jeweils mit Titel in der eingestellten Sprache, wahlweise zusammenklappbar. Ein unbekannter Typ bleibt ein gewöhnliches Zitat und wird vom Linter angemerkt.
- Hervorhebung: Text zwischen doppelten Gleichheitszeichen erscheint gelb hinterlegt, im dunklen Erscheinungsbild gedämpft.
- Fußnoten mit Verweis im Text und Definition am Dateiende, dazu eine Kurzform, die den Text direkt an der Stelle mitbringt. Im Gerenderten erscheinen hochgestellte Zahlen mit Sprung und Rückweg.
- Bei der Einbettung eines Block-Ankers wird jetzt das gesamte umschließende Konstrukt eingebettet: mehrzeilige Listenpunkte samt Unterpunkten, Quelltext-Blöcke, Tabellenzeilen, mehrzeilige Zitate. Zuvor kam nur die eine Zeile.
- In der geteilten Ansicht laufen beide Hälften gleich: Wer links scrollt, sieht rechts dieselbe Stelle, und umgekehrt. Der Gleichlauf orientiert sich an den Absätzen statt am Prozentsatz und ist je Reiter schaltbar.
- Behoben: Ein Wiki-Link mit maskiertem senkrechten Strich in einer Tabellenzelle galt als defekt.
- Behoben: Eingebettete Bilder, PDF-Dateien und andere Anlagen wurden vom Linter durchweg als defekt markiert.
- Behoben: Eine Datei mit Zeilenenden nach Windows-Art galt unmittelbar nach dem Öffnen als geändert, ohne dass jemand sie angefasst hatte.
0.17.1 Fehlerkennungen bei Schlagworten
20. Mai 2026
Direkt nach der vorigen Version zeigten sich im Alltag mehrere Arten falsch erkannter Schlagworte.
- Behoben: Farbangaben in Rautenschreibweise galten als Schlagwort.
- Behoben: Reine Zahlen galten als Schlagwort, etwa Vorgangs-Nummern und Zeilenangaben. Ein Schlagwort braucht jetzt mindestens einen Buchstaben.
- Behoben: Sprungziele in Markdown-Verweisen galten als Schlagwort.
- Behoben: Rauten in Quelltext-Stücken galten als Schlagwort. In der Anzeige waren sie schon ausgenommen, im Verzeichnis nicht.
- Schlagworte im laufenden Text bleiben unverändert erkennbar.
0.17.0 Anker, Einbettungen, Schlagworte und Auto-Vervollständigung
20. Mai 2026
Vier Bausteine für die Vernetzung von Dokumenten.
- Ein Wiki-Link kann auf eine Überschrift oder einen benannten Block der Zieldatei zeigen. Block-Anker werden am Zeilenende gesetzt und gelten für den umschließenden Block. Der Linter prüft beide Arten und meldet defekte Ziele.
- Einbettungen holen fremde Inhalte in das Dokument: Bilder mit wählbarer Größe, andere Markdown-Dateien als gerenderter Block, wahlweise nur der Ausschnitt hinter einem Anker, sowie PDF-Dateien in einer Anzeige mit Blättern und Zoom. Die Tiefe ist auf zwei Ebenen begrenzt, und ein fehlendes Ziel zeigt einen Platzhalter.
- Schlagworte aus dem Fließtext und aus den Kopfdaten. Ein Klick öffnet eine vorgefilterte Suche, und ein neues Panel listet alle Schlagworte des Suchraums mit Häufigkeit, Filter-Feld und Treffern je Datei.
- Auto-Vervollständigung beim Tippen: Dateinamen und Alias nach der öffnenden Klammer, danach Überschriften und Block-Kennungen der Zieldatei, dazu Schlagworte nach der Raute. Sortiert wird nach Anfangs-Treffer, dann Häufigkeit, dann Alphabet.
0.16.0 Kopfdaten, Alias und Eigenschaften
20. Mai 2026
Der Metadaten-Block am Dateianfang wird zur nutzbaren Funktion.
- Der Block am Dateianfang wird als Kopfdaten erkannt und nicht mehr als Trennlinie dargestellt. Im Quelltext ist er dezent hinterlegt. Fehlt der Block, ist er unvollständig oder fehlerhaft, verhält sich die Anwendung ruhig und ohne Absturz.
- Ein Alias-Feld macht eine Datei unter mehreren Namen verlinkbar, unabhängig von Groß- und Kleinschreibung. Rückverweise finden die Quelle auch über einen Alias und kennzeichnen das. Führen mehrere Dateien denselben Alias, fragt ein Dialog nach dem Ziel.
- Ein neues Panel bearbeitet die Felder der Kopfdaten unmittelbar, mit passender Eingabe je Art: Text, Liste, Datum, Zahl, Wahrheitswert und mehrzeiliger Text. Verschachtelte Strukturen erscheinen als Vorschau ohne Bearbeitung.
- Beim Schreiben bleiben unveränderte Felder Zeichen für Zeichen erhalten, samt Kommentaren und Reihenfolge der Schlüssel.
- Behoben: Eine Eigenschaft wurde sofort auf die Festplatte geschrieben, auch wenn das automatische Speichern ausgeschaltet war.
0.15.0 Sortierung, Status-Farben und Spalten-Ausrichtung in eigenen Tabellen
19. Mai 2026
Drei Erweiterungen der eigenen Tabellen-Funktion.
- Zellen und Zeilen können einen Status tragen (Fehler, Warnung, in Ordnung, Information, neutral) und erscheinen dann farbig hinterlegt. Der Status einer Zelle geht dem der Zeile vor. Die Farben sind für helles und dunkles Erscheinungsbild auf Lesbarkeit geprüft.
- Eine Angabe im Tabellenkopf setzt die Ausrichtung je Spalte. Die Angabe an der einzelnen Zelle geht vor.
- Tabellen lassen sich für Klick-Sortierung freischalten: aufsteigend, absteigend, zurück zum Ursprung. Sortiert wird numerisch, wo es geht, sonst alphabetisch nach den Regeln der Sprache, sodass Umlaute richtig einsortieren. Bei verbundenen Zellen ist die Sortierung abgeschaltet.
0.14.0 Verschachtelte eigene Tabellen und der Markdown-Export
19. Mai 2026
Tabellen in Tabellen, und ein Export für fremde Programme.
- Eine Zelle kann selbst eine Tabelle enthalten, bis zu drei Ebenen tief. Ab der vierten Ebene erscheint die innerste als gewöhnlicher Quelltext-Block.
- Der neue Export erzeugt aus einem Dokument eine Datei, in der die eigenen Tabellen als gewöhnliche Tabellen stehen. Damit erscheinen sie auch in anderen Markdown-Programmen als Tabelle. Die Ursprungs-Datei bleibt unverändert.
- Die exportierte Datei trägt am Anfang eine Marke, an der die Anwendung sie erkennt und ebenfalls als Tabelle darstellt. Gewöhnliche Markdown-Dateien bleiben davon unberührt.
- Nebenbei behoben: Ein Quelltext-Block in einer Zelle konnte die Tabelle zerreißen, wenn er tabellenähnliche Zeichen enthielt.
0.13.0 Verbundene Zellen und Ausrichtung in eigenen Tabellen
19. Mai 2026
Angaben an der einzelnen Zelle steuern das Layout.
- Zellen lassen sich über mehrere Spalten oder Zeilen verbinden, und ihr Inhalt waagerecht wie senkrecht ausrichten. Erlaubt ist nur diese kurze Liste von Angaben; alles andere wird stillschweigend übergangen, damit aus einem Dokument kein Schadcode in die Anzeige gelangt.
- Kopfzellen bekommen automatisch die Angabe, ob sie für eine Spalte oder eine Zeile stehen. Vorlese-Programme können damit Datenzellen ihren Überschriften zuordnen.
0.12.0 Eigene Tabellen mit mehrzeiligen Zellen
19. Mai 2026
Die gewöhnliche Markdown-Tabelle ist zeilenbasiert und kann in einer Zelle weder Listen noch mehrere Absätze noch Quelltext-Blöcke tragen. Diese Lücke schließt eine eigene Tabellen-Form.
- Geschrieben wird sie als Block mit eigener Sprach-Angabe. Dort öffnen und schließen eigene Zeichen die Tabelle, trennen Zeilen und beginnen Zellen, Kopfzellen und eine Beschriftung.
- Der Inhalt einer Zelle wird vollwertig als Markdown gesetzt: Listen, auch verschachtelt, nummerierte Listen, Quelltext-Blöcke, Auszeichnungen, Verweise und Bilder.
- In anderen Markdown-Programmen bleibt der Block als lesbarer Quelltext sichtbar, statt kaputt auszusehen.
- Eine eigene Hilfe-Seite in fünf Sprachen erklärt die Form und zeigt sich dabei selbst, denn ihre Beispiele sind echte Tabellen dieser Art.
0.11.0 Erscheinungsbild wählbar, Symbole in der Statusleiste
19. Mai 2026
Drei Komfort-Verbesserungen.
- Das Erscheinungsbild ist frei wählbar: hell, dunkel oder dem System folgend. Zu erreichen über das Ansichtsmenü und über ein Symbol in der Statusleiste, das der Reihe nach durchschaltet. Die Wahl überlebt den Neustart und gilt sofort in allen Fenstern, samt Diagrammen, Quelltext-Farben und den Dialogen des Betriebssystems.
- Die acht Wort-Knöpfe der Statusleiste sind durch Symbole ersetzt. Sie tragen Kurzhinweise und Beschriftungen für Vorlese-Programme in allen fünf Sprachen. Die Leiste wird dadurch deutlich schmaler.
- Die Anwendung prüft im Hintergrund auf neue Versionen und bietet bei einem Fund an, die Bezugsseite im Browser zu öffnen, später zu erinnern oder die Version zu überspringen. Heruntergeladen oder installiert wird nichts von selbst.
- Behoben: Die Abschnitte der Seitenleiste ließen sich nicht mehr unabhängig ein- und ausblenden.
0.10.0 Farbiger Quelltext, Formeln und Diagramme
19. Mai 2026
Die gerenderte Ansicht bekommt drei große Bausteine.
- Quelltext-Blöcke mit Sprach-Angabe erscheinen farbig, mit einer kuratierten Liste gängiger Sprachen. Eine unbekannte Angabe fällt still auf einfache Darstellung zurück.
- Mathematische Formeln werden gesetzt, innerhalb einer Zeile und als eigener Block. Geldbeträge im Fließtext bleiben unangetastet. Ein Fehler in einer Formel erscheint rot an Ort und Stelle, ohne die Anzeige abzuschießen.
- Diagramme aus einer Textbeschreibung, etwa Ablauf-, Sequenz- und Klassendiagramme oder Balkenpläne. Sie werden erst geladen, wenn ein Dokument sie braucht, ein Wechsel des Erscheinungsbilds färbt sie neu, und ein Fehler erscheint als ruhiger Kasten mit Quelltext und Meldung.
0.9.0 Komfort beim Schreiben
18. Mai 2026
Listen einrücken, Zoom, Schriftwahl, Fokus-Modus und ein Linter.
- Die Tabulator-Taste rückt Listenpunkte eine Ebene ein, mit Umschalt wieder aus. Aufzählungen, nummerierte Listen und Aufgabenlisten werden erkannt; eine Auswahl über mehrere Zeilen ist ein einziger Rückgängig-Schritt.
- Zoom je Reiter zwischen 50 und 300 Prozent, über Tastenkürzel und das Mausrad. Er wirkt auf Editor und Anzeige, nicht auf die Oberfläche, und ein Anzeiger in der Statusleiste setzt ihn zurück.
- Ein Einstellungs-Dialog mit getrennter Wahl von Schriftart und Schriftgröße für Editor und Anzeige, mit Vorschlägen und Vorschau. Die Werte gelten in allen Fenstern und überleben den Neustart.
- Ein Fokus-Modus blendet Reiter-Leiste, Statusleiste und Seitenleiste aus. Dazu ein Schreibmaschinen-Modus, der die Cursor-Zeile senkrecht in der Mitte hält.
- Ein Linter markiert vier typische Mängel mit dezenter Wellenlinie: nackte Adressen ohne Verweis-Form, leere Verweis-Texte, Bilder ohne Alternativtext und Wiki-Links auf nicht gefundene Ziele. Quelltext ist ausgenommen, und ein Hinweis beim Zeigen erklärt die Regel.
0.8.0 Gliederung, Inhaltsverzeichnis und Rückverweise
18. Mai 2026
Drei Bausteine für die Navigation in langen Dokumenten.
- Eine Spur am linken Rand des Quelltextes zeigt die Verschachtelung und lässt Abschnitte zusammenklappen: Überschriften ebenso wie mehrzeilige Listen, Zitate, Quelltext-Blöcke und Tabellen. Zwei Tastenkürzel klappen an der Cursor-Position zu und auf.
- Ein Inhaltsverzeichnis in der Seitenleiste zeigt die Überschriften als klickbaren Baum. Ein Klick setzt den Cursor in die Zeile und klappt sie bei Bedarf auf; in der Anzeige wird zur Stelle gescrollt. Die gerade sichtbare Stelle ist hervorgehoben.
- Ein Panel für Rückverweise zeigt, welche Dateien auf die aktive verweisen, gruppiert je Quelle mit Zeile, Anker und Textausschnitt. Ein Klick öffnet die Quelle an der Fundstelle. Der Suchraum umfasst den Ordner der Datei und zwei Ebenen darunter, und eine Überwachung hält ihn ohne Zutun aktuell.
- Behoben: Verweise innerhalb eines Dokuments sprangen in der Anzeige nicht, weil die Überschriften keine Sprungziele trugen. Seit dieser Version funktionieren sie.
0.7.1 Fenster-Position und -Größe beim letzten Fenster
18. Mai 2026
Ein Nachtrag zur vorigen Version.
- Behoben: Beim Schließen des letzten Fensters gingen Position und Größe verloren, und die Anwendung startete danach wieder mittig auf dem Hauptmonitor.
- Behoben: Auf Systemen mit mehreren Bildschirmen unterschiedlicher Skalierung erschien die wiederhergestellte Größe verzerrt.
0.7.0 Reiter in ein anderes Fenster verschieben
17. Mai 2026
Bisher ging nur der Weg in ein neues Fenster.
- Das Kontextmenü eines Reiters bietet bei mehreren offenen Fenstern zwei Untermenüs zum Verschieben und Kopieren, mit einem Eintrag je Fenster und dem Dateinamen des dortigen aktiven Reiters als Kurzhinweis.
- Verschieben nimmt auch ungespeicherten Inhalt mit und schließt den Reiter in der Quelle ohne weitere Nachfrage. Kopieren lässt ihn dort unverändert.
- Ist die Datei im Zielfenster schon offen, wird der vorhandene Reiter aktiviert statt ein zweiter angelegt.
- Sobald mehr als ein Fenster offen ist, trägt jedes eine Nummer im Titel. Die Zählung rückt beim Schließen lückenlos nach und entfällt, sobald nur noch ein Fenster übrig ist.
0.6.0 Bearbeiten, Speichern und die Statusleiste
16. Mai 2026
Aus dem reinen Betrachter wird ein Editor: mit Menüleiste, Speichern, automatischem Speichern und Suchen und Ersetzen.
- Eine native Menüleiste je Fenster mit Datei, Ansicht und Hilfe, samt Tastenkürzeln an den Einträgen.
- Ein vollwertiger Editor mit farbiger Markdown-Syntax, hellem und dunklem Erscheinungsbild, Zeilennummern und Umbruch. Der Bearbeiten-Modus ist je Reiter schaltbar.
- Speichern und Speichern unter, ungespeicherte Änderungen erkennbar am Punkt im Reiter und im Fenstertitel, dazu ein Dialog beim Schließen und ein Hinweis, wenn die Datei sich von außen geändert hat.
- Automatisches Speichern als Option: zwei Sekunden nach der letzten Eingabe oder beim Verlassen des Fensters. Noch nie gespeicherte Dokumente sind ausgenommen.
- Eine Liste der zuletzt geöffneten Dateien im Datei-Menü, mit vollem Pfad als Kurzhinweis und einer Unterscheidung bei gleichen Namen.
- Suchen und Ersetzen im Bearbeiten-Modus, einzeln oder alles auf einmal, mit Rückverweisen im Muster-Modus. Ein Ersetzen aller Treffer ist ein einziger Rückgängig-Schritt.
- Die Werkzeugleiste am oberen Rand weicht einer Statusleiste unten, mit den Umschaltern links und Bearbeiten-Stift und Sprachwahl rechts.
0.5.1 Datei-Argument beim kalten Start
14. Mai 2026
Ein Nachtrag zur vorigen Version.
- Behoben: Ein Doppelklick auf eine Markdown-Datei bei geschlossener Anwendung öffnete zwar das Fenster, zeigte die Datei aber nicht an.
0.5.0 Mehrere Fenster
14. Mai 2026
Ein Reiter lässt sich in ein eigenes Fenster auslagern.
- Über das Kontextmenü eines Reiters wandert eine Datei in ein neues Fenster und damit auf einen anderen Bildschirm, wahlweise verschoben oder kopiert.
- Die Sitzungs-Wiederherstellung umfasst jetzt alle Fenster, jedes an seiner Stelle, mit seinen Reitern und deren Ansicht-Einstellungen.
- Eine zweite Instanz mit Datei-Argument, etwa aus dem Datei-Explorer, reicht die Datei an das zuletzt benutzte Fenster weiter, statt ein zweites Programm zu starten.
- Ist dieselbe Datei in mehreren Fenstern offen, bleibt die Überwachung auf Änderungen von außen bestehen, bis sie im letzten Fenster geschlossen wird.
0.4.0 Fenster-Position und Hilfe-Dialog
12. Mai 2026
Zwei Ergänzungen.
- Die Anwendung merkt sich Position, Größe und Maximiert-Zustand des Fensters und öffnet beim nächsten Start an derselben Stelle, auch auf einem zweiten Bildschirm. Ist der gespeicherte Bereich nicht mehr sichtbar, etwa nach dem Abstecken eines Monitors, fällt sie auf die Standard-Position zurück, statt außerhalb zu öffnen.
- Der Vollbild-Zustand wird bewusst nicht gemerkt, damit die Anwendung nie überraschend im Vollbild startet.
- Ein Hilfe-Dialog listet die Funktionen und die Tastenkürzel, in allen fünf Sprachen.
0.3.0 Suchfunktion
12. Mai 2026
Suchen in der Anzeige und im Quelltext.
- Eine Suchleiste am unteren Rand durchsucht wahlweise den Quelltext oder die Anzeige, mit Vor- und Zurück-Navigation, Beachtung der Groß- und Kleinschreibung und einem Muster-Modus samt Kurzreferenz.
- Bekannte Grenze: In der Anzeige bleibt ein Treffer innerhalb eines Textstücks. Eine Wendung, die von einer Auszeichnung zerschnitten wird, findet die Suche dort nicht; im Quelltext gelingt es.
0.2.0 Ansicht je Reiter, Zeilennummern und Umbruch
10. Mai 2026
Einstellungen wandern von der Spalte zum einzelnen Reiter.
- Quelltext, Geteilt und Gerendert werden je geöffneter Datei gemerkt statt je Spalte. Beim Wechsel zwischen Reitern bleibt die jeweilige Ansicht erhalten.
- Zeilenumbruch und Zeilennummern im Quelltext sind je Reiter schaltbar. In der reinen Anzeige sind die Schalter ausgegraut, weil sie dort nichts bewirken.
- Behoben: Die Scroll-Position wurde beim Wechsel zwischen Reitern überschrieben.
- Ein Über-Dialog nennt Name, Version und Herkunft des Symbols. Der Installer bietet auf Wunsch an, Markdown-Dateien mit der Anwendung zu verknüpfen; beim Deinstallieren wird die Verknüpfung wieder entfernt.
- Ein Zwei-Spalten-Layout: Reiter lassen sich in eine zweite Spalte daneben verschieben, jede mit eigener Reiter-Leiste und eigenem Inhalt.
- Wiki-Links werden unterstützt, wahlweise mit abweichendem Anzeigetext. Fehlt die Endung, wird sie ergänzt.
0.1.0 Die erste lauffähige Fassung
10. Mai 2026
Ein Betrachter für Markdown-Dateien, noch ohne Bearbeitung.
- Ein Reiter-System für mehrere gleichzeitig geöffnete Dateien, dazu drei Ansichten: Quelltext, geteilt mit verschiebbarem Trenner, und gerendert.
- Markdown mit Tabellen, Durchstreichung, erkannten Adressen und Aufgabenlisten. Bilder mit relativem Pfad werden gegen das Dokument aufgelöst und eingebettet.
- Dateien lassen sich per Dialog öffnen, mehrere zugleich hineinziehen oder aus dem Datei-Explorer heraus zuweisen. Eine zweite Instanz reicht ihre Datei an die laufende weiter.
- Eine Liste der zuletzt geöffneten Dateien, und auf Wunsch die Wiederherstellung der Sitzung beim Start.
- Änderungen von außen werden erkannt und die Anzeige lädt nach. Wird eine Datei gelöscht, ist ihr Reiter als fehlend gekennzeichnet.
- Fünf Sprachen für die Oberfläche und ein an das System gekoppeltes helles oder dunkles Erscheinungsbild.
- Bewusste Grenze dieser Fassung: keine Bearbeitung. Rohes HTML aus einem Dokument wird nicht ausgeführt.